
Schlangenköpfe
Asiatischer Schlangenkopffisch
Channa asiatica
- Endgröße: 25 cm TL
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 15-25 °C
- pH-Wert: pH 6-7,8
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Channidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Channa bleheri ist ein mittelgroßer Schlangenkopf mit einem gedrungenen, leicht abgeflachten Körperbau. Die Grundfarbe ist braun mit bläulichen Flanken, überzogen von großen, leuchtend orangenen bis roten Flecken. Die Rückenflosse ist langgestreckt; Bauchflossen fehlen. Die Kombination aus kräftigen Farben und markanter Flossenform macht die Art im Aquarium sehr dekorativ.

bis 20 cmEndgröße
bis 12 JahreLebenserwartung
14-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-12 °dGHGesamthärte
ab 250 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt Channa bleheri typisches Lauerjägerverhalten im oberen Beckenbereich. Die Art besitzt suprabranchiale Atemkammern (kein Labyrinthorgan!) und benötigt Zugang zur Wasseroberfläche. Saisonale Verhaltensmuster sind ausgeprägt: eine Winterruhe beeinflusst Aktivität und Fortpflanzungsbereitschaft stark.
Wasserwerte: Temperatur 14 bis 28 Grad Celsius (saisonal variieren!), pH 6,0 bis 8,0, GH 5 bis 12 dGH. Mindestens 120 cm Beckenlänge (ca. 250 Liter). Dicht bepflanzte Zonen, überhängende Pflanzen, Wurzeln, Hohlräume. Weiches Substrat aus Sand bis feinem Kies mit Laubschicht. Schwimmende Pflanzen. Geringe bis mäßige Strömung. Dezente Beleuchtung. Wichtig: Die Art darf nicht dauerhaft auf einer konstanten Temperatur gehalten werden. Kühle Winterphase (14 bis 18 Grad Celsius für 2 bis 3 Monate) ist für natürliches Verhalten und Zucht nötig. Sprungrisiko: moderat. Sichere, aber nicht komplett geschlossene Abdeckung (Luftatmung).
Channa bleheri ist einzelgängerisch bis paarbildend. Empfohlen wird Einzeltierhaltung oder Paarhaltung. Während der Brutzeit verteidigt das Paar Revier und Gelege aggressiv. Junggarnelen sind gefährdet; auch adulte Garnelen werden erbeutet. Schnecken sind weitgehend sicher. Falls Mitbesatz geplant: nur ähnlich große, robuste Fische aus Südasien. Sehr kleine Arten und Jungfische sind gefährdet.
Obligater Karnivor. In freier Wildbahn: Insektenlarven, Regenwürmer, Kleinkrebstiere, kleine Fische. Im Aquarium: Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill), Regenwürmer, Insekten (Heimchen, Mehlwürmer), kleingeschnittenes Muschelfleisch. Kein Säugetierfleisch. Trockenfutter kann mit Geduld eingeführt werden.
Biparentaler Freischwimmer, Mittel. Gut dokumentiert. Channa bleheri baut kein Schaumnest und ist kein Maulbrüter. Die befruchteten Eier sind nicht-adhäsiv und treiben an der Wasseroberfläche. Beide Eltern bewachen die Eier und Jungfische aktiv. Zucht-Wasserwerte: 22 bis 25 Grad Celsius (nach kühler Überwinterung), pH 6,0 bis 7,0, GH maximal 12 dGH. Zuchtauslöser: Kühle Überwinterung bei 14 bis 18 Grad Celsius für 2 bis 3 Monate, gefolgt von langsamer Erwärmung. Gelegegröße: einige Dutzend bis wenige Hundert Eier. Inkubation ca. 32 bis 34 Stunden bei 24 bis 26 Grad Celsius. Geschlechtsreife: ca. 12 Monate. Aufzucht: Artemia-Nauplien und feines Lebendfutter.
Zuchtwasser: 22 bis 25 °C, pH 6 bis 7, bis 12 °dGH
Channa bleheri stammt aus dem Brahmaputra-Becken in Assam und Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens. Die Art besiedelt krautige Uferzonen, Beels (sumpfige Niederungen) und temporär überflutete Waldbereiche. Monsunbedingte Wasserstands- und Temperaturänderungen führen zu saisonalem Verhalten.
Männchen werden größer, wachsen schneller und zeigen intensivere, kräftigere Färbung. Weibchen sind besonders in Laichbereitschaft fülliger im Bauchbereich. Maximalgröße bis 20 cm, im Aquarium häufig 15 bis 17 cm.
Channa bleheri erreicht bis 20 cm, im Aquarium häufig 15 bis 17 cm. Männchen werden größer und zeigen intensivere Färbung.
Temperatur 14 bis 28 Grad Celsius (saisonal variieren!), pH 6,0 bis 8,0, GH 5 bis 12 dGH. Eine kühle Winterphase bei 14 bis 18 Grad Celsius für 2 bis 3 Monate ist wichtig.
Ja, gut dokumentiert. Biparentaler Freischwimmer, kein Schaumnest. Kühle Überwinterung als Zuchtauslöser. Die Eier treiben an der Wasseroberfläche und werden von beiden Eltern bewacht.
Obligater Karnivor. Frostfutter (Artemia, Mysis, Krill), Regenwürmer, Insekten und Muschelfleisch. Kein Säugetierfleisch.
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