
Saugwelse
roter Antennenwels
Ancistrus sp.
- Endgröße: bis 14 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Einzelgänger, territorial
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Ancistrus sp. (L180) gehört zur Familie der Loricariidae und wird wissenschaftlich der Gattung Ancistrus zugeordnet. Der Fisch erreicht im Schnitt etwa 15 cm und zeigt einen gedrungenen Körper, der mit kleinen Barteln besetzt und von feinen Knochenplatten bedeckt ist. Seine Färbung ist meist in Grau- und Brauntönen gehalten, wobei unregelmäßige Muster auftreten.

bis 15 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
In seinem natürlichen Lebensraum, meist in Flussnähe mit schotterigem Grund und dichtem Pflanzenbewuchs, sucht er Schutz und Nahrung. Ancistrus sp. hält sich oft in Bereichen mit langsamer Strömung auf und haftet an Flächen, um sich von Algen zu ernähren. Diese Anpassung ist für das Überleben in Gewässern mit niedrigen Sauerstoffwerten von Bedeutung. Im Aquarium benötigt er lauwarmes Wasser mit durchschnittlich 26 Grad, sandigen Bodengrund, viele Rückzugsmöglichkeiten und stabile Wasserwerte, um sich gut zu entwickeln.
Der Ancistrus sp. L180 Wels ist ein beliebter Zierfisch, der sich besonders gut als Algenfresser in bepflanzten Aquarien macht. Für eine artgerechte Haltung empfiehlt sich ein Aquarium ab 150 Litern mit Versteckmöglichkeiten wie Steinen, Wurzeln und Höhlen, in denen sich der Fisch zurückziehen kann, um Stress zu vermeiden. Das Wasser sollte einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen und bei einer Temperatur von 24 bis 26 °C gehalten werden, wobei regelmäßige Teilwasserwechsel und eine zuverlässige Filteranlage zur Aufrechterhaltung der Wasserqualität unerlässlich sind. Die Fütterung erfolgt mit handelsüblichem Flocken- oder Granulatfutter, ergänzt durch proteinreiche Kost und blanchiertes Gemüse, um den natürlichen Ernährungsbedürfnissen gerecht zu werden, wobei darauf zu achten ist, Überfütterung und damit verbundene Wasserbelastungen zu vermeiden. Bei der Pflege des Aquariums sollten regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste sowie Verschmutzungen entfernt und Dekorationsmaterialien auf Stabilität und Sauberkeit kontrolliert werden, um das ökologische Gleichgewicht im Becken zu sichern.
Ancistrus sp. (L180) ist ein Vertreter der Gattung Ancistrus und wird im Handel als Brauner Antennenwels oder L180 bezeichnet. Diese Welse sind in ihrem natürlichen Habitat meist einzelgängerisch oder leben in lockeren Gruppen, wobei sie keine ausgeprägte Schwarmbildung zeigen. Für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher die Einzel- oder Paarhaltung, wobei bei ausreichend großem Becken auch eine kleine Gruppe von 3–5 Tieren möglich ist, sofern genügend Verstecke und Reviermöglichkeiten vorhanden sind, um Stress und Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Als Beckenpartner eignen sich ruhige, friedliche Schwarmfische ähnlicher Größe wie Salmler, Bärblinge oder kleine Barben sowie andere friedliche Bodenfische wie Panzerwelse (Corydoras). Zu vermeiden sind sehr kleine Beutefische, die als Nahrung angesehen werden könnten, sowie aggressive oder hyperaktive Arten, die den Ancistrus stressen würden.der Revier.
Diese Art ist ein überwiegend herbivorer Allesfresser (omnivor mit pflanzlichem Schwerpunkt), der in der Natur vor allem Algenaufwuchs und pflanzliche Reste, aber auch kleine Wirbellose wie Insektenlarven oder Krebstiere aufnimmt; eine reine Pflanzenkost würde wichtige tierische Proteine und Nährstoffe vermissen lassen, während reine Fleischkost zu Verdauungsproblemen und Mangelerscheinungen führen kann. Im Aquarium sollte das Hauptfutter etwa 70–80 % der Tagesration ausmachen, idealerweise in Form von hochwertigem Flocken- oder Granulatfutter mit pflanzlichem Schwerpunkt. Ergänzend empfiehlt sich 2- bis 3-mal pro Woche die Gabe von Lebend- oder Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven sowie blanchiertem Gemüse wie Zucchini oder Spinat oder speziellen Algenwaffeln, um eine abwechslungsreiche Ernährung zu gewährleisten. Die Fütterung sollte 2- bis 3-mal täglich in Portionen erfolgen, die innerhalb von 3 Minuten vollständig aufgenommen werden; alternativ können pro Fisch 4–6 Mückenlarven gereicht werden. Futterreste sind stets zeitnah zu entfernen, da diese Art zu Überfressen neigt und kontrollierte Portionierung für die Gesunderhaltung unerlässlich ist.
