
Grundeln
Blaupunktgrundel
Amoya brevirostris
- Endgröße: bis 18 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 25-29 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: mittelhart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittel
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Gobiidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Sicyopterus japonicus (Algengrundel) ist eine spezialisierte Grundel aus der Familie Gobiidae mit schlankem, an Felsen und Strömung angepasstem Körperbau. Der Kopf ist kräftig, die Lippen sind zu einem Saugmaul verwachsen, mit dem die Art Algenaufwuchs abweiden und sich an glatten Oberflächen festhalten kann.

bis 15 cmEndgröße
8 JahreLebenserwartung
20-24 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 250 lAquariengröße
Die Grundfärbung reicht von bräunlich bis bläulich, Männchen zeigen außerdem Orange in der Rücken- und in der Schwanzflosse. Bei Stress kann die Art tiefschwarz werden. Erwachsene Tiere erreichen bis zu 15 cm. Sicyopterus japonicus ist eine amphidrome Art: Die adulten Tiere leben und laichen im Süßwasser, die Larven werden ins Meer verdriftet und kehren nach der Entwicklung in die Flüsse zurück. Dieser Lebenszyklus macht eine Nachzucht im Aquarium praktisch unmöglich. Die Art stammt aus Ostasien (China, Japan, Korea, Ogasawara-/Bonin-Inseln, Ryukyu-Inseln, Taiwan) und bewohnt klare, sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit starker Strömung. Im Aquarium zeigt sich Sicyopterus japonicus als bodenorientierter, ruhiger Aufwuchsfresser, der viel Zeit auf Steinen und Felsaufbauten verbringt.
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 20-24 °C, pH 6,5-7,5, GH 5-15 dGH. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser ist wichtiger als extreme Feinabstimmung einzelner Parameter. Beckengröße: Mindestens 250 Liter (120 cm Kantenlänge). Strömung: Kräftige Filterung und gute Sauerstoffversorgung sind Pflicht. Die Art stammt aus strömungsreichen Bächen. Einrichtung: Glatte Steine, Kieselsteine und Felsbrocken mit großzügigen Oberflächen für Algen- und Biofilmwachstum. Dichte Bepflanzung nicht nötig. Offene, strömungsreiche Zonen mit Rückzugsmöglichkeiten. Nur in biologisch vollständig eingereiften Becken einsetzen. Frische Becken ohne ausreichend Biofilm sind ungeeignet.
Sicyopterus japonicus sollte als Gruppe gepflegt werden (mindestens 4-5 Tiere). In der Gruppe zeigen die Tiere natürliches Sozial- und Territorialverhalten. Gegenüber freischwimmenden Fischen friedlich, zeigt aber deutliches Revierverhalten gegenüber Artgenossen und anderen Aufwuchsfressern bei der Verteidigung von Weidegründen. Größere Garnelen (Amano) und Schnecken werden gut toleriert. Zwerggarnelen werden meist ignoriert, da die Art herbivor lebt. Geeignete Beifische: Ruhige, strömungstolerante Fische aus Ostasien, die nicht um dieselben Aufwuchsflächen konkurrieren. Keine großen oder aggressiven Buntbarsche.
Sicyopterus japonicus ist ein spezialisierter Aufwuchsfresser (herbivor). Biofilm und Algen auf Steinen bilden die Basis der Ernährung. Im Aquarium: Aufwuchs auf Steinen aktiv fördern, Spirulina-Tabs, Algensteine, überbrühtes Gemüse (Zucchini, Spinat). Nur selten feines Frostfutter (Daphnien) als Ergänzung. Ohne passende Oberflächen und reifen Biofilm verliert die Art rasch an Kondition.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher. Zuchtschwierigkeit: Im Aquarium nicht möglich. Sicyopterus japonicus ist amphidrom: Die Art laicht im Süßwasser, die Larven müssen sich jedoch im marinen Milieu entwickeln. Ohne dieses marine Larvenstadium ist eine erfolgreiche Aufzucht nicht realistisch. Es liegen keine dokumentierten Nachzuchten im Aquarium vor.
Sicyopterus japonicus stammt aus Ostasien und ist aus China, Japan, Korea und Taiwan bekannt, kommt aber auch auf den Ogasawara-/Bonin-Inseln und den Ryukyu-Inseln vor. Der natürliche Lebensraum sind klare, sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit starker Strömung. Feste Steine, Kiesel und Felsbrocken bieten Oberfläche für Algen und Biofilm. Dichte Unterwasserpflanzen spielen kaum eine Rolle. Die Larven driften nach dem Schlupf ins Meer ab, die Jungtiere kehren später in die Flüsse zurück.
Gut erkennbar. Männchen sind farbiger und zeigen Orange in Rücken- und Schwanzflosse, besonders in guter Kondition oder während der Balz. Sie erscheinen etwas größer und tragen tendenziell längere Flossen. Weibchen sind schlichter gefärbt und zeigen meist braun-graue Körpertöne.
Temperatur 20-24 °C, pH 6,5-7,5, GH 5-15 dGH. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser und starke Strömung sind wichtiger als Feinabstimmung einzelner Parameter.
Mindestens 250 Liter (120 cm Kantenlänge). Nur in biologisch vollständig eingereiften Becken mit stabilem Biofilm einsetzen. Glatte Steine als Aufwuchsflächen sind Pflicht.
Spezialisierter Aufwuchsfresser: Biofilm und Algen auf Steinen, Spirulina-Tabs, Algensteine, überbrühtes Gemüse. Nur selten feines Frostfutter als Ergänzung.
Nein. Die Art ist amphidrom: Die Larven müssen sich im Meer entwickeln. Ohne marines Larvenstadium ist eine Nachzucht im Aquarium nicht möglich.
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