
Salmler
Blau-Roter Peruaner (H. margitae)
Hyphessobrycon sp. „Red-Blue-Peru-Tetra“
- Endgröße: 5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Orangensalmler (Hyphessobrycon cf. pulchripinnis) wird bis zu 5 cm groß und ist ein kleiner, kompakter Salmler mit warmer Orange- bis Kupferfärbung. Die Rücken- und Afterflossen sind intensiv gefärbt und weisen einen markanten schwarzen Vorderrand bzw. schwarzen Außensaum auf. Die obere Augenhälfte leuchtet rot bis orangerot und gibt dem Fisch einen lebhaften Ausdruck.

5 cmEndgröße
4-6 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
4-13 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Die Schwanzflosse ist meist transparent bis leicht getönt. Im Aquarium zeigt die Art lebhaftes, ruhiges Schwarmverhalten vorwiegend in der mittleren Wasserschicht und profitiert von dichter Bepflanzung sowie offener Schwimmzone. Die Bezeichnung „cf.“ weist darauf hin, dass es sich um eine der Zitronensalmler-Art nahestehende, aber vermutlich eigenständige Form aus Bolivien handelt.
Der Orangensalmler ist einfach zu halten und benötigt ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge. Empfohlene Wasserwerte: 22-28 °C, pH 5,5-7,5, GH 4-13 °dGH. Geeignet ist ein gut strukturiertes Becken mit feinem dunklem Substrat, Totholz, Wurzeln und zahlreichen feinblättrigen Pflanzen zur Lichtdämpfung. Mäßige Strömung und gute Sauerstoffversorgung sind vorteilhaft. Regelmäßige, kleine Teilwasserwechsel und eine saubere Filterpflege reduzieren Stress und fördern die Farbintensität. Ein dunkler Bodengrund und gedämpftes Licht bringen die Farben am besten zur Geltung.
Der Orangensalmler ist ein geselliger, schwarmbildender und friedlicher Fisch. Haltung in Gruppen ab 8 Tieren (empfohlen 10-12) ist optimal. Die Art ist lebhaft, aber nicht hektisch. Orangensalmler lassen sich gut mit ruhigen südamerikanischen Arten vergesellschaften. Empfehlenswerte Mitbewohner sind Panzerwelse (Corydoras), Otocinclus-Arten, kleine Apistogramma-Arten und friedliche Salmler mit ähnlicher Größe. Große oder aggressive Raubfische sind ungeeignet. Erwachsene Garnelen werden toleriert, sehr kleine Garnelennachzuchten können gefressen werden.
Der Orangensalmler ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Proteine. Feines Granulat oder Flocken bilden die Grundlage, ergänzt durch regelmäßige Gaben von Frost- und Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Zuckmückenlarven und Mikrowürmer. Karotinoidhaltiges Futter fördert die Farbintensität, pflanzliche Anteile sorgen für Ausgewogenheit.
Der Orangensalmler ist ein Freilaicher ohne Brutpflege und die Zucht gilt als mittelschwer. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 26-28 °C. Ein großzügiger Wasserwechsel mit weichem, leicht kühlerem Wasser kann als Auslöser wirken. Feinfiedrige Pflanzen oder Laichmopps in einem abgedunkelten Zuchtbecken bieten Laichsubstrat. Vorherige Trennung der Geschlechter und reichhaltige Fütterung mit Lebendfutter erhöhen die Erfolgschancen. Die Eltern fressen häufig die Eier, daher empfiehlt sich das Entfernen der Elterntiere nach dem Ablaichen.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Der Orangensalmler lebt in der Natur in pflanzenreichen Klarwasserbächen und Nebenarmen des Amazonas-Einzugs, etwa im Einzugsgebiet des Rio Guaporé (Bolivien) und des Rio Tapajós (Brasilien). Typisch sind feiner Sand- oder Kiesboden, Laubansammlungen, Totholz und gedämpftes Licht durch Ufervegetation. Die Strömung ist meist langsam bis mäßig.
Männchen sind schlanker und zeigen intensivere Färbung, besonders in den roten Flossenbereichen. Weibchen sind meist fülliger, vor allem bei Laichbereitschaft, und haben oft eine blassere Grundfärbung und weniger ausgeprägte Flossensäume.
Die Art fühlt sich bei 22-28 °C, pH 5,5-7,5 und GH 4-13 °dGH wohl. Weiches, leicht saures Wasser wird bevorzugt und bringt die Farben besser zur Geltung.
Ja, der Orangensalmler ist ein friedlicher Schwarmfisch. Gut geeignet sind Panzerwelse, Otocinclus, kleine Apistogramma und friedliche Salmler ähnlicher Größe. Große oder aggressive Fische sind ungeeignet.
Weiches Zuchtwasser (pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 26-28 °C) und ein Wasserwechsel mit kühlerem Wasser lösen die Laichbereitschaft aus. Die Eltern sind Laichräuber und müssen nach dem Ablaichen entfernt werden.
Ein dunkler Bodengrund, gedämpftes Licht und karotinoidhaltiges Futter fördern die Farbintensität. Gute Wasserqualität und abwechslungsreiche Ernährung mit Lebend- und Frostfutter tragen ebenfalls zu kräftigen Farben bei.
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