
Flossensauger
Punktierter Flossensauger
Gastromyzon scitulus
- Endgröße: 6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 20-24 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittelschwer
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Gastromyzontidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Gastromyzon borneensis ist ein gedrungener, bodenbewohnender Flossensauger aus der Familie Gastromyzontidae, der auf Borneo in Südostasien beheimatet ist. Die dokumentierte Maximalgröße liegt bei 7,3 cm SL. Der Körper ist stark abgeflacht, an den Rändern der paarigen Flossen befinden sich Unculi in Hakenform, die als Haftorgan an glatten Flächen in schnell fließendem Wasser dienen.

bis 7,3 cm SLEndgröße
20-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-8 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigen Gastromyzon-Arten ein ruhiges, unaufdringliches Verhalten. Die Tiere kleben an Steinen, Wurzeln oder Scheiben und suchen aktiv nach Aufwuchs und Biofilm. Sie meiden offene Schwimmzonen und bewegen sich bevorzugt entlang von Strömungskanten.
Die starke Spezialisierung auf sauerstoffreiche, schnell fließende Bäche macht die Art in der Haltung empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel.
Wasserwerte: Temperatur bis 26 °C, pH 6,5-7,5, GH 2-8 °dGH. Gastromyzon-Arten sind empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel. Hohe Wasserqualität mit sehr guter Sauerstoffversorgung ist Pflicht.
Beckengröße: Ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter) für eine kleine Gruppe. Glatte, stabile Steine und Felsplatten als Weideflächen. Feiner Kies oder Sand als Substrat.
Filterung und Strömung: Sehr kräftige Strömung ist unbedingt nötig. Filterdurchsatz des 10- bis 15-fachen Beckenvolumens pro Stunde empfohlen.
Gastromyzon-Arten klettern an feuchten Scheiben empor und verlassen so das Becken. Ein dicht schließender Deckel ist deshalb zwingend erforderlich.
Flossensauger aus Borneo eignen sich für erfahrene Aquarianer, die strukturierte Becken mit starker Strömung und kühlem Wasser einrichten können.
Gastromyzon-Arten sind friedliche Bodenbewohner, die in Gruppen ab sechs bis acht Tieren gehalten werden sollten. Tanichthys-Arten und Danio rerio kommen mit turbulentem Wasser klar. Bei genügend großer Bodenfläche kommen kleine Grundeln infrage. Schnecken werden zwar toleriert, große aufwuchsfressende Arten wie Rennschnecken sind aber ernstzunehmende Nahrungskonkurrenten um den Biofilm, auf den diese Art zwingend angewiesen ist. Adulte Garnelen sind meist sicher, Junggarnelen können gefährdet sein.
Gastromyzon borneensis ist ein Aufwuchsfresser. Die Hauptnahrung besteht aus Algen, Biofilm und Aufwuchs auf harten Oberflächen. Im Aquarium eignen sich Spirulina-Algenwafer, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Spinat) sowie gelegentlich kleine Portionen Frostfutter (Artemia, Daphnien) als Ergänzung. Ein zu hoher Proteinanteil kann Verdauungsprobleme verursachen. Mehrmals täglich kleine Portionen anbieten.
Für Gastromyzon borneensis liegen keine Zuchterfolge im Aquarium vor. Aus Berichten zu verwandten Gastromyzon-Arten gibt es Hinweise auf freie Eiablage mit sinkenden Eiern, jedoch sind keine reproduzierbaren Zuchtprotokolle für diese Art bekannt.
Gastromyzon borneensis stammt aus Borneo (West-Sabah, Mengalong-System) und besiedelt reißende Bäche mit klarem, sauerstoffreichem Wasser in Steillagen bis 450 m ü. M. Im Aquarienhandel ist die Art nicht vertreten; die Haltungsangaben stützen sich auf nahe verwandte Gastromyzon-Arten. Typische Habitate weisen Fels- und Steinbänke mit dichtem Biofilmbewuchs auf.
Im Habitat liegt die Wassertemperatur bei 24-28 °C und darüber, bei Lufttemperaturen bis über 30 °C. Möglich ist das nur durch den hohen Sauerstoffeintrag im turbulenten Wasser der Bergbäche, die nur weiches Wasser führen.
Geschlechtsunterschiede sind nicht dokumentiert.
Gastromyzon borneensis benötigt Temperaturen bis 26 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte von 2-8 °dGH. Entscheidend ist eine sehr gute Sauerstoffversorgung.
Geeignet sind strömungsfeste Arten wie Tanichthys-Arten und Danio rerio, bei genügend großer Bodenfläche auch kleine Grundeln.
Für Gastromyzon borneensis liegen keine Zuchterfolge im Aquarium vor. Die Zucht gilt als nicht dokumentiert.
Gastromyzon borneensis ist ein Aufwuchsfresser. Spirulina-Algenwafer und blanchiertes Gemüse eignen sich als Grundfutter. Ein zu hoher Proteinanteil sollte vermieden werden.
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