
Salmler
Gelber Phantomsalmler
Hyphessobrycon roseus
- Endgröße: bis 2,5 cm
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 20-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Aus Südamerika, Wasserwerte passen
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Zierfische, Familie Cichlidae
Axelrodia stigmatias „Kolumbien“
Axelrodia stigmatias ist ein sehr kleiner Characin aus dem westlichen Amazonasraum mit kompakter, seitlich abgeflachter Körperform. Die dokumentierte Maximalgröße beträgt 2,5 cm SL, wobei die meisten Tiere im Aquarium kaum über 2 cm hinauswachsen. Ein charakteristischer heller Fleck gab der Art den englischen Namen White Star Tetra.
2,5 cm SLEndgröße
3-8 JahreLebenserwartung
20-28 °CTemperatur
5,5-6,5pH-Wert
1-8 dGHGesamthärte
ab 60 lBeckengröße
Unter guten Haltungsbedingungen kann die Körperfärbung von rötlich bis silbrig changieren. Im Aquarium zeigt die Art ein typisches Schwimmverhalten: Die Tiere verharren oft nahezu bewegungslos in der mittleren Wasserschicht und schießen dann in kurzen Schüben nach vorne (Hover-and-Dart). Die Art bildet lockere Schwärme (Shoaling), keine engen koordinierten Schulen. Axelrodia stigmatias gilt als anspruchsvoll in der Haltung und benötigt weiches, leicht saures Wasser sowie dichte Bepflanzung mit feinblättrigen Arten.
Wasserwerte: Temperatur 20 bis 28 Grad Celsius, pH 5,5 bis 6,5, GH 1 bis 8 dGH. Mindestens 60 cm Beckenlänge (ca. 60 Liter). Dichte Bepflanzung mit feinlaubigen Pflanzen (Javamoos, Microsorum, Hornkraut) ist notwendig. Seemandelbaumblätter und Treibholz fördern das natürliche Schwarzwasserhabitat und Mikroorganismen. Feiner, dunkler Bodengrund; moderate bis schwache Strömung. Gedämpfte Beleuchtung. Die Art reagiert empfindlich auf Nitratansammlung und organische Belastung. Regelmäßige, sanfte Wasserwechsel zur Aufrechterhaltung stabiler Wasserparameter.
Axelrodia stigmatias ist ein geselliger Schwarmfisch; empfohlen wird eine Gruppe von mindestens 8 bis 10 Exemplaren. In größeren Gruppen sind die Tiere deutlich weniger scheu und zeigen ihr natürliches Schwarmverhalten. Männchen bilden kleine Reviere untereinander, das Verhalten bleibt aber auf kurze Droh-Auseinandersetzungen beschränkt. Geeignete Beifische sind ähnlich kleine Characiden, zurückhaltende kleine Panzerwelse und kleine friedliche Loricariidae. Große, schnelle oder territorial aggressive Arten sind zu vermeiden. Junggarnelen werden als Beute betrachtet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Mikropredator. Feine Frost- und Lebendfutter sind notwendig: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnia, Rotifera, Grindal-Würmer. Sehr fein gemahlene Trockenfutter oder Spezialgranulate für Zwergcharacine als Ergänzung. Fütterung in kleinen Portionen mehrmals täglich. Lebendfutter fördert Balz und Zuchtbereitschaft.
Wenig dokumentiert, schwierig. Freilaicher. Bei optimalen Bedingungen laichen konditionierte Tiere täglich. Weiches, leicht saures Wasser (pH 5,5 bis 6,5, GH unter 5 dGH) und feinblättrige Pflanzen oder Javamoos als Laichsubstrat sind Voraussetzung. Laub im Becken unterstützt die Entwicklung von Mikroorganismen als Erstfutter für Jungfische. Spezifische Angaben zu Gelegegröße, Inkubationszeit oder Larvenentwicklung liegen nicht detailliert vor.
Axelrodia stigmatias stammt aus dem westlichen Amazonasraum Südamerikas. Gesicherte Fundorte liegen in Brasilien (Rio Madeira, Lago Manacapuru bei Manaus) und Peru (Rio Ucayali). Die Art bewohnt kleinere, waldbeschattete Nebenflüsse und langsam fließende Gewässer mit dichter Vegetation, reichlich Laub und Totholz. Typische Schwarzwasser- oder Klarwasserhabitate mit sehr weichem, saurem Wasser.
Geschlechtsreife Weibchen erscheinen deutlich rundlicher im Körperbau als Männchen, besonders wenn sie laichreif sind. Männchen sind schlanker. Farbliche Unterschiede sind nicht ausreichend dokumentiert. Die Geschlechtsbestimmung gilt als schwierig.
Temperatur 20 bis 28 Grad Celsius, pH 5,5 bis 6,5 und GH 1 bis 8 dGH. Die Art benötigt weiches, leicht saures Wasser und dichte Bepflanzung.
Axelrodia stigmatias erreicht maximal 2,5 cm SL. Die meisten Tiere bleiben im Aquarium unter 2 cm. Charakteristisch ist der helle Fleck, der der Art den Namen White Star Tetra gab.
Ja, mit ähnlich kleinen, ruhigen Characiden und zurückhaltenden kleinen Panzerwelsen. Große, schnelle oder aggressive Arten sind ungeeignet. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Die Zucht ist schwierig und wenig dokumentiert. Freilaicher, der bei optimalen Bedingungen täglich laichen kann. Weiches, saures Wasser und feinblättrige Pflanzen als Laichsubstrat sind Voraussetzung.
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