
Süßwassernadeln
Martens Süßwassernadel
Doryichthys martensii
- Endgröße: 15 cm SL
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,8
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Haremshaltung, friedlich
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Zierfische, Familie Syngnathidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Enneacampus ansorgii ist ein schlanker, nadelförmiger Süßwasserfisch aus der Familie Syngnathidae mit einer Maximalgröße von ca. 13 bis 15 cm (13,6 cm SL). Der Körper ist langgestreckt und von gepanzerten Knochenringen umgeben, mit einer kurzen, röhrenförmigen Schnauze. Die Färbung kann rötliche bis bräunliche Töne aufweisen. Im Aquarium zeigt Enneacampus ansorgii ein zurückhaltendes, scheues Auftreten.

13-15 cmEndgröße
bis ca. 10 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Als langsam schwimmender Bewohner bevorzugt die Art ruhige Zonen mit dichter Bepflanzung. Die Art setzt eine Saugtechnik ein, um Kleinstkrebstiere zu erbeuten. Enneacampus ansorgii ist eine der am häufigsten im Hobby erhältlichen Süßwasser-Seenadeln. Die Art toleriert leicht brackisches Wasser; Salzzusatz (ca. 1 EL pro 10 L) kann die Vitalität verbessern.
Wasserwerte: Temperatur 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0, GH 10 bis 25 dGH. Mindestens 100 cm Beckenlänge (ca. 160 Liter) für 4 bis 5 Tiere. Artbecken empfohlen. Dichte Bepflanzung, feiner Sandboden (Korallensand für leicht erhöhten pH), Wurzelwerk und Versteckmöglichkeiten. Moderate bis schwache Strömung. Leicht gedämpfte Beleuchtung. Regelmäßige, moderate Wasserwechsel. Salzzusatz (ca. 1 EL Meersalz pro 10 L) kann die Vitalität verbessern.
Enneacampus ansorgii wird idealerweise paarweise oder in kleinen Gruppen (4 bis 5 Tiere je 120 L) in einem Artbecken gehalten. Das Temperament ist friedlich, aber extrem empfindlich gegenüber Futterkonkurrenz durch schnellere Fische. Artbecken wird dringend empfohlen. Falls Vergesellschaftung gewünscht, vorwiegend ruhige, kleine, nicht räuberische Arten aus Westafrika, die nicht um Lebendfutter konkurrieren. Schnecken werden toleriert. Sehr kleine Garnelen und Garnelenjungstadien können als Beute enden.
Spezialisierter Karnivore. Vorwiegend kleine, lebende Beutetiere: frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien, Copepoden, kleine Mückenlarven. Trockenfutter wird in der Regel nicht angenommen. Tiefgefrorene Kleinkrebstiere werden von manchen Exemplaren nach Eingewöhnung akzeptiert. Mehrmals täglich kleine Portionen. Anlage eines Lebendnahrungsdepots im Becken (Copepoden, kleine Krebstiere) empfehlenswert.
Dokumentiert, sehr schwer. Zuchtwasserwerte: 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0. Ovovivipar mit männlicher Brutpflege. Das Weibchen legt die Eier direkt hinter der Afteröffnung des Männchens ab, wo sie von zwei seitlichen Hautfalten bedeckt und in einer offenen Bruttasche getragen werden. Kleinere Männchen tragen 17 bis 36 Jungfische; größere Männchen können mehrere hundert Jungtiere gleichzeitig betreuen. Frisch geschlüpfte Jungfische können sofort mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.
Zuchtwasser: 24 bis 28 °C, pH 7 bis 8, bis 20 °dGH
Enneacampus ansorgii stammt aus Westafrika, weit verbreitet von der Gambia-Fluss-Mündung südwärts bis zum Cuanza-Fluss (Angola). Wichtige Vorkommen in Nigeria, Kamerun, Gabun, Äquatorialguinea und dem Kongobecken. Die Art lebt in Süß- und Brackwasser, demersal in ruhigen Uferabschnitten, Mündungsbereichen, Sumpfgewässern und vegetationsreichen Buchten. Verbreitung: Westküste Afrikas von Gambia bis Angola.
Weibchen sind in der Regel etwas größer und zeigen einen runderen Bauchbereich. Männchen sind schlanker und entwickeln während der Fortpflanzungszeit die charakteristische offene Bruttasche hinter der Afteröffnung, gebildet aus zwei seitlichen Hautfalten.
Temperatur 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0 und GH 10 bis 25 dGH. Die Art stammt aus Westafrika und toleriert leicht brackisches Wasser.
Die Rote Süßwassernadel erreicht ca. 13 bis 15 cm. Sie ist eine der am häufigsten im Hobby erhältlichen Süßwasser-Seenadeln.
Artbecken wird dringend empfohlen. Spezialisierter Lebendfutter-Fresser, extrem empfindlich gegenüber Futterkonkurrenz durch schnellere Fische.
Die Zucht ist dokumentiert, aber sehr schwer. Männliche Brutpflege in offener Bruttasche. 17 bis 36 Jungfische bei kleineren Männchen.
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