
Harnischwelse
Blauaugen-Rotflossen-Pleco
Hypostomus soniae (L137)
- Endgröße: 19–21 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,2
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hypostomus soniae hieß früher Cochliodon soniae. Hypostomus soniae, im Handel als L137 oder Blauaugen-Harnischwels (englisch „Blue Eyed Red Fin Pleco“) bekannt, ist ein Harnischwels aus der Familie Loricariidae und gehört zur Hypostomus-cochliodon-Artengruppe (früher als Gattung Cochliodon geführt). Er stammt aus dem Rio Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará.

bis 21 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-20 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Auffälligstes Merkmal sind die leuchtend blauen Augen, die innerhalb der Gattung einzigartig sind; der Körper ist braun gefärbt, die Flossen reichen von braun gefleckt bis rostrot-orange. Die Art erreicht etwa 19 bis 21 cm Gesamtlänge. Charakteristisch sind die löffelförmigen Zähne der Cochliodon-Gruppe, mit denen die Tiere Weichholz raspeln – Holz ist für ihre Verdauung wichtig.
Hypostomus soniae benötigt ein großzügig bemessenes Aquarium, das in der Regel ab etwa 120 cm Kantenlänge und rund 240 Litern – entscheidend ist die Grundfläche, da es sich um einen bodenbewohnenden Wels handelt – artgerecht Platz bietet, um dem bodenbewohnenden Wels ausreichend Grundfläche zu bieten. Die Einrichtung sollte einen feinen Sand- oder Kiesboden, zahlreiche Versteckmöglichkeiten und natürliche Elemente wie Äste und Wurzeln umfassen, die nicht nur Rückzugsmöglichkeiten, sondern auch Oberflächen für die Futtersuche bieten. Für die Wasserpflege gilt es, stabile Parameter einzuhalten: ein leicht saures bis neutrales Wasser (pH 6,5–7,5) sowie eine konstante Temperatur zwischen 24 °C und 28 °C, ergänzt durch wöchentliche Teilwasserwechsel von etwa 25–30 % und eine zuverlässige Filterung, um organische Abfälle zu minimieren. Bei der Fütterung sollte neben handelsüblichen Flockenfuttermitteln eine abwechslungsreiche Kost aus frischem Gemüse und speziellen pflanzenbasierten Zusätzen zum Einsatz kommen, da Hypostomus soniae überwiegend auf pflanzliche Nahrung angewiesen ist und ein zu hoher Proteingehalt gesundheitliche Probleme verursachen kann. Regelmäßige Pflegearbeiten wie das Absaugen des Bodens, das Entfernen abgestorbener Pflanzenteile und die Reinigung der Filteranlage tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht im Aquarium langfristig zu sichern und den Fischen ein artgerechtes, stressarmes Umfeld zu bieten.
Hypostomus soniae ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber haftet er an Scheiben, Steinen und Wurzelholz und raspelt dort Aufwuchs und Weichholz ab. Es ist kein Schwarmfisch; Einzel- oder Kleingruppenhaltung ist möglich, wobei die Tiere untereinander und gegenüber anderen bodenbewohnenden Welsen ein gewisses Revierverhalten zeigen. Wichtig sind ausreichend Versteckplätze und mehrere Stücke Wurzelholz.
Hypostomus soniae gehört zur holzfressenden Cochliodon-Gruppe: Mit löffelförmigen Zähnen raspelt er Aufwuchs von Oberflächen und zerkleinert Weichholz, das für seine Verdauung unverzichtbar ist. Im Aquarium sind daher weiches Wurzelholz (z. B. Moorkienholz) sowie überwiegend pflanzliche Kost wichtig – Gemüse wie Gurke oder Zucchini und Welstabletten mit hohem Pflanzenanteil. Tierische Kost wird nur gelegentlich und sparsam gereicht.
Eine Aquariennachzucht von Hypostomus soniae ist bislang nicht gesichert dokumentiert. Verlässliche artspezifische Angaben zu Laichauslösern, Gelege und Aufzucht liegen nicht vor.
Hypostomus soniae stammt aus dem Rio Tapajós im brasilianischen Bundesstaat Pará. Die Art bewohnt Flussabschnitte mit festem wie weichem Untergrund und reichlich Totholz, an dem sie sich festhält und weidet.
Männchen und Weibchen von Hypostomus soniae zeigen nur einen dezent ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. So ähneln sich beide Geschlechter in Färbung und Grundbau deutlich, wobei Weibchen häufig einen etwas runderen Bauchbereich aufweisen, der mit der Eiproduktion zusammenhängt. Bei manchen Männchen lassen sich subtile Ausbuchtungen am Kiemendeckel erkennen, jedoch sind diese Unterschiede insgesamt sehr leicht und erst im Zusammenhang mit der geschlechtsreifen Haltung zuverlässig feststellbar.
Zur artspezifischen Krankheitsanfälligkeit liegen keine gesonderten Angaben vor. Wie bei den meisten Zierfischen sind stabile Wasserwerte, gute Wasserqualität und eine ausgewogene Ernährung die wirksamste Vorbeugung.
Hypostomus soniae fällt durch die leuchtend blauen Augen und die rostrot-orangen Flossen auf. Als Angehöriger der holzfressenden Cochliodon-Gruppe raspelt er mit löffelförmigen Zähnen Aufwuchs und Weichholz von Oberflächen. Er ist überwiegend nachtaktiv, kein Schwarmfisch und benötigt Verstecke sowie mehrere Stücke Wurzelholz.
Temperatur 24-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-15 dGH; weiches bis mittelhartes, sauberes und sauerstoffreiches Wasser.
Die Art erreicht etwa 19 bis 21 cm Gesamtlänge.
L137 ist kein Schwarmfisch. Einzeln oder in kleiner Gruppe in einem Aquarium ab etwa 120 cm Kantenlänge (rund 240 Liter) halten – die Grundfläche zählt. Als nachtaktiver Bodenwels passt er zu ruhigeren, nicht zu kleinen Beifischen; wichtig sind Verstecke und Wurzelholz.
Er gehört zur holzfressenden Cochliodon-Gruppe: Weichholz ist für die Verdauung wichtig, dazu Aufwuchs und pflanzliche Kost (Gemüse, Welstabletten mit hohem Pflanzenanteil). Tierische Kost nur sparsam.
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