
Karpfenfische
Rotflossen-Blaubandbärbling
Opsarius canarensis
- Endgröße: bis 15 cm TL
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Opsarius barna
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Ozola-Bärbling (Opsarius barna) erreicht bis ca. 13 cm SL (ca. 15 cm TL) und ist ein schlank gebauter, stromlinienförmiger Schwarmfisch der Familie Cyprinidae/Danionidae. Der silbrig schimmernde Körper trägt 7-11 dunkelblaue vertikale Querbänder an den Flanken. Die Flossen sind transparent bis leicht gelblich getönt. Der torpedoförmige Körperbau weist die Art als schnellen Schwimmer in fließendem Wasser aus; sie ähnelt in Gestalt eher einer Forelle als einem typischen Bärbling.
bis 15 cmEndgröße
5 JahreLebenserwartung
16-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 550 lAquariengröße
WICHTIG: Opsarius barna ist ein starker Springer. Ein eng anliegender, lückenloser Deckel ist Pflicht!
Im Aquarium zeigt die Art ein sehr aktives, schwarmorientiertes Schwimmverhalten in der mittleren bis oberen Zone. In einer geeigneten Gruppe entwickeln die Tiere ein dynamisches Schwarmbild mit schnellen Vorstößen. Subtropische Art mit saisonalen Präferenzen: eine kühlere Ruhephase im Winter (16-20 °C) ist empfehlenswert.
Wasserwerte: saisonal etwa 16-20 °C im Winter und 24-26 °C im Sommer. Die Art benötigt ein langes, gut durchströmtes und biologisch eingefahrenes Aquarium. Sie reagiert empfindlich auf organische Belastung; wöchentliche Wasserwechsel von 30-50 % bleiben deshalb ausdrücklich empfohlen. Viel freier Schwimmraum und eine lückenlos schließende Abdeckung sind erforderlich.
Opsarius barna ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 5-8 Tieren gehalten werden. Innerhalb der Gruppe entsteht eine klare Rangordnung; zu kleine Gruppen können zu Schikane rangniederer Tiere führen.
Friedlich gegenüber gleich großen Arten, aber die hohe Aktivität kann ruhige Beckenbewohner stressen. Die Art hat eine überraschend große Maulspalte und frisst sehr kleine Fische und Junggarnelen.
Zwerggarnelen werden als Beute gefressen. Adulte große Schnecken sind sicher.
Geeignete Partner: aktive, robuste Süßwasserfische aus Südasien (Indien, Nepal, Bangladesch) ähnlicher Größe. Sehr kleine Danio-Arten meiden.
Karnivor/Mikroprädator mit oberflächenorientierter Jagdstrategie. In der Natur: aquatische und terrestrische Insekten, kleine Wirbellose, gelegentlich kleine Fische. Im Aquarium: Mückenlarven, Artemia, Cyclops, Daphnien, Drosophila-Fruchtfliegen, gehackte Regenwürmer. Proteinreiche Flocken oder Granulate als Ergänzung, nicht als Alleinfutter. Pflanzliche Kost wird ignoriert. Mehrmals täglich kleine Portionen.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher. Schwierigkeit: schwer, weitgehend undokumentiert.
Gesicherte Berichte zur Nachzucht im Aquarium liegen nicht vor. Große, kühle Wasserwechsel mit erhöhter Strömung können das Ablaichen möglicherweise stimulieren (Nachahmung von Regenzeit/Schneeschmelze). Konditionierung mit hochwertigem Lebendfutter (Mückenlarven). Konkrete Angaben zu Gelegegröße, Inkubation oder Brutpflege fehlen.
Opsarius barna kommt in Südasien vor: Indien, Nepal, Bangladesch, Myanmar (Rakhine State). Flusssysteme des Ganges und Brahmaputra. Klares, sauerstoffreiches, schnell fließendes Wasser mit mittlerem bis starkem Gefälle. Kiesiges oder felsiges Substrat mit abgerundeten Steinen und Felsbrocken. Kaum aquatische Vegetation. Offene, gut durchströmte Flussabschnitte.
Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren.
Weibchen werden geringfügig größer und haben einen kräftigeren, volleren Körper, besonders während der Laichzeit. Männchen sind intensiver gefärbt mit leuchtenderen Bändern.
Empfohlen werden 16-26 °C (mit kühlerer Winterphase bei 16-20 °C), pH 6,0-8,0 und GH 2-15 dGH. Die Art stammt aus subtropischen Flüssen Südasiens und profitiert von saisonaler Temperaturvariation.
Ja, mit aktiven, robusten Süßwasserfischen aus Südasien ähnlicher Größe. Sehr kleine Fische und Zwerggarnelen werden gefressen (große Maulspalte). Ein lückenloser Deckel ist Pflicht, da die Art ein starker Springer ist.
Bisher weitgehend undokumentiert. Große, kühle Wasserwechsel mit erhöhter Strömung könnten das Ablaichen stimulieren. Die Nachzucht gilt als sehr anspruchsvoll.
Mindestens 150 cm Kantenlänge und 550 Liter für einen Schwarm von 5-8 Tieren. Kräftige Strömung, kiesiges Substrat und ein lückenloser Deckel sind nötig.
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