
Buntbarsche
Elisabeths Zwergbuntbarsch
Apistogramma elizabethae
- Endgröße: 4-5 cm SL
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 4-6
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Apistogramma caetei, der Stahlblaue Zwergbuntbarsch, ist ein kompakt gebauter Zwergbuntbarsch aus dem nordöstlichen Brasilien (Familie Cichlidae). Die Art erreicht bis ca. 5 cm TL. Männchen zeigen intensive Blautöne mit gelben Partien am Bauch und Kopf, diagonale Streifen am Bauch sowie punktförmige Reihen auf der Schwanzflosse, dazu verlängerte Rücken- und Afterflossen.

bis 5 cmEndgröße
3–5 JahreLebenserwartung
23-30 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
1-6 °dGHGesamthärte
ab 80 lAquariengröße
Weibchen sind insgesamt schlichter gefärbt, entwickeln jedoch zur Brutzeit eine leuchtend gelbe Grundfärbung mit schwarzen Flecken. Die Art ist bodenorientiert und bewohnt bevorzugt die Nähe von Substrat, Wurzelbereichen, Höhlen und Blattpolstern. Außerhalb der Fortpflanzungszeit ist das Verhalten vergleichsweise ruhig und friedlich; Männchen legen Reviere an und zeigen Balzverhalten gegenüber Weibchen. A. caetei stammt aus der Region um Apeú und Caeté in Bragança, Pará, Brasilien.
Wasserwerte: Temperatur 23–30 °C, pH 5,5–7,0, GH 1–6 °dGH. Stabile Bedingungen sind wichtiger als Extremwerte; mittlere Temperaturen (25–27 °C) und leicht saures, weiches Wasser (pH 6,0–6,5, GH 2–4 °dGH) entsprechen dem natürlichen Habitat. Beckengröße: Mindestens 80 Liter für eine Haremsgruppe. Einrichtung: Feiner Sand als Substrat. Zahlreiche Höhlen (Tonröhren, halbierte Kokosnüsse, Wurzelkomplexe) sind notwendig. Reichlich Totholz und Falllaub. Schwimmpflanzen oder überhängende Vegetation für gedämpfte Beleuchtung. Langsame Strömung. A. caetei ist eine Art für Aquarianer mit mittlerer Erfahrung.
A. caetei lebt in der Natur in Haremverbänden. In der Haltung empfiehlt sich ein Bestand aus einem Männchen mit zwei bis drei Weibchen (1M/2–3W). In ausreichend großen und strukturierten Aquarien können mehrere Haremseinheiten parallel gehalten werden. Das Temperament ist generell friedlich, mit deutlicher territorialer Komponente während der Brutzeit. Weibchen verteidigen Laichplatz und Jungfische intensiv; Männchen können gegenüber rivalisierenden Männchen aggressiv werden. Zwerggarnelen (Neocaridina/Caridina) – insbesondere Jungtiere – werden häufig als Beute betrachtet. Schnecken werden in der Regel toleriert. Geeignete Beifische sind kleine, friedliche südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und andere ruhige südamerikanische Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält.
A. caetei ist karnivor mit omnivorer Tendenz (Mikroprädator). Bevorzugt proteinreiche Beute: Artemia, Daphnien, Mückenlarven (weiß/schwarz) und andere kleine Wirbellose. Hochwertiges Granulat- oder Flockenfutter wird akzeptiert, sollte aber regelmäßig durch Lebend- oder Frostfutter ergänzt werden.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter (Substratlaicher). Die Zucht gilt als einfach bis mittel schwierig. Zuchtwasserwerte: Temperatur ca. 27 °C, pH 5,5–6,5, GH maximal 5 °dGH (idealerweise 1–3 °dGH). Weibchen legen klebrige Eier an Höhlendecken oder -wänden ab. Laichauslöser: großzügige Wasserwechsel mit weichem, leicht kühlerem Wasser als Regenzeit-Impuls. Gelegegröße bis zu 200 Eier. Inkubation 48–72 Stunden bei 27 °C. Freischwimmen ca. 5–7 Tage nach Schlupf. Aufzucht: Erstfutter Infusorien/Pantoffeltierchen, dann Artemia-Nauplien. Weibchen übernimmt intensive Brutpflege. Geschlechtsreife ca. 5 Monate.
Zuchtwasser: 27 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Apistogramma caetei stammt aus dem nordöstlichen Brasilien, speziell aus der Region um Apeú und Caeté in Bragança, Pará. Die Art bewohnt strukturierte Gewässer mit sandigen bis schlammigen Substraten, Falllaub, Totholz und Wurzeln in beschatteten Ufergebieten.
Männchen werden größer und farbenprächtiger als Weibchen, mit verlängerten Rücken- und Afterflossen sowie stärkerer Zeichnung auf der Schwanzflosse. Weibchen bleiben kompakter und weniger farbintensiv; zur Brutzeit intensive gelbe Brutfärbung mit schwarzen Markierungen.
Die empfohlenen Wasserwerte sind 23–30 °C, pH 5,5–7,0 und GH 1–6 °dGH. Mittlere Temperaturen (25–27 °C) und leicht saures, weiches Wasser sind optimal.
Ja, mit kleinen, friedlichen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen (Corydoras) und ruhigen Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen. Hartwasser-Cichliden sind ungeeignet. Junggarnelen werden als Beute betrachtet.
Ja, die Zucht gilt als einfach bis mittel schwierig. Zuchtwasserwerte: ca. 27 °C, pH 5,5–6,5, GH maximal 5 °dGH. Gelege bis 200 Eier. Inkubation 48–72 Stunden.
Karnivor mit omnivorer Tendenz. Bevorzugt proteinreiche Beute: Artemia, Daphnien und Mückenlarven. Hochwertiges Granulat wird als Ergänzung akzeptiert.
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