Geschlechtsreife Männchen sind durch Odontoden an Kopf und Brustflossenstrahlen zu erkennen, die bei Weibchen fehlen. Signifikante Größenunterschiede zwischen den Geschlechtern sind nicht dokumentiert.
Der Kleine Peitschenwels benötigt ein Becken mit mindestens 160 Litern bei 100 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 20 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,5 und GH 2 bis 15 °dGH liegen. Als subtropische Art verträgt und benötigt R. parva saisonale Temperaturschwankungen: kühle Perioden um 18 bis 22 °C und wärmere Phasen um 24 bis 28 °C. Feiner Sand als Substrat mit Laubstreu (Eichen- oder Buchenlaub) entspricht dem natürlichen Habitat. Höhlen, Rohre und Wurzeln bieten Laich- und Rückzugsplätze. Moderate Strömung und gedämpftes Licht. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Rineloricaria parva ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht gelingt relativ einfach. Das Männchen reinigt eine Höhle, das Weibchen legt die Eier ab, das Männchen bewacht und befächelt das Gelege allein. Die Eier schlüpfen nach 4 bis 5 Tagen, die Larven sind 2 bis 3 Tage später freischwimmend. Kühlere Perioden (Absenkung auf 20 bis 22 °C) können als Laichstimulus wirken. Jungfische nehmen sofort Gurken, Spinat, Mikrowürmer und Artemia-Nauplien an.
Rineloricaria parva stammt aus dem Einzugsgebiet des Río Paraguay in Brasilien, Paraguay und Argentinien. Die Art ist eine subtropische Tieflandart, die saisonal schwankende Temperaturen erlebt. Die Habitate sind Gewässer mit Laub über sandigem Substrat und moderater Strömung.
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