
Buntbarsche
Stahlblauer Zwergbuntbarsch
Apistogramma cf. caetei
- Endgröße: bis 5 cm
- Aquarium: ab 80 l
- Temperatur: 23-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, friedlich
Probleme lösen
Sammlungen
Beliebte Steckbriefe
Passend im Ratgeber
Steckbriefe mit Haltungsdaten, Wasserwerten und Bildern.
Zur FishothekDie vier Level
Selbst züchten
Über uns
Mitmachen
Gut zu wissen
Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Apistogramma elizabethae ist ein kleiner Zwergbuntbarsch aus dem oberen Rio Negro-Einzugsgebiet im Nordwesten Brasiliens, der bis bei Männchen max. ca. 4,0 cm SL, Weibchen ca. 3,0 cm SL erreicht. Die Grundfärbung zeigt bei den Männchen eine blaugraue Basis mit leuchtenden blauen und orange-gelben Glanzpunkten, ergänzt durch eine rötliche Bauchpartie.

4-5 cm SLEndgröße
4 JahreLebenserwartung
24-27 °CTemperatur
4-6pH-Wert
1-3 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Die Weibchen sind deutlich schlichter und olivfarben gehalten; zur Brutzeit zeigen sie ein intensives Gelb mit markanten schwarzen Flecken. Im Aquarium zeigt Apistogramma elizabethae zurückhaltendes, eher scheues Verhalten; die Tiere halten sich überwiegend in Bodennähe auf und suchen Deckung in Laubschichten, Wurzeln und Höhlen. Eine charakteristische Eigenheit der Art ist ihr Schreckverhalten: Gestörte Fische werden blass und zeigen zwei leicht ovale Flecken in der Körpermitte. Apistogramma elizabethae ist an weiches, saures Schwarzwasser angepasst und benötigt feinen Sand als Substrat für normales Siebverhalten. Die Art sollte nicht mit anderen Apistogramma-Arten vergesellschaftet werden.
Wasserwerte: Temperatur 24 bis 27 °C, pH 4,0 bis 6,0, GH 1 bis 3 dGH. Mindestens 160 Liter für eine Haremsgruppe (1M/2 bis 3W). Feiner, heller Sand als Substrat sowie reichlich Totholz, Wurzeln, dichte Laubschichten und flache Höhlen. Strömung langsam bis still; gedämpfte Beleuchtung. Robuste Pflanzen in den Randbereichen sind möglich. Für die gewünschte Wasserqualität empfiehlt sich Osmosewasser mit Torffiltration oder speziellen Schwarzwasseraufbereitern. Regelmäßige, maßvolle Wasserwechsel von 20 bis 30 % wöchentlich. Nitratwerte unter 20 mg/L halten.
Apistogramma elizabethae wird paarweise oder in Haremshaltung gepflegt; empfohlen wird eine Gruppenzusammensetzung von 1 Männchen mit 2 bis 3 Weibchen. Außerhalb der Fortpflanzungszeit sind die Tiere überwiegend friedlich und recht scheu. Männchen etablieren Reviere, die gegenüber anderen Männchen aggressiv verteidigt werden. Während der Brutzeit steigt die Territorialität deutlich an, insbesondere das Weibchen verteidigt die Laichhöhle und die Brut. Die Art sollte nicht mit anderen Apistogramma-Arten vergesellschaftet werden. Als Mitbewohner eignen sich ruhige Salmler (z. B. Nannostomus-Arten), kleine Panzerwelse und Schilderwelse aus derselben Bioregion. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Zwerggarnelen können gefressen werden; adulte Garnelen sind nicht zuverlässig sicher. Schnecken werden in der Regel toleriert.
Karnivor. Bevorzugt werden lebende und gefrostete Kleintiere: Artemia-Nauplien, Daphnien, Moina, Mückenlarven. Hochwertiges Granulat und Pellets werden ergänzend akzeptiert, sollten aber nicht die einzige Futterquelle sein. Abwechslungsreiche Fütterung verbessert Farbe und Vitalität.
