
Salmler
Weißflossen-Schmucksalmler
Megalamphodus rosaceus
- Endgröße: 5 cm (TL)
- Aquarium: ab 70 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Megalamphodus socolofi hieß früher Hyphessobrycon socolofi. Socolofs Kirschflecksalmler (Megalamphodus socolofi) ist ein eleganter, relativ zierlicher Salmler mit schlankem, seitlich leicht abgeflachtem Körperbau. Die Art erreicht etwa 6 cm und ist damit größer als die meisten Megalamphodus-Arten. Der Artname ehrt Ross Benjamin Socolof (1925–2009), einen amerikanischen Naturkundler und Aquarienfisch-Exporteur.

6 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 200 lAquariengröße
Männchen zeigen verlängerte Rücken-, Bauch- und Afterflossen sowie intensivere Färbung als Weibchen. Im Aquarium bewegen sich die Tiere vorwiegend in der mittleren Schwimmzone und zeigen typisches Schwarmverhalten. Die Art neigt dazu, an langen, wehenden Flossen anderer Fische zu knabbern. Langflossenvarianten wie Skalar-Zuchtformen sind als Mitbewohner ungeeignet. Im Handel wird Megalamphodus socolofi auch als „Spotfin Tetra“ oder „Lesser Bleeding Heart Tetra“ geführt; der Name „Kirschflecksalmler“ allein verweist auf die verwandte, größere Art H. erythrostigma.
Empfohlene Wasserwerte: 22–28 °C, pH 5,5–7,5, GH 2–12 °dGH. Mindestbeckengröße: 100 cm Kantenlänge (ca. 200 Liter) für eine Gruppe von 10–12 Exemplaren. Ein 60-cm-Becken ist für diese Art zu klein. Einrichtung als Schwarzwasser-Aquarium mit großen Wurzeln, dichter Hintergrundbepflanzung und Schwimmpflanzen zur Lichtdämpfung. Dunkles Substrat und Laub (Seemandelbaumblätter) fördern das Wohlbefinden. Strömung: moderat bis schwach. M. socolofi reagiert empfindlich auf organische Verschmutzung. Regelmäßige, kleine Wasserwechsel und ein biologisch gereiftes Becken sind erforderlich.
Megalamphodus socolofi ist ein typischer Schwarmfisch. Mindestgruppe: 10 Exemplare, empfohlen werden 12 oder mehr Tiere. Das Temperament ist insgesamt friedlich. Während der Balz kann es bei Männchen zu verstärktem Territorial- und Balzverhalten kommen, ohne dass dies in ausgeprägte Aggression mündet. Die Art ist als potenzieller Flossenknabberer bekannt und sollte nicht mit langflossigen Arten vergesellschaftet werden. Schnecken werden toleriert. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen sind meist unproblematisch. Geeignete Beifische: andere mittelgroße südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras), kleine Loricariiden, friedliche Zwergbuntbarsche. Langflossige Arten sind ungeeignet.
Megalamphodus socolofi ist ein Allesfresser. Im Aquarium: hochwertige Flocken- und Granulatfutter, feine Pellets sowie Artemia, Daphnien, Cyclops, Mückenlarven und Tubifex. Pflanzliche Anteile über Spirulina-Flocken ergänzen die Ernährung. Mehrere kleine Fütterungen täglich sind ideal.
Megalamphodus socolofi ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Zuchtschwierigkeit: sehr schwer. Die Zucht gilt als sehr anspruchsvoll mit nur vereinzelt dokumentierten Erfolgen. Laichgruppen laichen über feinfiedrigen Pflanzen oder künstlichen Laichbüscheln ab. Eier schlüpfen bei ca. 24 °C innerhalb von 1–2 Tagen; Larven werden nach ca. 5 Tagen freischwimmend. Erstfutter: Infusorien, dann Artemia-Nauplien. Für die Zucht empfehlen sich weiches, leicht saures Wasser und ein separates Zuchtbecken. Proteinreiche Konditionierung der Elterntiere vor dem Ablaichen ist wichtig.
Megalamphodus socolofi stammt aus dem nördlichen Südamerika. Die Art bewohnt langsam fließende Gewässer mit Schwarzwassercharakter in der Amazonas-Region.
Männchen sind größer, intensiver gefärbt und zeigen deutlich verlängerte Rücken-, Bauch- und Afterflossen. Weibchen bleiben kleiner, wirken in der Grundfärbung blasser und sind im Bauchbereich, besonders bei Laichreife, deutlich fülliger.
Socolofs Kirschflecksalmler benötigt Temperaturen von 22–28 °C, einen pH-Wert von 5,5–7,5 und eine Gesamthärte von 2–12 °dGH.
Megalamphodus socolofi eignet sich für Gemeinschaftsbecken mit friedlichen südamerikanischen Arten. Die Art neigt zum Flossenknabbern und sollte nicht mit langflossigen Arten gehalten werden.
Die Zucht gilt als sehr schwer mit nur vereinzelt dokumentierten Erfolgen. Sie erfordert weiches, leicht saures Wasser und ein separates Zuchtbecken.
Für eine Gruppe von 10–12 Tieren wird ein Becken ab 100 cm Kantenlänge (ca. 200 Liter) empfohlen.
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