
Harnischwelse
Tiger-Saugwels
Chaetostoma sacramento L455 Tiger
- Endgröße: bis 15 cm
- Aquarium: ab 250 l
- Temperatur: 20-24 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittelschwer
Einzelgänger, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Chaetostoma thomsoni (häufig falsch als Chaetostoma thomasi geschrieben) ist ein platthäutiger Loricariide mit deutlich abgeflachtem Körperbau, typisch für an starke Strömung angepasste Harnischwelse.

bis 15 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
20-25 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Die Grundfärbung reicht von blass olivgrün bis hellbraun; der Kopf ist oft mit dunklen Punkten durchsetzt, und die einzelnen Panzerplatten zeigen dunkle Umrandungen, wodurch am Körper ein feines Netz- oder Streifenmuster entsteht. Die Flossen sind überwiegend transparent bis leicht gelblich. Im Aquarium erreicht die Art typischerweise 8 bis 12 cm Körperlänge; als Maximalwert werden in der Literatur bis zu 15 cm SL dokumentiert. Im Aquarium hält sich Chaetostoma thomsoni überwiegend als Bodenbewohner auf. Das Tier ist nicht extrem scheu und bewegt sich tagsüber oft an gut einsehbaren Stellen, bevorzugt jedoch Bereiche mit starker Strömung.
Wasserwerte: Temperatur 20 bis 25 Grad Celsius, pH 6,5 bis 7,5, GH 5 bis 15 dGH. Diese Art stammt aus kühlen Gebirgsgewässern; Werte über 26 Grad Celsius sind dauerhaft zu vermeiden. Mindestens 100 cm Beckenlänge (ca. 160 Liter). Sand, Kies und glatte, abgerundete Steine, größere Felsaufbauten und flache Steine mit Biofilm. Höhlen sind wichtig für Revierbildung und Brutpflege. Starke Strömung und hohe Sauerstoffzufuhr erforderlich. Sprungrisiko: gering.
Chaetostoma thomsoni gilt als grundsätzlich friedlich gegenüber freischwimmenden Fischen. Gegenüber Artgenossen und anderen bodenbewohnenden Loricariiden zeigt die Art deutlich territoriales Verhalten. In der Brutzeit verschärft sich dieses Verhalten: Männchen verteidigen die Bruthöhle aktiv. Geeignete Beifische sind andere südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche, sofern diese ähnliche Wasserwerte und ruhiges Verhalten aufweisen. Da diese Art aus kühlen Gebirgsgewässern stammt, sind tropische Warmwasserarten mit Temperaturbedarf über 28 Grad Celsius keine geeigneten Beckengenossen.
Primär ein Aufwuchsfresser (omnivor mit stark pflanzlicher Ausrichtung). Die Tiere benötigen zwingend Zugang zu Algen und Biofilm. Ergänzend überbrühtes Gemüse (Zucchini, Gurke), Spirulina-Tabs, Algentabs sowie gelegentlich proteinreiche Beikost in Form von Frostfutter (Artemia, Mückenlarven). Dauerhaft einseitige Fleischkost ist nicht artgerecht.
Eierlegend, selten gezüchtet. Aquariumzuchten dokumentiert, aber selten. Die Eier werden an der Decke einer Höhle abgelegt und vom Männchen bewacht. Zuchttrigger: kühle, starke Wasserwechsel zur Absenkung der Temperatur. Zucht-Temperaturen im kühlen Bereich der Haltungsparameter (ca. 20 bis 23 Grad Celsius). Hinweis zur Gelegegröße: Zuverlässig dokumentierte Zahlen für Chaetostoma thomsoni liegen nicht einheitlich vor; Angaben von 150 Eiern stammen möglicherweise von einer anderen Art (Peckoltichthys bachi L146).
Chaetostoma thomsoni stammt aus Kolumbien, aus dem Einzugsgebiet des Rio Magdalena. Die natürliche Heimat sind schnell fließende, sauerstoffreiche Gebirgsbäche mit starker Strömung und steinigem Bodengrund aus Felsgestein, Geröll und Kieselsteinen. Aquatische Vegetation ist im natürlichen Lebensraum selten.
Weibchen zeigen eine deutlich fülligere Bauchpartie, besonders während der Laichbereitschaft. Männchen besitzen einen breiteren Kopf sowie eine kräftigere Schnauzenpartie; die Bauchflossen sind bei Männchen oft stärker entwickelt. Typische Aquariumgröße: 8 bis 12 cm.
Chaetostoma thomsoni erreicht typischerweise 8 bis 12 cm im Aquarium, maximal bis ca. 15 cm SL. Diese Gebirgsart benötigt kühle Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius.
Temperatur 20 bis 25 Grad Celsius, pH 6,5 bis 7,5, GH 5 bis 15 dGH. Temperaturen über 26 Grad Celsius sind dauerhaft zu vermeiden.
Aquariumzuchten sind dokumentiert, aber selten. Die Eier werden in Höhlen abgelegt und vom Männchen bewacht. Zucht-Temperaturen sollten bei 20 bis 25 Grad Celsius liegen.
Primär ein Aufwuchsfresser. Die Tiere benötigen zwingend Zugang zu Algen und Biofilm. Ergänzend überbrühtes Gemüse und Spirulina-Tabs.
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