
Regenbogenfische
Zwergregenbogenfisch
Melanotaenia maccullochi
- Endgröße: bis 8,5 cm
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 20-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Eleotridae
Tateurndina ocellicauda
Die Pastellgrundel (Tateurndina ocellicauda) erreicht etwa 7 cm und zählt zu den farbenprächtigsten Kleingrundeln der Aquaristik. Der schlanke Körper ist hellblau bis silbrig und von leuchtend roten bis orangen vertikalen Punktreihen überzogen. Das markanteste Merkmal ist der große schwarze Augenfleck (Ocellus) an der Schwanzwurzel. Die Flossen sind mit einem leuchtend gelben Saum abgesetzt.
7 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-10 dGHGesamthärte
ab 60 lBeckengröße
Obwohl der englische Name „Peacock Goby“ eine Verwandtschaft mit echten Grundeln (Gobiidae) suggeriert, handelt es sich um eine Schläfergrundel (Eleotridae). Die Bauchflossen sind getrennt, nicht zu einem Saugnapf verwachsen. Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich: Männchen entwickeln einen charakteristischen Stirnhöcker und sind intensiver gefärbt. Weibchen zeigen einen gelben Bauchbereich und einen dunklen Längsstreifen entlang der Analkante. Die Art stammt aus dem östlichen Papua-Neuguinea und wird von der IUCN als gefährdet (Vulnerable) eingestuft.
Die Pastellgrundel benötigt 22-26 °C (optimal 23-25 °C), einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte von 5-10 °dGH. Weiches bis mäßig hartes Wasser ist ideal. Für ein Paar oder eine kleine Gruppe sind 60 cm Kantenlänge und 60 Liter erforderlich. Dunkler feiner Sand lässt die Farben besser zur Geltung kommen. Dichte Bepflanzung mit Javafarn, Anubias und Schwimmpflanzen ist wichtig. Höhlen oder enge Röhren (Kokosnussschalen, Tonröhren) sind als Laichplätze zwingend nötig. Die Filterung sollte moderate Strömung erzeugen, starke Strömung ist ungeeignet. Regelmäßige Wasserwechsel von 20-25 % wöchentlich sind für Wohlbefinden und Zuchtbereitschaft nötig. Das Becken muss abgedeckt sein, da die Art springen kann.
Die Pastellgrundel ist ein friedlicher, neugieriger Fisch, der sich in der unteren bis mittleren Wasserregion aufhält. Im Gegensatz zu streng bodenbewohnenden Arten schwimmt sie auch offen im Becken. Männchen zeigen zur Paarungszeit territoriales Verhalten mit Schaukämpfen und Flossenspreizen. Geeignete Mitbewohner sind Regenbogenfische aus Papua-Neuguinea (Popondetta, Pseudomugil), kleine friedliche Schwarmfische und Corydoras. Nicht geeignet sind aggressive Buntbarsche, Höhlenkonkurrenten und sehr kleine Garnelenjungtiere. Adulte Neocaridina-Garnelen werden in der Regel toleriert.
Die Pastellgrundel ist ein Karnivor. Im Aquarium werden Lebendfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops und Mückenlarven bevorzugt. Frostfutter wird gut angenommen. Trockenfutter wird oft nur zögerlich akzeptiert. Regelmäßige Gaben von Lebend- oder Frostfutter steigern Farbintensität und Zuchtbereitschaft. Eine reine Trockenfutterernährung ist langfristig nicht empfehlenswert.
Die Pastellgrundel gilt als eine der einfachsten Grundeln zur Nachzucht. Das Weibchen legt klebrige Eier an der Decke einer Höhle ab. Der Vater übernimmt die alleinige Brutpflege und befächelt die Eier bis zum Schlupf nach 24-48 Stunden bei 25 °C. Nach weiteren 2-4 Tagen werden die Larven freischwimmend. Die Jungfische sind groß genug für Artemia-Nauplien und Mikrowürmer als Erstfutter. Am besten kauft man eine Gruppe von 6-8 Jungtieren und lässt Paare sich natürlich bilden. Zuchtauslöser sind regelmäßige Wasserwechsel mit leicht kühlerem Wasser, hochwertige Lebendfuttergaben und Temperaturen um 24-26 °C.
Tateurndina ocellicauda stammt aus dem östlichen Papua-Neuguinea. Die Art bewohnt flache Tieflandbäche, Teiche und Flüsse in der Nähe von Regenwäldern. Die Gewässer sind klar bis leicht trüb, mit mäßiger bis geringer Strömung und reichlich Unterwasservegetation sowie Totholz.
Männchen entwickeln ab der Geschlechtsreife einen charakteristischen Stirnhöcker, sind etwas größer und intensiver gefärbt. Weibchen zeigen einen gelben Bauchbereich, den Männchen nicht besitzen. Ältere Weibchen weisen einen dunklen Längsstreifen entlang der Analkante auf. Ab 3-4 cm Länge werden die Unterschiede deutlich.
Tateurndina ocellicauda benötigt 22-26 °C, pH 6,5-7,5 und GH 5-10 °dGH. Weiches bis mäßig hartes Wasser ist ideal. Moderate Filterung ohne starke Strömung.
Die Zucht ist einfach. Tonröhren oder Kokosnussschalen als Laichhöhlen bereitstellen. Das Weibchen legt Eier an die Höhlendecke, der Vater bewacht sie. Schlupf nach 24-48 Stunden. Erstfutter: Artemia-Nauplien.
Geeignet sind Regenbogenfische aus Papua-Neuguinea (Popondetta, Pseudomugil), kleine Schwarmfische und Corydoras. Aggressive Buntbarsche und Höhlenkonkurrenten sind ungeeignet. Adulte Zwerggarnelen werden meist toleriert.
Männchen entwickeln einen Stirnhöcker und sind intensiver gefärbt. Weibchen haben einen gelben Bauchbereich und einen dunklen Längsstreifen an der Analkante. Ab 3-4 cm Größe werden die Unterschiede deutlich.
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