
Molche
Chinesischer Feuerbauchmolch
Cynops orientalis
- Endgröße: bis 10 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 16-22 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Salamandridae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Pachytriton inexpectatus, im Hobby als Paddelschwanzmolch oder Kurzfußmolch bekannt, ist ein kompakt gebauter Schwanzlurch mit einer Gesamtlänge von ca. 14-18 cm. Die Art wurde lange fälschlich als Pachytriton labiatus geführt. Seit 2011 ist klar, dass der echte labiatus ein Warzenmolch (Paramesotriton) ist – der hier beschriebene Bergbachmolch gehört zwingend zur Gattung Pachytriton.

14-18 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
14-20 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-12 °dGHGesamthärte
ab 120 lAquariengröße
Die Grundfärbung reicht von braun bis dunkelbraun; die Körperseiten und die Bauchpartie zeigen lebhafte Flecken oder Marmorierungen in Orange und Gelb. Der Schwanz ist seitlich abgeflacht und ruderförmig, was auf eine Anpassung an fließende Bergbäche hinweist. Bei Bedrohung zeigt das Tier den sogenannten Unkenreflex (Kahnstellung): Es streckt Gliedmaßen und Schwanz von sich und präsentiert die orangefarbene Bauchseite als Warnsignal (Aposematismus).
Hinweis: Pachytriton inexpectatus ist ein Amphibium, kein Fisch. Die Art lebt überwiegend aquatisch in kühlen Bergbächen Ostasiens. Sie gehört zu den territorialsten Schwanzlurchen im Hobby und frisst aktiv kleinere Mitbewohner. Temperaturen über 20 °C bedeuten chronischen Stress, über 24 °C können tödlich sein.
Wasserwerte: Temperatur optimal 14-20 °C (strikt einzuhalten), pH 6,5–7,5, GH 5–12 dGH. Temperaturen über 20 °C bedeuten chronischen Stress, maximal 22 °C. Ein Aquariumkühler oder kühler Aufstellort kann nötig sein.
Saisonale Temperaturführung: Eine winterliche Absenkung auf 10–14 °C für 2–3 Monate ist empfehlenswert.
Einzelhaltung wird ausdrücklich empfohlen! Pachytriton-Arten sind extrem territorial. Eine Paarhaltung ist nur in großen Becken ab 100-120 cm Kantenlänge mit zahlreichen Sichtbarrieren und Höhlen vertretbar. Ohne ausreichende Ausweichmöglichkeiten werden unterlegene Tiere massiv verletzt.
Beckengröße: Einzelhaltung ab 80 Liter (60 cm Kantenlänge). Paarhaltung ab 150 Liter (100-120 cm Kantenlänge). Das Becken sollte breit und lang, nicht hoch gestaltet sein.
Einrichtung: Feiner Sand oder glatte Kiesel als Bodengrund. Große Steine, Felsformationen und Höhlen sind essenziell. Robuste, kältetolerante Pflanzen (Moose, Cryptocorynen). Mäßige bis starke Strömung und sehr gute Sauerstoffversorgung. Flache Ausstiegsmöglichkeit empfohlen.
Pachytriton inexpectatus ist ein anspruchsvoller Pflegling für erfahrene Halter, der ein kühles, strukturreiches Aquarium mit exzellenter Wasserqualität benötigt.
Pachytriton-Arten gehören zu den territorialsten und aggressivsten Schwanzlurchen im Hobby – sie werden im Hobby auch als „Kampfmolche“ bezeichnet. Einzelhaltung wird ausdrücklich empfohlen. Eine Paarhaltung ist nur in sehr großen Becken (ab 100-120 cm Kantenlänge) mit zahlreichen Sichtbarrieren und Verstecken vertretbar. Unterlegene Tiere werden ohne ausreichende Ausweichmöglichkeiten massiv gebissen, was zu abgetrennten Gliedmaßen oder tödlichem Stress führen kann.
Die Art ist dämmerungs- bis nachtaktiv. Kleinere Fische und Molche werden aktiv gefressen. Schnecken werden toleriert, Junggarnelen und kleine Wirbellose werden gefressen.
Geeignete Mitbewohner: Mittelgroße bis große friedliche Fische aus kühlen, ostasiatischen Gebirgsbächen. Tropische Fische sind wegen der Temperaturansprüche ungeeignet.
Pachytriton inexpectatus ist ein Fleischfresser. Geeignetes Futter: Regenwürmer, Mückenlarven, Tubifex, kleine Fischstücke und Garnelen. Frost- und Lebendfutter wird bevorzugt. Frische Wildfänge oder gestresste Tiere ignorieren Trockenfutter oft, eingewöhnte Nachzuchten lassen sich jedoch gut mit einer Pinzette an hochwertige fleischliche Pellets (z. B. Axolotl-Pellets) gewöhnen – eine sichere und praktische Nährstoffquelle.
Fortpflanzungstyp: Eierlegend (einzelne Eier an Steinunterseiten). Schwierigkeit: Schwer.
Zuchtwerte: Temperatur 12–15 °C, pH 6,5–7,5, GH max. 12 dGH. Saisonaler Reiz: Temperaturabfall über Wochen (Simulation des Winters), gefolgt von langsamer Erwärmung im Frühjahr. Laichsaison April bis Juli. Weibchen legen ca. 40 einzelne Eier an Steinunterseiten und bewachen das Gelege aktiv.
Zuchtwasser: 12 bis 15 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 12 °dGH
Pachytriton inexpectatus stammt aus dem südlichen China (Guangxi, Guizhou, Guangdong). Die Art bewohnt klare, kühle, fließende Bergbäche mit steinigem Substrat und guter Sauerstoffversorgung.
Weibchen sind deutlich größer und fülliger, besonders vor der Laichzeit. Männchen zeigen in der Brunftzeit silbrig-weiße Flecken an den Schwanzflanken sowie eine deutlich angeschwollene Kloake.
Pachytriton inexpectatus ist bei artgerechter, kühler Haltung mit sehr guter Wasserqualität relativ robust. Erkrankungen entstehen fast immer sekundär durch zu hohe Temperaturen, Stress, Überbesatz oder mangelnde Hygiene. Dauerhaft zu warmes Wasser schwächt das Immunsystem und begünstigt bakterielle Infektionen sowie Pilzbefall an Haut und Kiemen. Bissverletzungen aus territorialen Auseinandersetzungen können sich entzünden. Auch Parasitenbefall ist möglich. Die wichtigste Vorbeugung sind konstant kühle Temperaturen, sauberes, sauerstoffreiches Wasser, ausreichend Verstecke und möglichst Einzelhaltung.
Pachytriton inexpectatus benötigt kühle Temperaturen von optimal 14-20 °C (maximal 22 °C), pH 6,5–7,5 und GH 5–12 dGH. Temperaturen über 20 °C verursachen Stress, über 24 °C können tödlich sein.
Nur mit mittelgroßen bis großen Fischen aus kühlen, ostasiatischen Gewässern. Kleinere Fische und Molche werden gefressen. Tropische Fische sind wegen der Temperaturansprüche ungeeignet.
Die Zucht ist schwierig und erfordert eine saisonale Winterruhe bei 12–15 °C. Weibchen legen einzelne Eier an Steinunterseiten und bewachen das Gelege aktiv.
Als Fleischfresser nimmt Pachytriton inexpectatus Regenwürmer, Mückenlarven, Tubifex und kleine Fischstücke an. Lebendfutter wird bevorzugt.
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