
Buntbarsche
Tüpfelbuntbarsch
Laetacara curviceps
- Endgröße: bis 7 cm
- Becken: ab 200 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Loricariidae
Hypancistrus sp. L136
Hypancistrus sp. L136 wird etwa 9 cm lang und gehört zu den kontrastreich gezeichneten Harnischwelsen aus dem Rio-Negro-Einzugsgebiet. Der Körper ist kompakt, seitlich abgeflacht und mit deutlichen Panzerplatten versehen. Die Grundfarbe reicht von dunkelbraun bis schwarz mit weißen, gelben oder grauen Punkten, Linien oder wellenförmigen Mustern.
9 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
24-29 °CTemperatur
5-7pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 120 lBeckengröße
Männchen entwickeln mit zunehmender Reife ausgeprägte Odontoden an Kopf und Brustflossen. Im Aquarium sind die Tiere dämmerungs- bis nachtaktiv und tagsüber in Höhlen und unter Wurzelholz verborgen. Mit der Zeit gewöhnen sie sich an ihren Halter und zeigen sich gelegentlich auch bei gedämpftem Licht. Die Art ist kein Algenfresser und kein Holzfresser, sondern bevorzugt proteinreiche Kost.
Hypancistrus sp. L136 benötigt ein strukturiertes Aquarium ab 90 cm Kantenlänge mit vielen Höhlen aus Ton, Schiefer oder Steinaufbauten und starker Strömung. Empfohlene Wasserwerte: 24-29 °C, pH 5,0-7,0, GH 2-12 °dGH. Leistungsstarke Filter mit einem Durchsatz von mindestens dem 4- bis 5-fachen des Beckenvolumens sowie kräftige Oberflächenbewegung sorgen für die nötige Sauerstoffversorgung. Feiner Sand oder runder Kies als Bodengrund sowie abgerundete Steine und Hartholz bilden eine naturnahe Einrichtung. Pro Tier sollte mindestens eine eigene Höhle vorhanden sein, damit rangniedrigere Tiere Ausweichmöglichkeiten haben. Regelmäßige Wasserwechsel (wöchentlich 30-50 %) und abwechslungsreiche, proteinreiche Fütterung unterstützen Kondition und Gesundheit. Wichtig: Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind für Harnischwelse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden. Diese Art sollte nicht mit anderen Hypancistrus-Arten vergesellschaftet werden, da Hybridisierung möglich ist.
Hypancistrus sp. L136 ist zurückhaltend und innerartlich territorial, dabei aber insgesamt ruhig und friedlich gegenüber artfremden Fischen. Die Haltung erfolgt am besten paarweise oder in einer kleinen Gruppe, wobei pro Tier mindestens eine eigene Höhle vorhanden sein sollte. Gegenüber artfremden Fischen ist die Art friedlich. Geeignete Beifische sind ruhige, nicht-höhlenbesetzende Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen aus dem Amazonasbecken. Aggressiv territoriale Höhlenbewohner sind ungeeignet. Kleine Garnelen wie Neocaridina und manche Caridina können von größeren Exemplaren gefressen werden, Amano-Garnelen und Schnecken werden meist toleriert. Andere Hypancistrus-Arten dürfen nicht mit dieser Art vergesellschaftet werden, da Hybridisierung möglich ist.
Hypancistrus sp. L136 ist überwiegend fleischfressend und kein Algenfresser. Hochwertige Frostprodukte wie Artemia, schwarze Mückenlarven und Cyclops bilden die Grundlage. Ergänzend eignen sich proteinreiche sinkende Granulate und Tabletten. Gelegentlich wird blanchiertes Gemüse oder Spirulina angenommen, der Hauptanteil sollte aber tierisch sein. Die Fütterung erfolgt am besten abends oder nach dem Ausschalten des Lichts.
Hypancistrus sp. L136 ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht gilt als mäßig schwierig und gelingt durch Konditionierung mit proteinreichem Futter und geeigneten Höhlen. Die Simulation der Regenzeit löst oft Laichbereitschaft aus: ein großer Wasserwechsel mit weicherem, etwas kühlerem Wasser (Temperatursturz um 2-3 °C), gefolgt von langsamer Erwärmung, kombiniert mit erhöhter Strömung und Sauerstoffzufuhr. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 28-30 °C. Das Männchen bewacht das Gelege in der Höhle und befächelt die Eier mit frischem Wasser.
Zuchtwasser: 28 bis 30 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 dGH
Hypancistrus sp. L136 stammt aus dem Rio Demini, einem nördlichen Nebenfluss des Rio Negro im brasilianischen Amazonas-Bundesstaat (Gemeinde Barcelos). Dort besiedelt die Art schnell fließende, sauerstoffreiche Flussabschnitte mit steinigem Substrat, Felsspalten, Geröllfeldern und viel Totholz. Die Habitate sind gut durchströmte Bereiche mit hoher Sauerstoffsättigung und weichem, leicht saurem Schwarzwasser.
Männchen entwickeln breitere Köpfe und ausgeprägte Odontoden entlang der Flanken, am Kopf und an den Brustflossenansätzen. Weibchen sind insgesamt fülliger im Bauchbereich, besonders bei Laichbereitschaft. Diese Merkmale erlauben meist eine sichere Unterscheidung adulter Tiere.
Die Art fühlt sich bei 24-29 °C, pH 5,0-7,0 und einer Gesamthärte von 2-12 °dGH wohl. Als Schwarzwasserbewohner bevorzugt sie weiches, leicht saures Wasser mit hoher Sauerstoffsättigung.
Ja, mit ruhigen, nicht-höhlenbesetzenden Arten aus ähnlichen südamerikanischen Biotopen. Andere Hypancistrus-Arten sollten wegen Hybridisierungsgefahr nicht im selben Becken gehalten werden. Kleine Garnelen werden gelegentlich gefressen, Amano-Garnelen und Schnecken sind meist sicher.
Die Art ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Ein großer, kühlerer Wasserwechsel simuliert die Regenzeit und löst oft Laichbereitschaft aus. Das Zuchtwasser sollte weich sein: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 28-30 °C.
Die Art ist omnivor mit starkem Fleischfresser-Schwerpunkt und kein Algenfresser. Artemia, schwarze Mückenlarven, Cyclops und proteinreiche Tabletten bilden die Grundlage. Gelegentlich wird auch blanchiertes Gemüse angenommen.
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