
Salmler
Zwergziersalmler
Nannostomus marginatus
- Endgröße: bis 3,5 cm
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 4-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cichlidae
Apistogrammoides pucallpaensis
Apistogrammoides pucallpaensis ist ein sehr kleiner, gedrungener Zwergbuntbarsch mit einer gedämpften, grau-braunen Grundfärbung. Charakteristisch ist ein deutliches dunkles Längsband entlang des Körpers, das am Schwanzstiel in einem querverlaufenden Band endet und so ein markantes T-förmiges Zeichnungsmotiv bildet.
bis 3,5 cmEndgröße
1-2 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
6-7pH-Wert
2-5 dGHGesamthärte
ab 54 lBeckengröße
Männchen erreichen im Aquarium bis ca. 3,5 cm TL und zeigen ein feines Wabenmuster sowie bläuliche Pünktelung in der Schwanzflosse. Weibchen bleiben mit ca. 2,5 cm TL noch kleiner und entwickeln zur Brutzeit eine zitronengelbe Färbung mit deutlichen schwarzen Abzeichen. Im Aquarium fällt das Verhalten durch eine Vorliebe für bedeckte, schattige Bereiche auf. Die Fische halten sich bevorzugt dicht über dem Boden oder in der Nähe von Laubschichten und Totholz auf. Bei guter Eingewöhnung zeigen sie eine aktive Nahrungsaufnahme. Im Gegensatz zu vielen Apistogramma-Arten verträgt Apistogrammoides pucallpaensis kein stark saures Schwarzwasser und bevorzugt pH-Werte im leicht sauren bis neutralen Bereich.
Wasserwerte: Temperatur 22 bis 27 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH 2 bis 5 dGH. Mindestens 60 cm Beckenlänge (ca. 54 Liter). Feiner Sand oder sehr feiner Kies als Substrat, bedeckt mit Falllaub (Seemandelbaumblätter). Enge Höhlen (halbe Kokosnussschalen, kleine Tonröhren) als Brut- und Rückzugsplätze. Dichte Schwimmpflanzendecken sind ein Hauptmerkmal der artgerechten Haltung und schaffen das bevorzugte schattige Mikroklima. Totholz und Wurzeln bieten zusätzliche Sichtschutz- und Brutplätze. Schwache bis mäßige Strömung; die Art ist an langsam fließende oder stehende Uferzonen angepasst. Regelmäßige, moderate Wasserwechsel. Die Einrichtung sollte mehrere überschaubare Reviere ermöglichen.
Apistogrammoides pucallpaensis zeigt innerartlich ein deutliches Revierverhalten; selbst außerhalb der Brutzeit werden kleine Bereiche in dichter Bepflanzung und unter Schwimmpflanzendecken markiert. Während der Brutzeit steigt die Aggressivität markant an; Weibchen verteidigen Höhlen und Jungfische vehement. Gegenüber artfremden, ruhigen Beifischen verhält sich die Art überwiegend friedlich. Geeignete Beifische sind ruhige südamerikanische Salmler und kleine Panzerwelse. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Zwerggarnelen sind nicht uneingeschränkt sicher, insbesondere Junggarnelen werden als Beute betrachtet. Schnecken werden toleriert.
Karnivor. Bevorzugt Lebend- und Frostfutter: Artemia, Daphnien, weiße und rote Mückenlarven, Tubifex. Hochwertiges Granulat wird nach Eingewöhnung akzeptiert. Mehrere kleine Fütterungen am Tag sind sinnvoll; ein Teil des Futters sollte am Substrat angeboten werden, da die Art bodennahe Futterplätze bevorzugt.
Dokumentiert, schwierig. Zuchtwasserwerte: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, GH maximal 5 dGH. Aquaristisch dokumentierte Zuchterfolge berichten von Leitwerten unter 30 Mikro-Siemens und pH-Werten um 5,4 als Auslöser für Laichbereitschaft. Höhlenlaicher. Weibchen legen ca. 80 Eier an der Höhlendecke ab und übernehmen die intensive mütterliche Brutpflege (Mother-Family-System). Das Männchen kann nach dem Freischwimmen der Jungfische unterstützend eingreifen. Inkubation ca. 72 bis 96 Stunden bis zum Schlupf, weitere 4 bis 6 Tage bis zum Freischwimmen. Erstfutter: Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen. Konditionierung mit hochwertigem Lebendfutter. Verlässliche, wiederholbare Berichte über erfolgreiche Nachzuchten sind rar. Zuchtversuche erfordern präzise Wasseraufbereitung und Geduld.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 dGH
Apistogrammoides pucallpaensis stammt aus dem Amazonasbecken in Südamerika, mit Vorkommen vom Rio Ucayali in Peru bis in Teile des Amazonas in Kolumbien. Die Art besiedelt bevorzugt Uferzonen mit dichter Vegetation, ausgedehnten Schwimmpflanzenfeldern und reichlich Totholz. Typisch sind flache, strukturreiche Bereiche mit einer dicken Laubschicht auf dem Boden und langsam fließenden oder nahezu stehenden Wasserverhältnissen. Die Tiere bevorzugen schattige Bereiche unter Schwimmpflanzen oder Wurzelwerk.
Männchen werden größer (bis ca. 3,5 cm TL) und zeigen ein feines Wabenmuster sowie bläuliche Pünktelung in der Schwanzflosse. Weibchen bleiben kleiner (ca. 2,5 cm TL) und entwickeln zur Brutzeit eine zitronengelbe Färbung mit deutlichen schwarzen Abzeichen. Juvenile Tiere sind zunächst schwer zu unterscheiden.
Temperatur 22 bis 27 °C, pH 6,0 bis 7,0 und GH 2 bis 5 dGH. Im Gegensatz zu vielen Apistogramma-Arten verträgt diese Art kein stark saures Schwarzwasser.
Männchen erreichen ca. 3,5 cm TL, Weibchen ca. 2,5 cm TL. Die Art gehört zu den kleinsten Zwergbuntbarschen und fällt durch das charakteristische T-förmige Körpermuster auf.
Ja, mit ruhigen südamerikanischen Salmlern und kleinen Panzerwelsen. Junggarnelen sind gefährdet; Schnecken werden toleriert.
Die Zucht ist schwierig und selten erfolgreich. Zuchttemperatur 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, GH maximal 5 dGH. Höhlenlaicher mit intensiver mütterlicher Brutpflege. Gelegegröße ca. 80 Eier.
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