
Harnischwelse
Gold Nugget Wels (L081)
Baryancistrus sp.
- Endgröße: 15-20 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 27-30 °C
- pH-Wert: pH 6-7,6
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Goldnugget-Harnischwels (Baryancistrus sp. L081) wird bis zu 18 cm groß und ist ein gedrungener, gepanzerter Harnischwels aus der Goldnugget-Verwandtschaft. Der Körper zeigt eine dunkelgrüne bis schwarze Grundfärbung, auf der zahlreiche feine, gelblich-weiße Punkte verteilt sind. Die Punkte sind bei L081 deutlich kleiner als bei den verwandten L018 oder L177.
15-18 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
27-32 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
3-15 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
Rücken- und Schwanzflossen tragen einen gelb bis orange gefärbten Saum. Im Aquarium zeigt die Art typisches bodenbewohnendes Verhalten, sitzt bevorzugt auf Steinen und in Spalten und nutzt kräftige Brustflossen zur Verankerung in starker Strömung. Taxonomisch ist L081 noch nicht endgültig zugeordnet; möglicherweise handelt es sich um eine Form von B. xanthellus.
Baryancistrus sp. L081 benötigt ein strömungsreiches, sehr gut gefiltertes Aquarium mit vielen Höhlen und stabilen Wasserwerten. Die Wasserwerte sollten bei 27-32 °C, pH 6,0-7,5 und GH 3-15 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 120 cm Kantenlänge und 300 Liter. Leistungsstarke Filterung (mindestens 4-fache Umwälzung/Stunde) und gute Sauerstoffversorgung sind entscheidend. Wöchentliche Wasserwechsel von 40-70 %, Nitratwert dauerhaft unter 50 mg/l. Weiches Holz sollte im Becken vorhanden sein. Tägliche, gezielte Fütterung ist unerlässlich, da viele L081 in Gefangenschaft verhungern. Kupfer-empfindlich: Medikamente und Pflanzendünger mit Kupfergehalt vermeiden. Der Goldnugget-Harnischwels ist ein anspruchsvoller Pflegling für erfahrene Aquarianer. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 5-10 Jahren.
Baryancistrus sp. L081 ist territorial und revierbildend, friedlich gegenüber Freischwimmern, aber territorial gegenüber Artgenossen und anderen Bodenbewohnern. Empfohlen wird Einzelhaltung oder Paarhaltung mit ausreichend Revierabgrenzung. Adulte Garnelen werden meist toleriert, Junggarnelen sind gefährdet. Vergesellschaftung gelingt mit mittelgroßen bis großen Salmlern oder anderen robusten Freischwimmern. Weitere Bodenwelse nur in ausreichend großen Becken mit zahlreichen Sichtbarrieren.
Baryancistrus sp. L081 ist überwiegend Aufwuchsfresser. In der Natur: Kieselalgen, Fadenalgen und kleine Wirbellose. Im Aquarium: täglich Gemüse (Zucchini, Gurke, Erbsen, Süßkartoffel), Spirulina-Tabs, Wels-Chips und Repashy. Gelegentlich Frostfutter zur Konditionierung. Proteinreiches Trockenfutter sparsam einsetzen.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter
Zuchtschwierigkeit: Sehr schwierig Die Zucht im Aquarium ist extrem selten dokumentiert. Das Männchen bewacht Gelege und Brut in der Höhle. Zuchtwasser: pH 6,0-6,5, GH bis 5 °dGH, 29-31 °C. Auslöser: Kühlere Phase (28 °C) über Wochen, dann Temperaturerhöhung mit Wasserwechseln und Strömung auf Höhleneingang. Filterauslass direkt auf Höhleneingang.
Zuchtwasser: 29 bis 31 °C, pH 6 bis 6,5, bis 5 °dGH
Baryancistrus sp. L081 stammt aus dem unteren Rio Xingu in Para, Brasilien, und bewohnt strömungsreiche, sauerstoffreiche Flussabschnitte mit felsigem Substrat. Die Art lebt in Spalten und Höhlen zwischen Felsen in klarem, warmem Wasser.
Männchen entwickeln einen breiteren, flacheren Kopf und längere Brustflossenstacheln, besonders während der Fortpflanzungszeit. Weibchen sind tendenziell fülliger in der Bauchpartie. Außerhalb der Laichzeit ist die Geschlechtsbestimmung schwierig.
Warmwasserspezialist: 27-32 °C, pH 6,0-7,5, GH 3-15 °dGH. Kräftige Strömung und hohe Sauerstoffsättigung erforderlich.
Ja, mit Freischwimmern der mittleren und oberen Bereiche. Andere Bodenwelse nur in sehr großen Becken. Adulte Garnelen werden toleriert.
Extrem selten gelungen. Höhlenbrüter, Zuchtwasser: pH 6,0-6,5, GH bis 5 °dGH, 29-31 °C. Filterströmung direkt auf Höhleneingang.
Aufwuchsfresser: Spirulina-Tabs, Gemüse, Wels-Chips. Tägliche Fütterung ist unerlässlich, da viele Tiere in Gefangenschaft verhungern.
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