
Süßwassernadeln
Rotköpfige Süßwassernadel
Microphis leiaspis
- Endgröße: 19 cm (SL)
- Aquarium: ab 240 l
- Temperatur: 22-27 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
Paarweise halten, friedlich
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Zierfische, Familie Syngnathidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Microphis boaja (Synonym: Doryichthys boaja) ist eine langgestreckte Süßwassernadel aus der Familie Syngnathidae und gilt als die größte bekannte Süßwassernadel. Der Körper ist extrem schlank und durch Knochenringe gepanzert (22 bis 24 Rumpfringe, 32 bis 38 Schwanzringe). Die Kopfpartie ist stark verlängert und schnabelförmig. Die dokumentierte Maximalgröße beträgt bis zu 41 cm SL.

bis 41 cm SLEndgröße
k. ALebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7-7,8pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 1080 lAquariengröße
Im Leben zeigt die Art ein charakteristisches Muster aus abwechselnd blauen und braunen Querreifen. Im Aquarium verhält sich Doryichthys boaja ruhig und zurückhaltend. Die Art bewegt sich in mittleren Wasserschichten und entlang von Strukturen, lauert geduldig auf Beute und ist kein aktiver Jäger über weite Strecken. Als spezialisierter Fleischfresser benötigt sie kleine, lebende oder frisch gefrorene Nahrungstiere. Die Haltung gilt aufgrund der Nahrungsanforderungen als anspruchsvoll. Besonders zu beachten ist die Brutpflege durch das Männchen: Männchen tragen befruchtete Eier in einem Brutbeutel unter dem Schwanz. Die Art ist ovovivipar. Es handelt sich um eine reine Süßwasserart, kein Brackwasser.
Wasserwerte: Temperatur 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 7,8, GH 5 bis 15 dGH. Mindestens 170 cm Beckenlänge (ab 1.080 Liter) für ein Einzeltier oder Paar. Dichte Bestände an feinblättrigen Wasserpflanzen, Wurzeln und feinen Ästen als Tarnplätze und Ansitze. Sanftes, sandiges bis schlammiges Substrat. Ruhige bis mäßig fließende Strömung. Dezente Beleuchtung mit schattigen Bereichen. Artbecken empfohlen. Regelmäßige Wasserwechsel.
Doryichthys boaja wird vorzugsweise einzeln oder in Paaren gehalten. Das Temperament ist insgesamt friedlich und scheu. Garnelen und andere kleine Wirbellose werden als Futter betrachtet. Aufgrund der Zartheit und des spezifischen Futterbedarfs empfiehlt sich ein Artbecken oder die Haltung nur mit sehr ruhigen, gleichgroßen Beifischen, die dieselbe Nahrungsnische nicht belegen. Geeignete Beifische sind ruhige, friedliche Fische aus Südostasien, die nicht mit Doryichthys boaja um Lebendfutter konkurrieren. Aggressive oder sehr aktive Arten sind zu vermeiden. Während der Tragezeit reagieren Männchen sensibler auf Störungen.
Spezialisierter Fleischfresser. Ausschließlich kleine lebende oder frisch gefrorene Nahrungstiere: frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, Daphnia, Cyclops, kleine Mysis und rote Mückenlarven (gefroren). Trockenfutter wird in der Regel nicht angenommen. Eine kontinuierliche Versorgung mit geeignetem Lebendfutter ist ein wesentlicher Bestandteil der Pflege.
Kaum dokumentiert, sehr schwer. Zuchtwasserwerte: 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 7,8. Ovovivipar mit männlicher Brutpflege. Das Männchen trägt befruchtete Eier in einem Brutbeutel unter dem Schwanz und setzt die Jungtiere als fertig entwickelte Miniaturen frei. Junge Doryichthys boaja benötigen kleinste lebende Mikroorganismen und Kleinkrebse wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien und Daphnia als erste Nahrung. Ruhiges, gut strukturiertes Zuchtbecken. Reine Süßwasserart, keine Brackwasserzugabe.
Zuchtwasser: 24 bis 28 °C, pH 7 bis 7,8, bis 15 °dGH
Doryichthys boaja stammt aus Südostasien und ist in Indonesien, Malaysia, Thailand, Kambodscha und Vietnam nachgewiesen. Die Art bewohnt benthopelagische Bereiche in Flüssen und Bächen, bevorzugt langsam fließende oder ruhige, pflanzenreiche Abschnitte großer Flusssysteme. Typische Habitate sind dicht bewachsene Uferzonen mit feinem Substrat, Wurzeln und treibendem Holz.
Männchen besitzen einen gut erkennbaren Brutbeutel unter dem Schwanz, der während der Tragezeit deutlich sichtbar aufgefüllt ist. Weibchen bleiben schlanker und zeigen diese Ausprägung nicht. Sonstige äußerliche Unterschiede in Färbung oder Flossenstruktur sind nicht verlässlich dokumentiert.
Temperatur 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 7,8 und GH 5 bis 15 dGH. Die Art stammt aus Südostasien und ist eine reine Süßwasserart.
Die Riesen-Süßwassernadel erreicht bis zu 41 cm Standardlänge und ist damit die größte bekannte Süßwassernadel.
Ein Artbecken ist die sicherste Option. Garnelen und kleine Wirbellose werden als Nahrung betrachtet. Nur sehr ruhige, gleichgroße Beifische, die nicht um Lebendfutter konkurrieren.
Die Zucht ist kaum dokumentiert und sehr schwer. Die Art ist ovovivipar mit männlicher Brutpflege. Das Männchen trägt die Eier in einem Brutbeutel unter dem Schwanz.
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