
Panzerwelse
Corydoras septentrionalis
Corydoras septentrionalis
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Callichthyidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Gold-Laser-Panzerwels (Corydoras sp. CW010) ist ein kompakt gebauter Panzerwels von etwa 6 cm Länge mit metallisch-grüner bis bronzefarbener Grundtönung und einem leuchtend gold-orangefarbenen Längsstreifen, der vom Auge über die Schulter bis zum Schwanzstiel verläuft. Die Flossen sind oft gelblich bis orange-transparent. Die feinen Barteln dienen aktiv der Nahrungssuche am Substrat.

bis 6 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt die Art ein geselliges und lebhaftes Verhalten und bewegt sich vorwiegend in den unteren Wasserschichten. Wie alle Panzerwelse ist die Art ein fakultativer Darmatmer: Die Tiere steigen regelmäßig zur Wasseroberfläche auf, um atmosphärische Luft zu schlucken, die im hinteren Darmabschnitt zur Sauerstoffaufnahme genutzt wird. Ein freier Zugang zur Wasseroberfläche ist daher notwendig. Taxonomischer Hinweis: CW010 ist eine wissenschaftlich noch unbeschriebene Art. Seit der phylogenomischen Revision von Dias et al. (2024) wird die Art der Gattung Osteogaster zugeordnet. Sie gilt als mögliche Farbvariante von Osteogaster aenea. Im Handel wird sie weiterhin als Corydoras sp. CW010, „Peru Orange Stripe“ oder „Gold Laser Cory“ geführt.
Corydoras sp. CW010 benötigt ein Aquarium mit feinem, abgerundetem Sand als Substrat, da die empfindlichen Barteln auf scharfkantigem Kies Schaden nehmen. Das Becken sollte mit Wurzeln, Laub und Pflanzen strukturiert sein und sowohl offene Bodenflächen zum Gründeln als auch schattige Rückzugsbereiche bieten. Eine mäßige Strömung und gute Filterung sind wichtig, wobei starke Unterströmungen im Bodennahbereich vermieden werden sollten. Regelmäßige Wasserwechsel tragen zur langfristigen Gesundheit bei. Da alle Panzerwelse fakultative Darmatmer sind, muss zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung ein Luftspalt verbleiben. Wird der Zugang zur Oberfläche blockiert (z. B. durch dichte Schwimmpflanzendecke), können die Tiere ersticken. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden. Die empfohlenen Wasserwerte liegen bei 22 bis 27 °C, pH 6,0 bis 7,5 und einer Gesamthärte von 2 bis 15 °dGH. Eine kurzfristige Absenkung der Temperatur auf 22 °C kann natürliches Verhalten und Laichbereitschaft fördern.
Corydoras sp. CW010 ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen ab 6 Tieren gehalten werden, empfohlen sind 8 bis 10 Tiere. Die Art ist friedlich und lässt sich gut in südamerikanisch geprägten Gemeinschaftsbecken vergesellschaften. Empfohlene Begleitfische sind Neonsalmler (Paracheirodon innesi), Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi), weitere Corydoras-Arten und ruhige Zwergbuntbarsche wie Apistogramma agassizii. Auch kleine Bärblinge eignen sich gut. Große räuberische oder aggressive Arten sollten vermieden werden. Zwerggarnelen werden in der Regel nicht behelligt, sehr kleine Junggarnelen könnten aber gelegentlich gefressen werden.
Corydoras sp. CW010 ist ein Allesfresser mit deutlicher Neigung zur tierischen Kost. Als Grundfutter eignen sich hochwertige sinkende Granulate, Tabletten und Welstabs, ergänzt durch regelmäßige Portionen Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, Tubifex, Grindal- und Mikrowürmer sowie Daphnien. Die Tiere suchen aktiv feine Futterpartikel aus dem Sandsubstrat. Eine abwechslungsreiche Ernährung beugt Mangelerscheinungen vor und fördert die Laichbereitschaft.
Corydoras sp. CW010 ist ein Haftlaicher. Die Zucht wird zuverlässig durch Regenzeit-Simulation ausgelöst. Zuchtwasser: pH 6 bis 7, GH bis 10 °dGH, 23 bis 25 °C. Auslöser: Kräftige Fütterung mit Lebend- und Frostfutter (schwarze Mückenlarven, Tubifex) über mehrere Tage, gefolgt von einem großzügigen Wasserwechsel (50 bis 70 %) mit 2 bis 3 °C kühlerem Wasser. Erhöhte Strömung und Sauerstoffzufuhr fördern die Laichbereitschaft. Die Paarung erfolgt in der für Panzerwelse typischen T-Stellung: Das Weibchen klemmt sich an die Bauchseite des Männchens, nimmt Spermien auf und transportiert die befruchteten Eier in einer Bauchmulde, um sie anschließend an Glas, Pflanzen oder Dekoration abzusetzen. Die Eier schlüpfen nach 3 bis 4 Tagen. Die Aufzucht der Jungfische erfordert sauberes Wasser und feines Lebendfutter (Mikrowürmer, Artemia-Nauplien). Ein separates Zuchtbecken wird empfohlen.
Zuchtwasser: 23 bis 25 °C, pH 6 bis 7, bis 10 °dGH
Die Art stammt aus dem peruanischen Amazonas-Einzugsgebiet, konkret aus der Region um Pucallpa am Rio Ucayali. Sie besiedelt dort flache, ruhige bis mäßig durchströmte Gewässerabschnitte mit feinem, sandigem Grund, reichlich Laubfall und vielen Verstecken durch Wurzeln und Ufervegetation.
Weibchen sind deutlich breiter und fülliger als Männchen und wirken besonders während der Laichzeit voluminöser. Männchen bleiben schlanker und kleiner, typischerweise etwa 4,5 bis 5,5 cm. Die Formunterschiede sind von oben betrachtet gut erkennbar. Männchen haben zudem spitzere Flossenenden.
Die empfohlenen Wasserwerte liegen bei 22 bis 27 °C, pH 6,0 bis 7,5 und einer Gesamthärte von 2 bis 15 °dGH. Die Art bevorzugt weiches Wasser.
Corydoras sp. CW010 ist friedlich und lässt sich gut mit Neonsalmlern, anderen Corydoras-Arten und ruhigen Zwergbuntbarschen vergesellschaften. Große räuberische Arten sollten vermieden werden.
Die Zucht gelingt durch Regenzeit-Simulation mit kühlerem Wasser bei pH 6 bis 7 und GH bis 10 °dGH. Die Eier schlüpfen nach 3 bis 4 Tagen. Ein separates Zuchtbecken wird empfohlen.
Die Art ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Sinkende Granulate und Tabletten bilden die Basis, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven und Tubifex.
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