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Zierfische, Familie Melanotaeniidae

Lachsroter Regenbogenfisch Glossolepis incisa

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Glossolepis incisa, der Lachsrote Regenbogenfisch, ist ein Schwarmfisch der Familie Melanotaeniidae und erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 15 cm. Der kompakt-gestreckte Körper wird bei Männchen markant hochrückig. Die namensgebende, intensiv rote Färbung entwickelt sich vor allem bei ausgereiften Männchen; Weibchen bleiben blasser gefärbt.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Schwarm
  • Friedlich
  • bis 15 cmEndgröße

  • bis 8 JahreLebenserwartung

  • 22-25 °CTemperatur

  • 7-8pH-Wert

  • 10-20 °dGHGesamthärte

  • ab 240 lAquariengröße

Beschreibung

Im Aquarium sind Lachsrote Regenbogenfische aktiv und schwimmen meist in mittleren bis oberen Wasserschichten in lebhaften, oft schnellen Schwärmen. In Gruppen von mindestens 6–8 Tieren zeigen sie das vollständige Verhaltensrepertoire. Die Art ist endemisch auf den Lake Sentani (Irian Jaya, Indonesien) beschränkt und gilt nach IUCN als Vulnerable (gefährdet).

Haltung und Pflege

Wasserwerte: Temperatur 22-25 °C, pH 7,0-8,0, GH 10-20 dGH. Leicht hartes und leicht alkalisches Wasser. Beckengröße: Mindestens 120 cm Kantenlänge, ca. 240 L. Einrichtung: Offener Schwimmraum mit pflanzlichen Randbereichen. Schwimmpflanzen für Deckung. Fein- bis mittelgrobes Substrat unkritisch. Moderate Strömung und gute Sauerstoffversorgung. Regelmäßige kleine Wasserwechsel fördern die Gesundheit.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Geselliger Schwarmfisch. Mindestens 6–8 Tiere. Friedlich gegenüber gleichgroßen, nicht-aggressiven Mitbewohnern. Innerartlich typische Rangordnungskämpfe während der Balz, die bei ausreichend Platz harmlos bleiben. Sehr kleine oder träge schwimmende Fische können gelegentlich gestresst werden. Schnecken: weitgehend verträglich. Garnelen: adulte toleriert, Junggarnelen gefährdet. Geeignete Beifische: andere Regenbogenfische, Pseudomugil-Arten, friedliche Barben, aktive Salmler, Corydoras.

Ernährung

Allesfresser (omnivor). Hochwertige Flocken-/Granulatfutter als Grundnahrung. Ergänzend: Artemia, Cyclops, Mückenlarven (gefroren/lebend). Pflanzliche Komponenten: Spirulina-Flocken. Abwechslungsreiche Ernährung fördert Farbentwicklung und Fortpflanzungsbereitschaft.

Zucht

Fortpflanzungstyp: Eierlegend (Freilaicher). Die Eier werden über einen längeren Zeitraum (Tage bis Wochen) einzeln an Pflanzen oder Laichmopps angeheftet. Schlüpfzeit ca. 7–8 Tage. Zuchtschwierigkeit: Mittel. Separates Aufzuchtbecken empfohlen (mind. 75 cm). Konditionierung mit proteinreichem Futter. Erstfutter: Infusorien, nach ca. einer Woche Mikrowürmer oder Artemia-Nauplien. Jungfische empfindlich gegenüber Wasserqualitätsschwankungen.

Natürlicher Lebensraum

Glossolepis incisa ist endemisch im Lake Sentani in Irian Jaya, dem indonesischen Teil Westneuguineas. Die Art lebt in stehenden bis langsam fließenden Bereichen des Sees und in angeschlossenen Vegetationszonen. Dichte Pflanzenbestände bieten Nahrung, Versteck- und Laichplätze. IUCN-Status: Vulnerable (gefährdet), bedroht durch eingeschleppte Tilapia und Küstenentwicklung.

Geschlechtsunterschiede

Gut unterscheidbar. Männchen: deutlich höhere Rückenlinie, intensiv rote Färbung, insgesamt massiger. Weibchen: schlanker, weniger intensiv gefärbt, flacherer Rücken. Beide Geschlechter bis 15 cm.

Gut zu wissen

  • Intensive rote Männchenfärbung bei ausgereiften Tieren
  • Männchen mit deutlich höherem Rücken als Weibchen
  • Farbentwicklung beeinflusst durch Temperatur, Licht und Rangordnung
  • Schwarmfisch – Mindestgruppe 6–8 Tiere
  • IUCN-Status: Vulnerable (gefährdet)
  • Endemisch in Lake Sentani (Irian Jaya, Indonesien)
  • Springt bei Beunruhigung, eine Abdeckung ist erforderlich

Galerie

Häufige Fragen

Wie groß wird der Lachsrote Regenbogenfisch?

Glossolepis incisa erreicht bis zu 15 cm Gesamtlänge.

Welche Wasserwerte braucht der Lachsrote Regenbogenfisch?

Temperatur 22–25 °C, pH 7,0–8,0, GH 10–20 dGH. Leicht hartes, alkalisches Wasser.

Kann man den Lachsroten Regenbogenfisch vergesellschaften?

Geeignet sind andere Regenbogenfische, Pseudomugil-Arten, friedliche Barben und aktive Salmler. Schnecken werden toleriert, Junggarnelen können gefährdet sein.

Kann man den Lachsroten Regenbogenfisch züchten?

Eierlegend. Die Zucht gilt als mittelschwer. Eier werden an Pflanzen oder Laichmopps angeheftet und schlüpfen nach 7–8 Tagen.

Was frisst der Lachsrote Regenbogenfisch?

Allesfresser. Flocken-/Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Artemia, Cyclops und Spirulina. Abwechslungsreiche Ernährung fördert die Farbentwicklung.

Hinweis zu den Daten

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