Die Gattung Ancistrus, in tropischen Gewässern Südamerikas beheimatet, bietet vielseitige Möglichkeiten für Aquarianer, die sich der Zucht anspruchsvoller Zierfische widmen möchten. Für eine erfolgreiche Zucht sollten Aquarien mit reichlich Versteckmöglichkeiten wie Höhlen und bepflanzten Rückwänden ausgestattet werden, wobei ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert (rund 6,5 bis 7,5) und Wassertemperaturen zwischen 24 und 28 °C optimale Bedingungen schaffen. Während der Fortpflanzungszeit etabliert sich meist ein dominantes Männchen, das in ausgewählten Höhlen oder Unterständen ein Revier absteckt, in dem das Weibchen ihre Eier ablegt, wobei die Begattung ohne auffällige Balzrituale erfolgt. Wichtig ist, dass das Männchen nach der Befruchtung das Gelege reinigt und bewacht, wodurch Infektionen vorgebeugt und eine optimale Entwicklung der Larven unterstützt wird. Die Aufzucht der Jungtiere erfolgt schrittweise, beginnend mit mikroskopisch kleinen Nahrungsquellen, die allmählich durch fein zerkleinerte, proteinreiche Futtersorten ersetzt werden, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Ancistrus sp. (L180), auch als Wels bezeichnet, vereint diese besonderen Zuchtcharakteristika, wodurch er sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer eine attraktive Option darstellt.
Ancistrus sp. (L180) – Wels bewohnt in seinem natürlichen Lebensraum die langsam fließenden Gewässer tropischer Regenwälder Südamerikas, wie kleine Flussarme, Bäche und sumpfige Nebenläufe, in denen das Wasser meist weich, leicht sauer bis neutral und temperaturmäßig konstant zwischen 24 und 28 °C liegt. In diesen Habitaten sorgt ein reiches Angebot an natürlicher Vegetation, umgestürzten Ästen, Treibholz und Laub für vielfältige Versteckmöglichkeiten und strukturreiche Uferzonen, die sowohl Schutz bieten als auch das Nahrungsangebot erweitern. Zudem findet sich der Fisch häufig in Bereichen mit mäßiger Strömung und einer guten Sauerstoffversorgung, wodurch die Bedingungen ideal für die Futtersuche und das Gedeihen der Art sind.
Männchen entwickeln während der Geschlechtsreife ausgeprägte, fadenförmige Fortsätze – sogenannte „Bristles“ – an der Schnauze, die bei Weibchen entweder fehlen oder nur sehr rudimentär ausgeprägt sind.
Ancistrus sp. (L180) – Wels zeigt bei artgerechter Haltung in der Regel eine hohe Robustheit, jedoch können suboptimale Haltungsbedingungen wie schlechte Wasserqualität, abrupte Temperatur- oder pH-Wert-Schwankungen sowie Überbesatz das Immunsystem schwächen und das Risiko von Parasitenbefall sowie bakteriellen Infektionen erhöhen. Ebenso spielen Stressfaktoren sowie eine unausgewogene Ernährung eine wesentliche Rolle bei der Krankheitsanfälligkeit. Werden stabile Wasserparameter, regelmäßige Wasserwechsel und Rückzugsmöglichkeiten im Aquarium sichergestellt, lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Weitere Faktoren wie genetische Disposition und individuelle Unterschiede können die Anfälligkeit zusätzlich beeinflussen.
Ancistrus sp. (L180) – Wels zeigt seine besonderen Barteln und die lebhafte Algenfresseraktivität. Der Fisch zeigt grabendes Verhalten, erfrischende Muster an der Körperoberfläche und ist ein ausgezeichneter Mitbewohner in ruhig besetzten Aquarien, wobei abwechslungsreiches Futter und Rückzugsmöglichkeiten zu empfehlen sind.
Ancistrus sp. (L180) benötigt eine Temperatur von 24-26 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte (GH) von 2 bis 15.
Für Ancistrus sp. (L180) wird ein Aquarium ab 80 cm Breite und 200 Liter empfohlen.
Ancistrus L180 ist überwiegend einzelgängerisch und zeigt keine ausgeprägte Schwarmbildung. Empfehlenswert ist die Einzel- oder Paarhaltung, bei ausreichend großem Becken auch eine kleine Gruppe von 3 bis 5 Tieren mit genügend Verstecken. Als Beckenpartner eignen sich ruhige, friedliche Fische ähnlicher Größe wie Salmler, Bärblinge oder kleine Barben sowie Panzerwelse.
Ja. Der L180 ist ein Höhlenbrüter: Ein dominantes Männchen besetzt eine Höhle, in der das Weibchen die Eier ablegt. Das Männchen bewacht und reinigt das Gelege, bis die Jungtiere schlüpfen. Die Aufzucht beginnt mit feinem Futter und wird schrittweise auf proteinreiche Kost umgestellt.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Mitreden können angemeldete Mitglieder. Anmelden oder kostenlos registrieren.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















