
Zahnkarpfen
Rotflossen-Perlkilli
Nematolebias papilliferus
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Haremshaltung, territorial
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Zierfische, Familie Rivulidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Argolebias nigripinnis hieß früher Austrolebias nigripinnis. Argolebias nigripinnis ist ein kleiner, markant gezeichneter Annual-Killifisch aus den temporären Tieflandtümpeln des La-Plata-Beckens (Argentinien, Uruguay). Männchen präsentieren sich mit dunkelblaugrauer bis nahezu schwarzer Grundfärbung, die von leuchtend blauen Punkten durchzogen ist. Weibchen sind deutlich unauffälliger: bräunlich-grau mit unregelmäßigen dunklen Flecken oder Streifen.

bis 7 cmEndgröße
1 JahreLebenserwartung
15-22 °CTemperatur
6-7pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Der Körperbau ist kompakt und seitlich leicht abgeflacht, die Flossen beider Geschlechter abgerundet. Männchen erreichen bis zu 7 cm TL, Weibchen bleiben mit ca. 4 bis 5 cm deutlich kleiner. Als echter Annual-Killifisch lebt die Art in der Natur nur eine einzige Saison. Eier überdauern die Trockenperiode im Substrat (Diapause), adulte Tiere sterben mit dem Austrocknen des Gewässers. Im Aquarium kann die Lebensspanne unter optimalen Bedingungen bis knapp 2 Jahre betragen, typisch sind jedoch 1 Jahr oder weniger. Im Aquarium hält sich die Art vorwiegend im unteren Wasserbereich auf und zeigt ein ruhig-scheues Verhalten.
Wasserwerte: Temperatur 15 bis 22 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,0, GH 1 bis 12 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 112 Liter). Feines, dunkles Substrat. Für die Zucht ein separates Laichgefäß mit lockerem Torf oder Kokosfaser (5 bis 10 cm tief). Dichte Pflanzenzonen und Schwimmpflanzen als Deckung reduzieren Stress und Aggression. Strömung gering; die Art bevorzugt ruhiges Wasser. Spaltfreier Deckel ist notwendig. Regelmäßige Wasserwechsel mit weichem, leicht saurem Wasser fördern Gesundheit und Laichbereitschaft.
Argolebias nigripinnis wird in kleinen Gruppen gehalten; empfohlen wird ein Verhältnis von 1 Männchen zu mindestens 2 Weibchen. Männchen sind untereinander territorial und können sich besonders in der Laichzeit intensiv bedrängen; mehrere Männchen gemeinsam erfordern ausreichend Sichtbarrieren. Das Gesamttemperament ist ruhig-scheu. Artenbecken oder Vergesellschaftung mit sehr ruhigen, ähnlich großen südamerikanischen Kleinfischen mit vergleichbaren Wasserwertansprüchen. Räuberische oder deutlich größere Arten sind ungeeignet. Junggarnelen werden als Beute betrachtet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Karnivor. Lebendfutter ist Pflicht: Artemia-Nauplien, Daphnia, Mückenlarven. Gefrorene Varianten als Alternative. Trockenfutter wird von vielen Exemplaren nicht oder nur eingeschränkt akzeptiert und ist keinesfalls als alleinige Nahrungsquelle geeignet. Pflanzliche Zusätze sind für diese Art nicht artgerecht. Mehrmals täglich in kleinen Portionen füttern. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen. Auf Tubifex sollte verzichtet werden: Killifische reagieren empfindlich auf den Keimeintrag, rote Mückenlarven gelten zusätzlich als Verfettungsrisiko.
Gut dokumentiert, mittlere Schwierigkeit (erfordert spezifisches Vorgehen). Substratlaicher (Annual-Killifisch). Männchen und Weibchen tauchen gemeinsam in lockeres Torf- oder Kokossubstrat ein, wo die Eier abgelegt werden. Nach der Laichphase das Substrat absammeln, leicht anfeuchten und in einem dicht verschlossenen Behälter bei ca. 20 bis 22 Grad Celsius für 2 bis 4 Monate lagern (Trockeninkubation / Diapause). Nach der Diapause das Substrat mit weichem, leicht saurem Wasser (ca. 20 Grad Celsius) befeuchten. Jungfische schlüpfen innerhalb von Stunden bis Tagen und wachsen sehr schnell; Geschlechtsreife nach 6 bis 8 Wochen. Zuchtwasserwerte: 15 bis 22 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,0, GH 1 bis 6 dGH.
Zuchtwasser: 15 bis 22 °C, pH 6 bis 7, bis 6 °dGH
Argolebias nigripinnis stammt aus den temporären Tieflandtümpeln des La-Plata-Beckens in Argentinien und Uruguay. Die Art bewohnt flache, saisonal trocknende Gewässer: In der Regenzeit füllen sich flache Senken und Gräben mit Wasser, die sich in Trockenzeiten vollständig zurückbilden. Diese Gewässer sind meist flach, mit dichter Vegetation, Laubfall und organischem, torfigem Substrat. Weiches, oft leicht saures Wasser ist typisch. Die Eier überdauern Trockenperioden im Substrat und schlüpfen in der nächsten Regenzeit.
Männchen zeigen eine dunkelblaugraue bis nahezu schwarze Grundfärbung mit leuchtend blauen Punkten und erreichen bis ca. 7 cm TL. Weibchen sind bräunlich-grau mit dunklen Flecken oder Streifen, deutlich kleiner (ca. 4 bis 5 cm TL) und unauffällig gefärbt. Beide Geschlechter haben abgerundete Flossen; Männchen zeigen während der Balz intensivere Färbung.
Temperatur 15 bis 22 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,0 und GH 1 bis 12 dGH. Temperaturen dauerhaft über 25 Grad Celsius verkürzen die Lebensspanne erheblich.
Männchen erreichen bis zu 7 cm TL, Weibchen ca. 4 bis 5 cm TL. Männchen zeigen eine kontrastreiche dunkelblaugraue bis schwarze Färbung mit leuchtend blauen Punkten.
Am besten im Artenbecken oder mit sehr ruhigen, ähnlich großen südamerikanischen Kleinfischen. Junggarnelen werden als Beute betrachtet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert. Als Annual-Killifisch laicht die Art in lockeres Torf- oder Kokossubstrat. Eier müssen 2 bis 4 Monate trocken inkubiert werden (Diapause), bevor sie mit weichem Wasser befeuchtet werden und die Jungfische schlüpfen.
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