
Plattfische
Süßwasserflunder
Trinectes maculatus
- Endgröße: bis 20 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 7-8,5
- Wasserhärte: hart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittelschwer
Einzelgänger, friedlich
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Zierfische, Familie Soleidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Brachirus panoides hieß früher Euryglossa panoides. Die Süßwasserflunder (Brachirus panoides) wird bis zu 20 cm groß und ist eine gedrungene, stark abgeflachte Sohlenfisch-Art aus der Familie Soleidae. Beide Augen befinden sich auf der rechten (Ober-)Seite, die Unterseite ist blind und weiß. Die Zeichnung der Oberseite variiert in Hellgrau bis Braun mit dunkleren Marmorierungen – eine hocheffiziente Tarnung, die die Art aktiv dem jeweiligen Untergrund anpassen kann.

20 cmEndgröße
10–15 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
7-15 °dGHGesamthärte
ab 240 lAquariengröße
Als euryhaline Art ist Brachirus panoides ökologisch flexibel: Sie besiedelt Ästuare, Flussmündungen und Mangrovengebiete in Südostasien. Im Aquarium zeigt sie ein ruhiges, dämmerungs- und nachtaktives Verhalten. Tagsüber gräbt sie sich gerne teilweise oder vollständig im feinen Sand ein, wobei nur Augen und Atemöffnungen frei bleiben.
Wasserwerte: Temperatur 23–28 °C, pH 7,0–8,0, GH 7–15 dGH. Salzgehalt: Leicht brackig empfohlen für Langzeithaltung (SG ca. 1.003–1.008 mit Meersalz); die Art überlebt in Süßwasser, ist aber langfristig in leicht brackigem Wasser gesünder. Mindestbecken: 120 cm Kantenlänge (ca. 240 Liter). Das Becken muss eine großzügige, offene Sandfläche aufweisen – feiner, runder Sand ist Pflicht. Grober Kies ist ungeeignet und verletzt die empfindliche Unterseite. Moderate bis geringe Strömung. Gering bis moderate Beleuchtung unterstützt das natürliche Dämmerungsverhalten. Stabile Parameter sind entscheidend. Bei Brackwasserhaltung: Salzdosierung nach Wasserwechsel anpassen. Die Süßwasserflunder ist eine anspruchsvolle Art für erfahrene Aquarianer. Das Hauptproblem in der Haltung ist die Fütterung: Die Art ist ein langsamer, nachtaktiver Fresser und verhungert leicht, wenn Futterkonkurrenz durch andere Bodenfresser besteht.
Brachirus panoides ist ein solitärer Bodenbewohner ohne ausgeprägtes Sozialverhalten. Die Art ist friedlich gegenüber gleichgroßen, tagaktiven Fischen, die den Bodenbereich nicht belegen. Gegenüber sehr kleinen Fischen und kleinen Wirbellosen ist sie räuberisch. Wichtig: Nachtaktive Bodenfresser wie Panzerwelse (Corydoras), Schmerlen oder andere Sohlenfische sollten nicht als Mitbewohner gewählt werden, da sie direkte Nahrungskonkurrenten sind und die Sole beim Fressen verdrängen können – mit der Folge, dass die Sole verhungert. Junggarnelen sind gefährdet. Adulte Garnelen können ebenfalls gefressen werden. Schnecken gelten als weitgehend toleriert. Geeignete Mitbewohner sind vorwiegend tagaktive, friedliche Arten aus dem mittleren und oberen Wasserbereich: z. B. Rasboras, Danios, kleinere Bärblinge. Afrikanische Buntbarsche sind grundsätzlich ungeeignet.
Brachirus panoides ist ein ausgeprägter Fleischfresser (karnivor), der sich in der Natur von benthischen Wirbellosen ernährt. Im Aquarium bevorzugt die Art lebende oder tiefgekühlte Bodenfuttermittel: rote Mückenlarven, Tubifex, Regenwürmer, Glanzwürmer und Artemia. Die Art frisst nur vom Bodengrund. Gezieltes Füttern am Boden (Target-Feeding) abends ist empfehlenswert.
Im Aquarium nicht dokumentiert. Für Brachirus panoides sind keine verifizierten Zuchterfolge bekannt. Der euryhaline Charakter der Art legt nahe, dass saisonale Salinitätswechsel als Laichauslöser eine Rolle spielen könnten. Die Zucht gilt derzeit als im Aquarium nicht realisierbar.
Brachirus panoides kommt in Südostasien vor, von Thailand bis Indonesien. Aus der Literatur sind zudem Vorkommen in Kambodscha (Mekong-Becken) bekannt. Das natürliche Habitat sind sandige und schlammige Böden in Ästuaren, Flussmündungen und Mangrovengebieten mit geringer bis moderater Strömung. Die Art ist euryhalin und wechselt zwischen Süß- und Brackwasserbereichen.
Nur gering ausgeprägt. Weibchen entwickeln in Laichstimmung möglicherweise einen fülligeren Bauch. Keine dokumentierten Unterschiede in Färbung oder Flossenform. Geschlechtsbestimmung im Aquarium praktisch nicht möglich.
Wir haben keine Informationen zur Krankheitsanfälligkeit.
Die Süßwasserflunder benötigt Temperatur 23–28 °C, pH 7,0–8,0, GH 7–15 dGH. Für Langzeithaltung wird leicht brackiges Wasser (SG 1.003–1.008) empfohlen, reine Süßwasserhaltung ist aber möglich.
Geeignet sind nur tagaktive, friedliche Arten aus dem mittleren und oberen Wasserbereich. Nachtaktive Bodenfresser wie Corydoras oder Schmerlen sind ungeeignet, da sie die Sole beim Fressen verdrängen und zum Verhungern bringen können.
Nein, für Brachirus panoides sind keine verifizierten Zuchterfolge im Aquarium bekannt. Die Zucht gilt derzeit als nicht realisierbar.
Ausschließlich tierische Kost vom Boden: rote Mückenlarven, Tubifex, Regenwürmer und Artemia. Die Art frisst nur am Bodengrund und sollte abends gezielt gefüttert werden. Trockenfutter wird meist verweigert.
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