
Plattfische
Peru-Süßwasserflunder
Hypoclinemus mentalis
- Endgröße: bis 27 cm
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,2
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cyclopsettidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Raub-Großzahnflunder (Cyclopsetta querna) wird bis zu 44 cm groß und ist ein mariner Plattfisch, der KEIN Süßwasseraquarium-Fisch ist. Die Art lebt im östlichen Pazifik und toleriert gelegentlich Brackwasserzonen in Ästuaren, ist jedoch primär ein Meeresfisch. Die Haltung erfordert Salzwasser oder zumindest leicht brackiges Wasser.

bis 44 cmEndgröße
5 JahreLebenserwartung
22-29 °CTemperatur
7,8-8,4pH-Wert
8-20 °dGHGesamthärte
ab 1080 lAquariengröße
Der Körperbau ist typisch für Bodenflundern: stark abgeflacht und asymmetrisch, beide Augen auf der linken Körperseite. Die Grundfärbung reicht von Grau bis Braun mit variabler dunkelbrauner Fleckung, die eine hervorragende Tarnung ermöglicht. Im Aquarium liegt die Art meist am Boden, gräbt sich teilweise in den Sand ein und schießt explosionsartig los, um Beute zu fangen. Weibchen werden deutlich größer als Männchen und erreichen bis zu 44 cm Gesamtlänge, Männchen bleiben mit ca. 39 cm etwas kleiner.
Wasserwerte (Meerwasser/Brackwasser): Temperatur 22–29 °C, pH 7,8–8,4, Salzgehalt mindestens 2,5 g/L (brackig) bis Vollmeerwasser (35 g/L). GH-Werte für Süßwasser sind für diese Art nicht relevant. Maßgeblich ist die Salinität des Meer- oder Brackwassers. Beckengröße: Mindestens 200 cm Kantenlänge (ca. 1.080 Liter). Ein flaches, breites Becken mit großzügiger Bodenfläche ist besser als ein hohes, schmales Aquarium. Einrichtung: Feines Sandsubstrat ist Pflicht. Riff- oder scharfkantige Substrate sind ungeeignet. Die freie, sandige Bodenfläche sollte dominieren. Gedämpfte bis moderate Beleuchtung. Strömung: Moderat. Starke Strömung in Bodennähe kann Stress verursachen. Cyclopsetta querna ist ein mariner Spezialist, der ausschließlich von erfahrenen Meerwasser- oder Brackwasserhaltern gehalten werden sollte. Garnelen sind ungeeignet, Schnecken gelten als riskant.
Cyclopsetta querna ist ein Einzelgänger und sollte einzeln gehalten werden, da Revierkonflikte und Kannibalismus auftreten können. Das Temperament ist ruhig (Lauerjäger), gegenüber zu großen Fischen zeigt die Art wenig Aggression. Während der Futtersuche kann das Verhalten explosionsartig schnell sein. Garnelen, Krebse und benthische Wirbellose werden aktiv als Beute genommen. Ausschließlich für Brackwasser- oder Meerwasseraquarien. Begleitfische müssen robust und deutlich zu groß zum Fressen sein. Kleine bis mittelgroße Wirbellose sind ungeeignet. Bioregional passen Arten aus dem östlichen Pazifik (Golf von Kalifornien bis Peru).
Cyclopsetta querna ist ein ausgeprägter Fleischfresser. Die Ernährung sollte aus hochwertigem, proteinreichem Futter bestehen: lebende oder gefrorene kleine Fische, Garnelen, Mysis, Krill, Muschelfleisch. Lebendfutter kann bei der Eingewöhnung helfen.
Für Cyclopsetta querna sind keine Zuchterfolge im Aquarium dokumentiert. In der Natur sind Cyclopsetta-Arten Freilaicher mit pelagischen Eiern und Larvenstadien. Ohne institutionelle Infrastruktur ist Nachzucht praktisch unmöglich.
Cyclopsetta querna kommt im östlichen Pazifik vor, vom Golf von Kalifornien (Mexiko) bis nach Peru. Die Art besiedelt küstennahe Bereiche, Flussmündungen und Mangrovengebiete und nutzt sowohl marine als auch brackige Küstengewässer. Typische Habitate sind sandige und schlammige Weichböden in Tiefen bis etwa 90 m. Saisonal wechselt die Art zwischen Brackwasser-Ästuarbereichen und offener Küstenzone.
Weibchen werden größer und massiger als Männchen. Weibchen erreichen bis zu 44 cm Gesamtlänge, Männchen bleiben mit ca. 39 cm etwas kleiner. Verlässliche äußere Merkmale zur Unterscheidung im Lebendtier sind nicht detailliert dokumentiert.
Cyclopsetta querna ist ein Meeresfisch und benötigt Salzwasser oder Brackwasser: Temperatur 22–29 °C, pH 7,8–8,4. Süßwasser ist nicht geeignet.
Nur in Brackwasser- oder Meerwasseraquarien mit robusten Beifischen, die deutlich zu groß sind, um gefressen zu werden. Garnelen und kleine Bodenbewohner werden als Beute genommen.
Nein, es sind keine Zuchterfolge im Aquarium dokumentiert. Die Art ist ein Freilaicher mit pelagischen Larven, deren Aufzucht institutionelle Infrastruktur erfordert.
Mindestens 200 cm Kantenlänge und 1.080 Liter. Ein flaches, breites Becken mit feinem Sandsubstrat ist erforderlich, da die Art sich eingräbt.
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