
Salmler
Orangensalmler (Bolivia Orange)
Hyphessobrycon cf. pulchripinnis
- Endgröße: 5 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hyphessobrycon sp. aff. metae, der Rio-Meta-Salmler, wird bis zu 4,5 cm groß und ist eine wissenschaftlich noch nicht formal beschriebene Salmlerart aus Venezuela, die dem bekannten Hyphessobrycon metae nahesteht. Die Bezeichnung „sp. aff.“ bedeutet, dass es sich um eine eng verwandte, aber vermutlich eigenständige Form handelt.

4,5 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
2-10 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal gegenüber H. metae ist ein breiter, dunkler Streifen, der deutlich in die Schwanzflosse hineinreicht. Der Körper zeigt eine silbrig-bräunliche Grundfärbung mit einem markanten dunklen Längsband. Bei guter Pflege entwickeln die Tiere rötlich-violette Akzente, wobei Männchen deutlich farbintensiver werden.
Hyphessobrycon sp. aff. metae benötigt ein gut bepflanztes Aquarium ab 80 cm Kantenlänge. Empfohlene Wasserwerte: 22-28 °C, pH 5,5-7,0, GH 2-10 °dGH. Dunkler Bodengrund, gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzen und ausreichend Versteckmöglichkeiten durch dichte Bepflanzung, Wurzeln und Laubschichten sind wichtig. In hellen, spärlich eingerichteten Becken bleiben die Tiere blass und verstecken sich dauerhaft. Die Strömung sollte gering bis mäßig sein. Regelmäßige Teilwasserwechsel (wöchentlich 25 %) und abwechslungsreiche Fütterung unterstützen Gesundheit und Farbpracht.
Hyphessobrycon sp. aff. metae ist ein friedlicher, zurückhaltender Schwarmfisch und sollte in Gruppen ab 8 Tieren (empfohlen 10-12) gehalten werden. Die Art eignet sich gut für südamerikanisch orientierte Gesellschaftsbecken mit friedlichen Begleitarten. Ideal sind andere ruhige Salmler ähnlicher Größe, Beilbauchfische, Ziersalmler (Lebiasinidae), kleine Panzerwelse, kleine Harnischwelse und zurückhaltende Zwergbuntbarsche. Adulte Garnelen und Schnecken sind meist unproblematisch, sehr kleine Garnelennachzuchten können jedoch als Beute betrachtet werden.
Hyphessobrycon sp. aff. metae ist omnivor und nimmt in der Natur kleine Wirbellose, Krebstierchen und Fadenalgen auf. Im Aquarium sollte eine abwechslungsreiche Ernährung aus hochwertigem Flocken- oder Granulatfutter, ergänzt durch regelmäßiges Lebend- und Frostfutter (Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops, Mückenlarven), angeboten werden. Zwei bis drei kleine Fütterungen pro Tag sind ideal.
Hyphessobrycon sp. aff. metae ist ein Freilaicher. Die Zucht dieser Form ist kaum dokumentiert und gilt als schwierig. Analog zu H. metae handelt es sich um Freilaicher, die ihre Eier in der Nähe feinfiedriger Pflanzen verstreuen. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 26-28 °C. Großzügige Wasserwechsel mit leicht kühlerem Wasser zur Simulation der Regenzeit können als Laichauslöser wirken. Die Elterntiere sind Laichräuber und sollten nach dem Ablaichen sofort entfernt werden.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Die Form stammt aus dem Einzugsgebiet des Orinoco in Venezuela. Die natürlichen Lebensräume umfassen langsam fließende Bäche und stille Überschwemmungsseen in den Llanos sowie Schwarzwasserbäche im tropischen Regenwald. Typisch sind sandige Böden mit reicher Laubschicht, dichte Ufervegetation und Totholz. Das Wasser ist oft weich und leicht sauer.
Weibchen erscheinen fülliger, besonders während der Laichzeit, und zeigen oft blassere Färbung. Männchen sind schlanker und farbintensiver mit stärkeren rötlich-violetten Tönungen. Diese Unterschiede sind bei adulten Tieren gut erkennbar.
Die Art bevorzugt weiches, leicht saures Wasser: 22-28 °C, pH 5,5-7,0, GH 2-10 °dGH. Dunkler Bodengrund und gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzen sind wichtig für das Wohlbefinden.
Ja, mit anderen ruhigen Salmlern, Beilbauchfischen, kleinen Panzerwelsen und zurückhaltenden Zwergbuntbarschen. Aggressive oder deutlich größere Beifische sollten vermieden werden.
Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist ein breiter, dunkler Streifen, der bei sp. aff. metae deutlich in die Schwanzflosse hineinreicht. Die Pflege beider Formen ist nahezu identisch.
Die Art ist ein vielseitiger Allesfresser. Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops und Mückenlarven. Zwei bis drei kleine Fütterungen pro Tag sind ideal.
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