
Schlangenköpfe
Schlangenkopffisch
Channa sp. „Laos Fireback“
- Endgröße: bis 25 cm
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittelschwer
Einzelgänger, aggressiv
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Zierfische, Familie Channidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Channa asiatica ist ein mittelgroßer Schlangenkopffisch mit einem langgestreckten, seitlich leicht abgeflachten Körperbau. Die Grundfärbung reicht von bräunlich bis olivgrün mit dunklen, vertikalen Balken. Helle, weißlich-silbrige bis bläuliche Flecken an Flanken und Flossen sind bei adulten Tieren sichtbar. Bauchflossen fehlen bei dieser Art vollständig.

25 cm TLEndgröße
bis ca. 18 JahreLebenserwartung
15-25 °CTemperatur
6-7,8pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 450 lAquariengröße
Channa asiatica besitzt paarige Suprabranchialkammern (kein Labyrinthorgan!), die das Atmen atmosphärischer Luft ermöglichen. Die Art zeigt saisonale Verhaltensweisen: eine kühlere Phase im Jahresverlauf fördert natürliche Aktivitäts- und Laichzyklen. Als subtropischer Fisch benötigt sie eine kühle Winterphase.
Wasserwerte: Temperatur 15 bis 25 Grad Celsius (Optimum 18 bis 22), pH 6,0 bis 7,8, GH 2 bis 12 dGH.
Mindestens 150 cm Beckenlänge (ca. 450 Liter). Feiner, weicher Bodengrund mit Laubschicht. Dichte Bepflanzung, Wurzelwerke und Höhlen. Schwimmende Pflanzen erwünscht. Strömung eher still bis langsam. Freier Zugang zur Wasseroberfläche zwingend (Luftatmung). Abdeckung empfohlen.
Wichtig: Kühle Winterphase (ca. 15 bis 18 Grad Celsius) ist notwendig. Dauerhaft tropische Temperaturen sind nicht artgerecht.
Sprungrisiko: moderat.
Channa asiatica ist ein einzelgängerischer bis territorial lebender Fisch. Empfohlene Haltungsform: Einzelhaltung oder als harmonisches Paar im reinen Artbecken. Das Temperament ist aggressiv und territorial, besonders während der Brutzeit.
Garnelen und Krebstiere werden aktiv gefressen. Große Schnecken werden meist ignoriert. Vergesellschaftung: Am besten reines Artbecken. Falls Beifische: robuste, nicht zu kleine Arten aus Ostasien (China, Vietnam).
Channa asiatica ist ein obligater Fleischfresser. In der Natur zählen Krebstiere, Insektenlarven und kleine Fische zur Nahrung. Im Aquarium eignen sich lebende oder gefrorene Insekten und Insektenlarven, Regenwürmer, kleine Krebstiere, Muschelfleisch und Fischstücke. Ergänzend werden fleischbetonte Pellets oder Tabletten angenommen. Säugetier- oder Vogelfleisch ist als Dauerkost ungeeignet und sollte nicht verfüttert werden.
Freischwimmende Eier (kein Schaumnest!).
Gut dokumentiert, relativ zugänglich bei guter Konditionierung. Zucht-Wasserwerte: 20 bis 24 Grad Celsius, pH 6,0 bis 7,5, GH maximal 12 dGH. Saisonaler Trigger: Kühle Überwinterungsphase bei 15 bis 18 Grad Celsius, gefolgt von langsamer Temperaturerhöhung.
Das Paar umschlingt sich beim Ablaichen. Mehrere tausend Eier schwimmen frei an der Oberfläche. Eier schlüpfen nach ca. 24 bis 36 Stunden. Aufzucht: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien. Wöchentliches Sortieren nach Größe (Kannibalismus-Gefahr). Geschlechtsreife: ca. 18 Monate.
Channa asiatica stammt aus Zentral- und Südchina (Jangtse-Becken, Südostchina) und dem Norden Vietnams (Roter Fluss). Eingeführt in Taiwan und Japan. Typische Standorte: stehende oder langsam fließende Gewässer mit dichter Ufervegetation. Bodengrund schlammig-weich mit Laubauflage.
Das Geschlecht ist schwer zu unterscheiden. Weibchen wirken in der Laichperiode fülliger. Männchen zeigen häufig einen etwas breiteren Kopf und mehr weißliche Glanzpunkte. Eindeutige Geschlechtsbestimmung nur mit Erfahrung und längerer Beobachtung.
Channa asiatica erreicht ca. 25 cm TL. Die Art stammt aus Ostasien und benötigt eine kühle Winterphase.
Temperatur 15 bis 25 Grad Celsius (Optimum 18 bis 22), pH 6,0 bis 7,8, GH 2 bis 12 dGH. Eine kühle Winterphase bei 15 bis 18 Grad Celsius ist wichtig.
Nein! Die Art baut kein Schaumnest. Die Eier schwimmen frei an der Wasseroberfläche. Beide Elternteile verteidigen Eier und Larven aktiv.
Obligater Karnivor. Regenwürmer, Insekten, Garnelen, Muschelfleisch, Fischstücke. Fleischbetonte Pellets werden ergänzend angenommen.
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