
Welse
Engel-Antennenwels
Pimelodus pictus
- Endgröße: bis 13 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 22-25 °C
- pH-Wert: pH 5,8-6,8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Auchenipteridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Leopard-Trugdornwels (Centromochlus schultzi) ist ein kompakt gebauter, nachtaktiver Wels der Familie Auchenipteridae mit einer Größe von bis zu 10 cm SL (ca. 13 cm TL). Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwärzlich; darüber liegt ein individuell variables Muster aus hellen Punkten und Flecken, das an ein Leopardenmuster erinnert.

bis 13 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7pH-Wert
2-10 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
Die Kopfpartie ist abgeflacht, die Augen sitzen seitlich und nach unten gerichtet, überzogen von einer durchsichtigen Schutzhaut. Im Aquarium zeigt Centromochlus schultzi ein zurückhaltendes, scheues Verhalten. Tagsüber verweilt die Art in dunklen Verstecken wie Wurzelhöhlen und Holzspalten. Aktiv wird sie in der Dämmerung und nachts, schwimmt dabei mitunter knapp unter der Wasseroberfläche, um treibende Insekten aufzunehmen. Die Art praktiziert innere Befruchtung.
Wasserwerte: 22-26 °C, pH 6,0-7,0, GH 2-10 dGH. Beckengröße: Mindestens 100 cm Kantenlänge (ca. 200 Liter) für eine Gruppe. Zahlreiche Verstecke aus großen Wurzelstücken, hohlen Hölzern und Felsspalten. Feiner Sand- oder Kiesgrund. Strömung: strömungsarm bis mäßig. Beleuchtung gedämpft, dunkle Rückzugsbereiche sicherstellen. Der pH-Wert sollte nicht über 7,0 steigen. Fütterung abends/nachts. Abdeckung empfohlen.
Centromochlus schultzi kann in kleinen Gruppen gehalten werden. In Gesellschaft artgleicher Individuen wirken die Tiere sicherer und aktiver. Außerhalb der Fortpflanzungszeit keine innerartlichen Aggressionen. Friedlich gegenüber gleichgroßen Fischen. Als Beifische eignen sich südamerikanische Salmler, Panzerwelse und friedliche Bodenbewohner. Adulte Garnelen werden meist toleriert, Garnelenjungtiere können nachts als Beute enden.
Überwiegend insektivor. In der Natur: Ameisen, Käfer, Eintagsfliegen und Anflugnahrung von der Wasseroberfläche. Im Aquarium: weiße Mückenlarven, Artemia-Nauplien, Daphnien, Weißwürmer sowie Wels-Tabletten mit hohem Fleischanteil. Fütterung abends/nachts.
Fortpflanzungstyp: Innere Befruchtung. Höhlenlaicher. Das Weibchen legt ca. 200 Eier als gelatinöse Masse unter Holz oder in Spalten ab. Zucht-Werte: 24-26 °C, pH 5,5-6,5, GH max. 3 dGH. Große Wasserwechsel mit Osmose-/Regenwasser als Regenzeit-Simulation. Reichliche Gabe von Lebendfutter (Fruchtfliegen, Mückenlarven). Inkubation ca. 5-6 Tage, weitere 5-6 Tage bis zum freien Schwimmen. Aufzucht mit Staubfutter, Mikrowürmern und Artemia-Nauplien. Zuchtschwierigkeit: Mittelschwer.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 3 °dGH
Centromochlus schultzi stammt aus Südamerika, aus den Einzugsgebieten des oberen Rio Xingu und des Rio Tocantins in Brasilien. Strömungsarme bis mäßig fließende Flussabschnitte mit großen Ansammlungen von Totholz, Wurzeln und Felsspalten. Substrat: Sand oder feiner Kies.
Männchen besitzen eine zu einem Begattungsorgan umgebaute Analflosse – das deutlichste äußere Unterscheidungsmerkmal. Weibchen sind allgemein fülliger, vor allem bei Trächtigkeit deutlich erkennbar.
22-26 °C, pH 6,0-7,0, GH 2-10 dGH. Der pH sollte nicht über 7,0 steigen.
Ja, mit südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und friedlichen Bodenbewohnern. Garnelenjungtiere können als Beute enden.
Ja, mittelschwer. Innere Befruchtung, Höhlenlaicher. Zucht-Werte: 24-26 °C, pH 5,5-6,5, GH max. 3 dGH. Regenzeit-Simulation als Auslöser.
Überwiegend insektivor. Mückenlarven, Artemia, Daphnien, Blutwürmer und Wels-Tabletten. Fütterung abends oder nachts.
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