
Welse
Zwerg-Fiederbartwels
Synodontis lucipinnis
- Endgröße: 8-10 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 23-27 °C
- pH-Wert: pH 7,5-9
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Sisoridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Gogangra viridescens ist ein kleiner, gedrungen gebauter Sisoridae-Wels mit einer kompakten, abgeflachten Körperform. Charakteristisch ist eine blasse grünlich-graue Grundfärbung mit einem silbrigen Horizontalstreifen auf der Kiemendeckelmembran. Die Flossen sind kräftig bemuskelt. Die Maximalgröße beträgt bis zu etwa 11 cm TL. Im Aquarium zeigt die Art ein zurückhaltendes, aber nicht scheues Verhalten.

bis 11 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
20-25 °CTemperatur
6-7,2pH-Wert
6-18 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Sie bewegt sich vorzugsweise dicht über dem Substrat und nutzt Höhlen, Spalten und überhängende Steinstrukturen als Ruheplätze. In Gesellschaft seiner Art tritt er oft sozial auf und schließt sich kleinen Gruppen an. Besonderheiten sind die Anpassungen an sauerstoffreiches, schnell fließendes Wasser sowie die Präferenz für strukturreiche, felsige Habitate.
Wasserwerte: Temperatur 20-25 °C, pH 6,0-7,2, GH 6-18 dGH. Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 112 L). Einrichtung mit strukturiertem Bodenteil: glatte bis mittelgrobe Steine, Höhlen und Wurzelholz. Feiner bis mittelgrober Kies oder sandiges Gemisch als Substrat. Strömung und Sauerstoffversorgung: Die Art benötigt deutlich spürbare Strömung und gute Sauerstoffversorgung. Leistungsfähige Filter mit Ausströmern oder Strömungspumpen. Ruhige Zonen in der Nähe von Verstecken für stromfreies Ausruhen. Moderates Licht, schattige Bereiche bevorzugt.
Gogangra viridescens ist ein friedlicher Schwarmfisch, der am besten in Gruppen von mindestens vier Tieren gehalten wird. In Gruppen sind die Tiere selten aggressiv zueinander. Bei der Vergesellschaftung vorwiegend Süßwasserarten aus Südasien. Geeignet sind friedliche Rasbora- und Danio-Arten, Pangio-Schmerlen sowie andere friedliche bodennahe Fische. Große Raubfische sind ungeeignet. Schnecken werden weitgehend toleriert, sehr kleine Junggarnelen können potenziell gefressen werden.
Allesfresser mit fleischbetonter Ausrichtung. Sinkende Futtertabletten und -pellets, Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops und Wasserflöhe. Gelegentlich pflanzliche Komponenten (blanchiertes Gemüse oder Algenpräparate). Mehrere kleine Fütterungen täglich.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher ohne dokumentierte Brutpflege. Für Gogangra viridescens liegen keine gesicherten Informationen zur Reproduktion im Aquarium vor. Bisher sind keine Zuchterfolge dokumentiert. In der Natur wird angenommen, dass die Art ihre Eier frei ablegt. Spezifische Angaben zu Zuchtwasserparametern, Balzverhalten, Gelegegröße und Inkubationszeiten fehlen vollständig.
Gogangra viridescens ist in Südasien verbreitet: Pakistan, Indien, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Besonders relevant sind die Einzugsgebiete des Indus sowie des Ganges-Brahmaputra-Systems. Die Art besiedelt vornehmlich Oberläufe und gebirgige Abschnitte von Flüssen mit schnell fließendem, sauerstoffreichem Wasser und felsigem Untergrund.
Bei Gogangra viridescens sind keine zuverlässigen, äußerlich sichtbaren Geschlechtsunterschiede beschrieben. Männchen und Weibchen erscheinen hinsichtlich Körperform, Flossenstruktur und Färbung sehr ähnlich.
Temperatur 20-25 °C, pH 6,0-7,2, GH 6-18 dGH. Die Art benötigt deutliche Strömung und gute Sauerstoffversorgung.
Ja, mit friedlichen südasiatischen Süßwasserarten wie Rasbora- und Danio-Arten sowie Pangio-Schmerlen. Große Raubfische sind ungeeignet.
Nein, bisher sind keine Zuchterfolge im Aquarium dokumentiert. Die Art gilt als Freilaicher, aber spezifische Zuchtparameter fehlen vollständig.
Allesfresser mit fleischbetonter Kost. Sinkende Futtertabletten, Artemia, Mückenlarven, Cyclops und gelegentlich pflanzliche Ergänzungen.
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