Hi,
mittlerweile heißen die Panaqolus albivermis 😉
Gruß
Markus
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Ringelsocken-Harnischwels (Panaqolus albivermis, L204) wird etwa 15 cm groß und zeigt sein Zeichnungsmuster aus leuchtend weißen bis gelblichen, gewundenen Linien auf dunkelbrauner bis schwarzer Grundfärbung. Der wissenschaftliche Artname albivermis (lateinisch: ‚weiße Würmer‘) beschreibt genau dieses Muster.

15 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
26-30 °CTemperatur
6-8pH-Wert
3-15 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Bei Jungtieren sind die Linien scharf und weißlich; mit zunehmendem Alter können sie gelblicher werden und sich in ein Punkt-Strich-Muster auflösen. Ausgewachsene Tiere zeigen oft filamentartige Verlängerungen an der Schwanzflosse. Im Aquarium zeigt der Ringelsocken-Harnischwels ein zurückhaltendes, bodenorientiertes Verhalten. Er verbringt den Großteil der Zeit auf Holzstrukturen und in Höhlen. Die Art ist überwiegend nachtaktiv und wird tagsüber eher scheu; bei ausreichender Eingewöhnung zeigt sie aber auch tagsüber Aktivität. Wie alle Panaqolus ist die Art xylophag – weiches Wurzelholz ist als Nahrungsquelle und Verdauungshilfe Pflicht. Im Handel wird sie als L204, Flash Pleco oder Emperor Pleco geführt.
Panaqolus albivermis benötigt ein Becken ab 100 cm Kantenlänge (ca. 160 Liter, für Gruppen 120 cm/200 Liter) mit Temperaturen von 26–30 °C, einem pH-Wert von 6–8 und einer Gesamthärte von 3–15 °dGH. Reiches Angebot an weichem Wurzelholz ist Pflicht – nicht als Dekoration, sondern als Nahrungsquelle. Zahlreiche Höhlen unterschiedlicher Größe schaffen Reviergrenzen. Feiner Sand oder feiner Kies als Bodengrund, da scharfkantiges Substrat Barteln und Bauchseite verletzen kann. Mäßige bis stärkere Strömung mit guter Sauerstoffversorgung. Kupferempfindlich: Auf kupferhaltige Medikamente und Dünger unbedingt verzichten. Gedimmte Beleuchtung oder eine Dämmerungsphase fördert die natürliche Aktivität. Das Sprungrisiko ist gering.
Panaqolus albivermis kann in der Gruppe gehalten werden, braucht dafür aber reichlich Höhlen und Holzelemente. Gegenüber freischwimmenden Arten ist die Art friedlich. Am Boden und um Verstecke können Männchen territorial werden, besonders wenn Höhlen knapp sind. Während der Brutzeit steigt die Territorialität deutlich. Junggarnelen sind gefährdet, adulte Garnelen und Schnecken gelten als weitgehend sicher. Zur Vergesellschaftung eignen sich friedliche südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche.
Panaqolus albivermis ist primär xylophag. Weiches, verrottetes Holz wie Moorkienholz ist für Ernährung und Darmfunktion Pflicht. Ergänzend eignen sich Zucchini, Gurke, Süßkartoffel und Spirulina-Tabs. Fleischliche Kost sollte nur in geringem Maße gegeben werden – zu proteinreiche Ernährung kann zu Verfettung und verkürzter Lebensdauer führen.
Panaqolus albivermis ist ein Höhlenbrüter. Die Fortpflanzung wird häufig durch einen großen, kühlen Wasserwechsel mit erhöhter Strömung ausgelöst, der die Regenzeit simuliert. Empfohlene Zuchtwerte: 26–30 °C, pH 6,5–7,5, GH max. 10 °dGH. Das Männchen bereitet die Höhle vor und verteidigt sie, das Weibchen legt etwa 50 Eier ab. Die Inkubationszeit beträgt bei 28 °C rund 6–7 Tage. Das Männchen fastet während der Brutpflege. Jungfische sind Miniaturkopien der Eltern und beginnen früh, weiches Holz und feines pflanzliches Futter aufzunehmen.
Zuchtwasser: 26 bis 30 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 10 °dGH
Panaqolus albivermis stammt aus Peru und besiedelt Einzugsgebiete des oberen Amazonas (Rio San Alejandro, Rio Ucayali, Rio Marañón). Die Art bewohnt schnell fließende, sauerstoffreiche Flüsse mit felsigem Untergrund und großen Mengen an versunkenem Holz. Saisonale Schwankungen der Regenzeit spielen eine wichtige Rolle für die Laichaktivität.
Männchen entwickeln deutliche Odontoden (borstentragende Hautzähnchen) auf den Wangen und an den Brustflossenstacheln. Sie sind schlanker mit breiteren Köpfen. Weibchen sind fülliger und gedrungener, besonders im Bauchbereich. Männchen zeigen oft ausgeprägtere filamentartige Schwanzverlängerungen.
Panaqolus albivermis benötigt Temperaturen von 26–30 °C, einen pH-Wert von 6–8 und eine Gesamthärte von 3–15 °dGH. Stabile Wasserparameter ohne plötzliche Schwankungen sind wichtig.
Ja, mit friedlichen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Buntbarschen. Schnecken werden toleriert, Junggarnelen können gefährdet sein.
Ja, als Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht ist mittelschwer. Ein kühler Wasserwechsel mit erhöhter Strömung kann die Laichbereitschaft auslösen. Etwa 50 Eier schlüpfen nach 6–7 Tagen.
Die Art ist xylophag und benötigt weiches Wurzelholz als Hauptnahrung. Ergänzend eignen sich Zucchini, Gurke und Spirulina-Tabs. Zu viel Protein ist schädlich.
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Hi,
mittlerweile heißen die Panaqolus albivermis 😉
Gruß
Markus
Danke Markus. Baue es morgen gleich um!
Hallo,
die Temperatur ist was niedrig. In der Natur haben sie eher um die 30°C, und meine fühlen sich auch erst ab 28°C wirklich wohl. Im Welsatlas 2 werden sie mit 25-29°C angegeben, im Welsatlas 1 steht, dass dort, wo Ingo Seidel sie 1995 im Rio San Alejandro (Peru) gefunden hat, 30°C Wassertemperatur herrschten.
Liebe Grüße
Melanie
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