
Buntbarsche
Pulpican-Buntbarsch
Maylandia pulpican
- Endgröße: 8-10 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 23-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, aggressiv
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Daktari-Maulbrüter (Maylandia sp. „Daktari“) ist eine noch unbeschriebene Mbuna-Art aus dem Malawisee mit einer Größe von 10-12 cm. Es existieren mehrere Standortvarianten: Bei der gelben Variante von Undu und Hai Reef (Tansania) zeigen dominante Männchen leuchtendes Gelb mit schwarzen Saumungen an Rücken- und Schwanzflosse.
bis 12 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Die Variante von Chiwindi und Liutche (Mosambik) zeigt stattdessen blau überhauchte Männchen. Weibchen sind bei allen Populationen in Beige- bis Rosa-Brauntönen gefärbt. Nicht-dominante Männchen können die unscheinbare Weibchenfärbung annehmen, um Aggression des Alphamännchens zu vermeiden. Die Art wird im Handel auch unter den Gattungsnamen Metriaclima oder Pseudotropheus geführt.
Maylandia sp. „Daktari“ sollte in einem gut strukturierten Malawisee-Aquarium ab 120 cm Kantenlänge und mindestens 240 Litern gehalten werden. Wasserwerte: 24-28 °C, pH 7,5-8,5, GH 10-25 °dGH. Felsaufbauten, Höhlen, Spalten und Sichtbarrieren bilden die Grundlage. Feiner Sand als Bodengrund, alternativ Aragonit oder Korallensand zur Pufferung. Leistungsfähige Filterung ist wichtig, regelmäßige Wasserwechsel von 30-50 % wöchentlich halten die Wasserqualität stabil. Für die soziale Stabilität ein Verhältnis von einem Männchen zu drei bis vier Weibchen einhalten.
Haremshaltung, mäßig aggressiv (für Mbuna eher friedlich). Gruppenhaltung (1M/3-4W, Gruppen ab 5-6). Garnelen gefährdet. Maylandia sp. „Daktari“ gilt für eine Mbuna-Art als vergleichsweise friedlich, ist aber dennoch territorial. Die Art lässt sich gut mit anderen Mbuna ähnlicher Größe und mittleren Aggressionsniveaus vergesellschaften. Dabei sollten Arten mit sehr ähnlichem Farbmuster vermieden werden, um Verwechslungsaggressionen zu minimieren. Ruhige, passive Arten wie Aulonocara oder Utaka sind als Beifische ungeeignet, da sie von Mbuna dominiert werden. Auf ausreichend Platz und klare Revierstrukturen ist zu achten, um Aggressionen zu entzerren.
Maylandia sp. „Daktari“ ist ein Allesfresser mit deutlich pflanzlicher Ausrichtung. In der Natur ernähren sich territoriale Männchen vom Aufwuchs auf Felsen, während Weibchen überwiegend Plankton aus dem Freiwasser aufnehmen. Im Aquarium Spirulina-Flocken, Mbuna-Granulat und gelegentlich blanchiertes Gemüse wie Gurke oder Spinat als Basis füttern. Tierische Ergänzungen wie Artemia oder Mysis nur sparsam geben. Dauerhaft hohen tierischen Proteingehalt vermeiden, um Malawi-Bloat vorzubeugen.
Maylandia sp. „Daktari“ ist ein agamer, maternaler Maulbrüter. Das Weibchen nimmt die Eier nach der Befruchtung ins Maul auf und brütet sie dort etwa 16 bis 21 Tage aus. Dominante Männchen graben Laichgruben am Fuß von Felsstrukturen. Pro Gelege schlüpfen etwa 14 bis 40 Jungfische. Es bilden sich keine festen Paarbindungen. Ein Geschlechterverhältnis von einem Männchen zu drei bis vier Weibchen reduziert den Stress für die brütenden Weibchen. Spezielle Auslöser sind nicht nötig; gute Wasserqualität und abwechslungsreiche Fütterung reichen aus. Die Jungfische können nach dem Entlassen mit Cyclops-Nauplien oder feinem Flockenfutter aufgezogen werden. Zuchtschwierigkeit: Mittel. Zuchtwasser: pH 7,8-8,5, GH bis 20 °dGH, 26-28 °C.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 7,8 bis 8,5, bis 20 °dGH
Maylandia sp. „Daktari“ ist endemisch im Malawisee und kommt an der Ostküste von Undu Reef (Tansania) bis Liutche (Mosambik) vor. Die Art besiedelt die Übergangszone zwischen Fels und Sand, wo Steine in sandig-kiesigen Untergrund übergehen. Dominante Männchen besetzen dort Reviere an Felsbasen und graben Laichtunnel. Die Wasserverhältnisse im Malawisee sind klar, alkalisch und mäßig hart.
Männchen sind deutlich farbkräftiger und etwas größer als Weibchen. Dominante Männchen der gelben Variante zeigen leuchtendes Gelb mit schwarzen Flossensäumen und ausgeprägte Eiflecken auf der Afterflosse. Weibchen sind kleiner und in Beige- bis Rosa-Brauntönen gefärbt. Nicht-dominante Männchen können die Weibchenfärbung annehmen, um Aggression des Alphamännchens zu vermeiden.
Der Daktari-Maulbrüter (Maylandia sp. „Daktari“) erreicht etwa 10-12 cm.
Temperatur 24-28 °C, pH 7,5-8,5 und GH 10-25 °dGH. Er benötigt hartes, alkalisches Wasser nach dem Vorbild des Malawisees.
Am besten mit anderen Mbuna ähnlicher Größe und mittlerem Aggressionsniveau. Arten mit sehr ähnlichem Farbmuster sollten vermieden werden, um Verwechslungsaggression zu verringern. Ruhige Arten wie Aulonocara oder Utaka sind als Beifische ungeeignet.
Mindestens 120 cm Kantenlänge und 240 Liter, gut strukturiert mit Felsaufbauten und Sichtbarrieren.
Ja. Er ist ein agamer, maternaler Maulbrüter: Das Weibchen brütet die Eier etwa 16 bis 21 Tage im Maul. Pro Gelege schlüpfen rund 14 bis 40 Jungfische. Ein Männchen auf drei bis vier Weibchen reduziert den Stress der brütenden Weibchen.
Er ist ein Allesfresser mit deutlich pflanzlicher Ausrichtung. Spirulina-Flocken, Mbuna-Granulat und gelegentlich blanchiertes Gemüse bilden die Basis, tierische Kost wie Artemia oder Mysis nur sparsam.
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