
Harnischwelse
Großer Ozelot-Harnischwels
Hypancistrus sp. L400
- Endgröße: bis 12 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 26-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hypancistrus sp. „Angelicus“ (L004/L005/L028/L073) ist ein kontrastreich gezeichneter Harnischwels von bis zu 10 cm Länge aus der Familie Loricariidae. Die verschiedenen L-Nummern bezeichnen geografisch getrennte Populationen derselben Art aus dem Unteren Amazonas in Brasilien. Die Grundfarbe ist tiefschwarz mit dicht verteilten weißen bis gelblichen Punkten über den gesamten Körper und die Flossen.

bis 10 cmEndgröße
26-30 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
Der Körper ist abgeflacht und gepanzert mit breitem Kopf und kräftigen Flossen. Im Aquarium bleibt der Wels tagsüber in Höhlen verborgen und wird erst in der Dämmerung und nachts aktiv. Die Tiere zeigen starkes Territorialverhalten gegenüber Artgenossen.
Hypancistrus sp. „Angelicus“ benötigt ein gut strukturiertes Aquarium ab 100 cm Kantenlänge und mindestens 200 Litern mit stabilen Höhlen, deutlicher Strömung und sehr guter Wasserqualität. Substrat aus feinem Sand oder abgerundetem Kies, Steinaufbauten und zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten sind wichtig. Leistungsfähige Filterung und gute Belüftung sind erforderlich. Regelmäßige Wasserwechsel (30 bis 50 % wöchentlich) werden empfohlen. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden. Diese Art darf nicht mit anderen Hypancistrus-Arten zusammen gehalten werden (Hybridisierungsgefahr). Die Wasserwerte sollten bei 26 bis 30 °C, pH 5,5 bis 7,5 und GH 2 bis 15 °dGH liegen.
Revierbildend und gegenüber Artgenossen territorial. Empfohlen wird die Haltung als Paar oder kleine Gruppe mit einer Höhle je Tier. Verträglichkeit mit Wirbellosen: kleine Garnelen gefährdet. Hypancistrus sp. „Angelicus“ lässt sich mit ruhigen, nicht-aggressiven Freischwimmern vergesellschaften, die Höhlen nicht als Revier beanspruchen. Geeignete Partner sind friedliche südamerikanische Schwarmfische und mittelgroße Freischwimmer, die im Mittel- und Oberwasser bleiben. Bei weiteren Welsarten ist auf ausreichend Platz und mehrere Höhlen zu achten, um Konkurrenz um Verstecke zu vermeiden. Sehr kleine Garnelen sollten nicht zusammen gepflegt werden, da diese gefressen werden können. Wichtig: Hypancistrus sp. „Angelicus“ darf NICHT mit anderen Hypancistrus-Arten vergesellschaftet werden, da Hybridisierungsgefahr besteht – Hybriden sind im Handel weit verbreitet und belasten die Reinhaltung der Art.
Hypancistrus sp. „Angelicus“ ist ein Allesfresser mit stark karnivorer Tendenz und nimmt bevorzugt proteinreiches Frost- und Lebendfutter. Sinkende Tabletten für karnivore Welse ergänzen das Menü. Pflanzliche Beigaben werden meist nicht bevorzugt. Algen werden kaum gefressen. Junge Tiere benötigen fein zerteilte Futtermittel wie Artemia-Nauplien oder Mikrowürmer. Fütterung bevorzugt abends, da die Art nachtaktiv ist.
Fortpflanzungstyp: Höhlenlaicher (Substratlaicher)
Zuchtschwierigkeit: moderat bis anspruchsvoll
Die Art laicht in Höhlen; das Männchen bewacht das Gelege, hält die Höhle sauber und fächelt frisches Wasser über die Eier. Gelegegröße ca. 45 Eier; die Larven schlüpfen innerhalb einer Woche. Zuchtwasser: pH 5,5–6,5, GH bis 10 °dGH, 28–30 °C. Auslöser: Simulation der Regenzeit durch großzügige, kühlere Wasserwechsel (Temperaturabfall um 2–3 °C), Erhöhung der Strömung und Sauerstoffzufuhr sowie reichliche Fütterung mit hochwertigem Frostfutter. Die Aufzucht der Jungtiere erfordert kontinuierliche Fütterung mit Artemia-Nauplien oder Mikrowürmern, um Verhungern zu vermeiden.
Zuchtwasser: 28 bis 30 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 10 °dGH
Hypancistrus sp. „Angelicus“ stammt aus dem Unteren Amazonas in Brasilien (Bundesstaat Pará) und wurde aus mehreren Zuflüssen beschrieben: Rio Tocantins bei Cametá (L004/L005), Rio Guamá bei Ourém (L028) und Rio do Pará bei Portel (L073). Die verschiedenen L-Nummern bezeichnen geografisch getrennte Populationen derselben Art. Die Fundorte sind schnell fließende, strukturierte Abschnitte mit felsigem bis sandigem Substrat, umgestürzten Bäumen, Wurzelwerk und Felsbrocken. Die Art ist an starke Strömung und gute Sauerstoffversorgung angepasst.
Das Männchen entwickelt meist breitere und längere Kopfpartien sowie deutlich ausgeprägtere Odontoden an Brustflossen und Körperseiten. Weibchen sind insgesamt fülliger, besonders im Bauchbereich, was dem Tragen der Eier dient. Die dokumentierte Gesamtlänge liegt bei ca. 10 cm (Standardlänge 9 cm), getrennte Längenangaben für die Geschlechter sind nicht angegeben.
Angelicus (Hypancistrus sp. „Angelicus“) erreicht bis zu 10 cm (SL ca. 9 cm).
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 26 bis 30 °C, pH 5,5 bis 7,5, GH 2 bis 15 °dGH.
Ja, mit ruhigen, nicht-aggressiven Freischwimmern, die keine Höhlen als Revier beanspruchen, etwa friedliche südamerikanische Schwarmfische. Nicht mit anderen Hypancistrus-Arten wegen Hybridisierungsgefahr. Sehr kleine Garnelen können gefressen werden.
Empfohlen wird ein Becken mit 100 cm Kantenlänge und 200 Liter.
Die Art laicht in Höhlen; das Männchen bewacht das Gelege, hält die Höhle sauber und fächelt frisches Wasser über die Eier.
Die Art ist ein Allesfresser mit stark karnivorer Tendenz und bevorzugt proteinreiches Frost- und Lebendfutter sowie sinkende Tabletten für karnivore Welse. Algen werden kaum gefressen.
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