
Welse
Netz-Trugdornwels
Duringlanis perugiae
- Endgröße: bis 6 cm SL
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Paarweise halten, friedlich
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Zierfische, Familie Auchenipteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Centromochlus orca, im Handel als „Ninja“-Wels bekannt, ist ein kleiner, nachtaktiver Trugdornwels der Familie Auchenipteridae aus dem Rio-Nhamundá-Becken im westlichen Pará, Brasilien. Namensgebend ist die kontrastreiche schwarz-weiße Zeichnung, die an einen Schwertwal (Orca) erinnert: Eine dunkle Oberseite hebt sich scharf von der hellen Unterseite ab. Die Art bleibt mit etwa 4,5 bis 5 cm Standardlänge klein.

bis 5 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-10 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
Wie alle Auchenipteriden hat sie eine innere Befruchtung; das Männchen besitzt eine zu einem Begattungsorgan umgebildete Afterflosse. Tagsüber ist der Wels lichtscheu und versteckt sich in Wurzelholz und Höhlen, nachts wird er aktiv und orientiert sich stark an der Wasseroberfläche. Ein Gründeln am Bodengrund gehört nicht zum Verhaltensrepertoire dieser Familie.
Wasserwerte: 23-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-10 dGH. Beckengröße: Mindestens 100 cm Kantenlänge (ca. 200 Liter) für eine Gruppe von 5-6 Tieren. Zahlreiche enge Verstecke und höhlenartige Strukturen aus Totholz, Wurzeln und Röhren sind notwendig. Substrat: Sand oder feiner Kies. Schwache, ruhige Strömung (keine starke Strömung). Beleuchtung gedämpft. Schattige Bereiche durch Schwimmfarne und Anubias werden genutzt. Die Art reagiert empfindlich auf erhöhte Nitratwerte und schlechte Wasserqualität. Regelmäßige Wasserwechsel (20-30 % wöchentlich, Nitrat unter 30 mg/l) und gute Filtration sind wichtig. Fütterung bevorzugt nach dem Abschalten des Lichts, da die Tiere streng nachtaktiv sind. Abdeckung wegen Sprungneigung empfohlen.
Centromochlus orca ist ein nachtaktiver, ruhiger und geselliger Wels, der sich in einer kleinen Gruppe wohlfühlt. Tagsüber hält er sich versteckt, nachts wird er aktiv und schwimmt oberflächenorientiert. Er ist friedlich und sollte wegen seiner geringen Größe und ausgeprägten Lichtscheu nur mit ebenfalls ruhigen, nicht zu großen Beifischen vergesellschaftet werden; sehr lebhafte oder große Fische nehmen ihm nachts das Futter weg. Zwerggarnelen und Fischbrut sind dagegen nicht sicher: Der Wels hat im Verhältnis zur Körpergröße ein großes Maul und erbeutet nachts alles, was hineinpasst.
Überwiegend insektivor. In der Natur: Wasserinsekten, Larven (Mücken, Käfer, Eintagsfliegen) und kleine Wirbellose. Im Aquarium: Mückenlarven, Tubifex, Artemia-Nauplien, Daphnia. Nach Eingewöhnung auch sinkende fleischbetonte Granulate. Fütterung nach Abschalten des Lichts. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Fortpflanzungstyp: Innere Befruchtung (Familienmerkmal Auchenipteridae). Höhlenlaicher. Die Eiablage kann auch Tage nach der Paarung erfolgen. Das Weibchen legt bis zu ca. 100 Eier als gelatinöse Masse unter Steinen oder in Röhren ab. Die Befruchtungsrate ist nahezu 100 %, Eier sind relativ pilzresistent. Jungfische schlüpfen nach einigen Tagen mit großem Dottersack; ab Tag 6 beginnen sie zu fressen. Der Nachwuchs wird getrennt aufgezogen. Startfutter: Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen. Trigger: Erhöhte Strömung und häufigere Wasserwechsel mit weicherem Wasser (Regenzeit-Simulation). Zucht-Werte: ca. 25 °C, pH 6-7, weiches Wasser. Zuchtschwierigkeit: Mittel bis schwierig.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 6 bis 7, bis 5 °dGH
Centromochlus orca ist aus dem unteren Rio-Nhamundá-Becken im westlichen Pará, Brasilien, bekannt. Die Typusserie stammt aus den unteren Abschnitten des Igarapé Jamari in einer Übergangszone zwischen Fließgewässern und stehenden Várzea-Seen. Dort war die Strömung nahezu nicht vorhanden. Nachts wurden Tiere an einer Sandbank sowie schwimmend an Oberfläche und im Mittelwasser nahe künstlichem Licht gefangen. Die bisher genannten Vorkommen in Peru, Ecuador, Rio Xingu und Rio Tocantins sowie mäßige bis starke Strömung gehören nicht zum belegten Artprofil.
Das sichere Unterscheidungsmerkmal ist die Afterflosse. Beim Männchen ist sie zu einem verdickten, rohrförmigen Begattungsorgan umgebildet, wie bei allen Trugdornwelsen (Auchenipteridae). Beim Weibchen ist die Afterflosse normal geformt und aufgefächert. Darüber hinaus liefern die geprüften Quellen für Centromochlus orca keine weiteren belastbaren Geschlechtsmerkmale; Angaben zu anderen Centromochlus-Arten werden nicht übertragen.
Weiches bis mittelhartes, leicht saures Wasser: etwa 23-28 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-10 dGH.
Die Art bleibt mit etwa 4,5 bis 5 cm Standardlänge klein.
Ja, mit ruhigen, nicht zu großen südamerikanischen Fischen wie kleinen Salmlern oder Panzerwelsen. Sehr lebhafte oder große Arten sind ungeeignet, da der nachtaktive Wels sonst zu wenig Futter bekommt.
Ja, er ist ausgesprochen nachtaktiv und lichtscheu; tagsüber versteckt er sich, nachts wird er aktiv.
Für Centromochlus orca wird ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge und 200 Liter empfohlen. Ein größeres Becken ist immer vorteilhaft, da es stabilere Wasserwerte bietet.
Ja. Nötig sind weiches, leicht saures Wasser, 24-26 °C und viele enge Verstecke. Die Befruchtung erfolgt innerlich über die umgebildete Afterflosse des Männchens; das Weibchen legt die Eier oft erst Tage später als gelatinöse Masse unter Steinen oder in Röhren ab. Die Jungfische werden getrennt aufgezogen.
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