
Schmerlen
Schistura spilota
Schistura spilota
- Endgröße: bis 10 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Nemacheilidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Schöne Gebirgsbachschmerle (Traccatichthys taeniatus) gehört zur Familie Nemacheilidae und erreicht etwa 10–13 cm. Der langgestreckte, leicht abgeflachte Körper zeigt ein bandartiges Zeichnungsmuster: ein breites dunkles Längsband zieht sich von der Schnauze bis zum Schwanzstiel über einem helleren Untergrund.

10–13 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6,5-7,6pH-Wert
1-15 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Die Schöne Gebirgsbachschmerle ist dämmerungs- und nachtaktiv, bodenbewohnend und gräbt sich gern vollständig in feinen Sand ein. Tagsüber versteckt sie sich unter Steinen, Wurzeln oder im Substrat. Die Art stammt aus Nord- und Zentralvietnam, Laos und Südchina. Sie lebt in mäßig bis stark fließenden Bächen mit sandigem und kiesigem Substrat, klarem, sauerstoffreichem Wasser.
Die Schöne Gebirgsbachschmerle benötigt ein Aquarium mit feinem Sand als Substrat, da sie sich eingraben muss. Die Wassertemperatur sollte 22–26 °C betragen, der pH-Wert 6,5–7,6 und die Gesamthärte bis 15 dGH. Als Mindestbeckengröße sind 160 Liter angemessen, für eine Gruppe von 5 oder mehr Tieren sind 200 Liter empfehlenswert. Rückzugsmöglichkeiten aus Wurzelholz, Steinen und Höhlen ergänzen die Einrichtung. Gedämpfte Beleuchtung und treibende Pflanzen als Schattenspender entsprechen dem natürlichen Lebensraum. Gute externe Filterung und spürbare Strömung sind wichtig, stark sauerstoffreiches Wasser ist unerlässlich. Eine sicher geschlossene Abdeckung ist obligatorisch, da die Art zum Springen neigt. Regelmäßige Wasserwechsel halten Nitrat- und Ammoniumwerte niedrig.
Traccatichthys taeniatus ist sehr friedlich und hochsozial. Gruppen von mindestens sechs bis acht Tieren sind empfohlen, in der Gruppe ist die Art sicherer, aktiver und weniger scheu. Gute Partner sind andere friedliche Arten ähnlicher Größe aus Südostasien wie Rasboras, Danios, kleine Barben und andere Bachschmerlen. Ungeeignet sind aggressive Arten und große Räuber. Als Bodenbewohner konkurriert die Schöne Gebirgsbachschmerle kaum mit Fischen der mittleren und oberen Wasserzone.
Die Schöne Gebirgsbachschmerle ist Allesfresser mit Bodenfutter-Fokus. In der Natur frisst sie Insektenlarven, kleine Krebstiere, Algen und organisches Bodenmaterial. Im Aquarium eignen sich sinkendes Granulat und Futtertabletten als Grundfutter, ergänzt durch Frostfutter wie Rote Mückenlarven, Artemia, Daphnien und Mysis. Die Fütterung sollte idealerweise in der Dämmerung erfolgen, wenn die Tiere aktiv werden.
Die Zucht von Traccatichthys taeniatus im Aquarium ist nicht dokumentiert. Die Art wird als Substratlaicher eingestuft, wie es für Nemacheilidae typisch ist. Informationen zu Laichverhalten, Eizahl, Inkubationszeit oder Aufzucht liegen nicht vor. Der Zucht-Schwierigkeitsgrad gilt als nicht erreichbar im Aquarium.
Traccatichthys taeniatus kommt in Nord- und Zentralvietnam, Laos und Südchina vor. Die Art lebt in den Einzugsgebieten des Ma-Flusses, des Roten Flusses und des Nam-Xam-Flusses sowie in Küstenflüssen Vietnams. Typischer Lebensraum sind mäßig bis stark fließende Bäche mit sandigem und kiesigem Substrat, klarem und stark sauerstoffreichem Wasser bei Temperaturen von 22–26 °C.
Kein ausgeprägter äußerlicher Dimorphismus dokumentiert. Weibchen sind bei Laichreife vermutlich etwas voller im Körperbau als Männchen.
Die Schöne Gebirgsbachschmerle benötigt 22–26 °C, pH 6,5–7,6 und eine Gesamthärte von bis zu 15 dGH. Stark sauerstoffreiches Wasser mit guter Strömung ist wichtig.
Die Art ist sehr friedlich und passt gut zu anderen ruhigen Arten ähnlicher Größe aus Südostasien wie Rasboras, Danios und kleine Barben. Als Bodenbewohner konkurriert sie kaum mit Fischen der mittleren Wasserzone.
Feiner, weicher Sand ist Pflicht, da die Art sich vollständig eingräbt. Grober Kies oder scharfkantiges Substrat können Verletzungen verursachen. Zusätzliche Verstecke aus Wurzelholz und Steinen ergänzen die Einrichtung.
Als Allesfresser nimmt sie sinkendes Granulat und Futtertabletten als Grundfutter an, ergänzt durch Frostfutter wie Rote Mückenlarven und Artemia. Fütterung in der Dämmerung ist ideal, da die Art nachtaktiv ist.
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