Höhlenbrüter. Die Zucht gelingt unter den richtigen Bedingungen gut. Zuchtwasserwerte: 25 bis 27 °C, pH 4,0 bis 5,5, GH maximal 1 dGH. Das Weibchen legt Eier bevorzugt an der Decke der Höhle ab und übernimmt die Hauptverantwortung für die Brutpflege. Auslöser: Simulation der Regenzeit durch großzügige Wasserwechsel mit sehr weichem, saurem Wasser, leichte Temperaturabsenkung und reichliche Fütterung mit hochwertigem Lebendfutter. Die Jungfische sind in den ersten Wochen sehr empfindlich gegenüber Wasserchemie-Schwankungen. Erstfutter: Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen und Infusorien; mehrere kleine Mahlzeiten täglich.
Zuchtwasser: 25 bis 27 °C, pH 4 bis 5,5, bis 1 °dGH
Apistogramma elizabethae stammt aus Südamerika, aus dem oberen Einzugsgebiet des Rio Negro, u. a. dem unteren Rio Uaupés und dem Rio Içana in Brasilien. Die Art besiedelt flache Uferzonen von Schwarzwassersystemen mit sehr weichem, saurem Wasser. Typische Habitate sind verwilderte Uferbereiche mit dichter Falllaubschicht, reichlich Totholz und zahlreicher Laubablage. Die Strömung ist sehr gering bis still. Feiner, heller Sand ist charakteristisch für die besiedelten Bereiche und wird von den Fischen aktiv durchsiebt. Saisonal gibt es deutliche Unterschiede: Während der Regenzeit werden überschwemmte Uferbereiche aufgesucht, in der Trockenzeit ziehen sich die Fische in ruhigere Zonen zurück.
Männchen sind größer und farbenprächtiger, mit blaugrauer Grundfarbe, leuchtenden blauen und orange-gelben Glanzpunkten sowie rötlicher Bauchregion; die Schwanzflosse ist spatenförmig, die Rückenflossenstrahlen verlängert. Männchen erreichen maximal ca. 4,0 cm SL. Weibchen sind kleiner und schlichter, mit runderen Flossen, und entwickeln zur Brutzeit ein intensives Gelb mit schwarzen Flecken; Weibchen bleiben bei etwa 3,0 cm SL.
Temperatur 24 bis 27 °C, pH 4,0 bis 6,0 und GH 1 bis 3 dGH. Die Art benötigt sehr weiches, saures Schwarzwasser.
Männchen erreichen maximal ca. 4,0 cm SL, Weibchen bleiben bei etwa 3,0 cm SL. Im Aquarium werden beide Geschlechter mit 4 bis 5 cm SL angegeben.
Ja, mit ruhigen südamerikanischen Weichwasserarten wie Nannostomus, kleinen Panzerwelsen und Schilderwelsen. Keine anderen Apistogramma-Arten im selben Becken halten. Garnelen können gefressen werden.
Die Zucht gelingt unter optimalen Bedingungen gut. Zuchttemperatur 25 bis 27 °C, pH 4,0 bis 5,5, GH maximal 1 dGH. Jungfische sind sehr empfindlich gegenüber Wasserchemie-Schwankungen.
Obwohl wir von my-fish.org uns bemühen, die bereitgestellten Informationen sorgfältig zu sammeln und aktuell zu halten, können wir keine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit geben. Unsere Daten stammen von Experten, Züchtern und Partnern aus dem Zierfischgroßhandel und basieren auf deren Beiträgen. Bei Abweichungen oder fehlenden Informationen bitten wir um Verständnis. Wir freuen uns über Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge von der Community, um die Qualität unseres Angebots kontinuierlich zu steigern. Bitte nutzen Sie unser Formular für Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
In unserer kollaborativen Arbeit nutzen wir die Quellen my‑fish Content Commons. Wir fassen Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen – unter anderem aus der Datenbank unserer Partner im Zierfischgroßhandel und aus öffentlichen Datenbanken anderer Projekte – um die Richtigkeit unserer Texte zu validieren. Bitte beachten Sie, dass die Genauigkeit von den bereitgestellten Informationen abhängt und lesen Sie dazu unseren Disclaimer. Alle Links finden Sie hier.
Mitreden können angemeldete Mitglieder. Anmelden oder kostenlos registrieren.
Newsletter
Neue Beiträge, Podcastfolgen, Steckbriefe und Termine in einer E-Mail. Jederzeit abbestellbar.





















