Das sind Peckoltia cf. vittata und nicht pulcher.
22 °C ist zu kalt und sie stammen aus dem Rio Xingu, was zwar in Südamerikka liegt, aber das ist ja nunmal etwas größer.
lg Daniel
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Zierfische, Familie Loricariidae
Peckoltia vittata
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Gestreifte Zwergschilderwels (Peckoltia vittata, L015) ist ein stämmig gebauter Harnischwels von etwa 14 cm Standardlänge mit einer cremefarbenen bis bräunlichen Grundfärbung und deutlichen dunkelbraunen bis schwarzen Querstreifen, die dem Fisch ein tiger- oder candy-ähnliches Muster verleihen.
14 cm SLEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
5,6-7pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Am Kopf gehen die Querstreifen häufig in unregelmäßige Linien oder marmorierte Muster über, was jedem Individuum ein individuelles Aussehen verleiht. Die saugscheibenartige Mundpartie erlaubt ein festes Anhaften an Steinen und Holz. Im Aquarium zeigt Peckoltia vittata ein typisches Bodenbewohnerverhalten: die Tiere bewegen sich häufig erst bei Dämmerung oder wenn Futter angeboten wird und nutzen Höhlen und Spalten als Rückzugs- und Revierplätze. Gegenüber freischwimmenden Arten sind sie friedlich, gegenüber Artgenossen und anderen Bodenbewohnern territorial, besonders um geeignete Höhlen. Die Art ist im Handel unter den Namen Candy Stripe Pleco oder Tiger Pleco sowie der L-Nummer L015 bekannt und kommt in verschiedenen Flusssystemen des Amazonasbeckens vor.
Peckoltia vittata benötigt Wasser mit 22-26 °C, pH 5,6-7,0 und GH 2-15 °dGH. Die Art bevorzugt leicht saures bis neutrales Wasser; der Schwerpunkt sollte bei pH 6,0-6,8 liegen. Dauerhaft hartes Wasser ist nicht empfehlenswert. Das Becken sollte mindestens 80 cm Kantenlänge und 160 Liter fassen. Eine breite Bodenfläche mit Sand oder feinem Kies als Substrat, glatten Steinen, Geröll und reichlich Totholz oder Wurzeln bildet die Grundlage. Zahlreiche flache Steine und einseitig geschlossene Höhlen ermöglichen Revierbildung und sichere Brutplätze. Mäßige bis kräftige Strömung mit guter Sauerstoffversorgung entspricht dem natürlichen Habitat. Die Beleuchtung sollte moderat bis gedämpft sein. Als Loricariidae ist die Art kupferempfindlich. Kupferhaltige Medikamente und Dünger sind zu vermeiden. Peckoltia vittata (L015) ist bei moderater Erfahrung und strukturreicher Einrichtung erfolgreich zu halten und zu züchten. Weiches bis mäßig hartes Wasser und abwechslungsreiche Fütterung sind entscheidend.
Peckoltia vittata fühlt sich in kleinen Gruppen mit mehreren Individuen am wohlsten. Ausreichend Verstecke und Höhlen sind Pflicht, damit individuelle Reviere gebildet werden können. Um Konflikte zu minimieren, sollte pro Becken nur ein reifes Männchen gehalten werden, da Männchen untereinander besonders territorial sind. Das Temperament ist friedlich gegenüber Freischwimmern, territorial gegenüber Bodenbewohnern und Artgenossen. Während der Brutzeit können Männchen deutlich aggressiver werden und ihre Bruthöhle vehement verteidigen. Schnecken werden toleriert, größere Garnelen wie Amano sind meist sicher. Zwerggarnelen können gelegentlich gefressen werden, Junggarnelen sind gefährdet. Geeignete Partner sind südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche aus demselben Faunenraum.
Peckoltia vittata ist omnivor mit Schwerpunkt auf fleischlicher Kost. Sinkende Welstabletten und proteinreiches Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysis und Krill bilden die Basis. Pflanzliche Kost wie Spirulina-Futter und überbrühte Zucchini oder Gurkenscheiben wird als Ergänzung angenommen. Weiches Holz und Aufwuchs dienen als natürliche Nahrungsquelle; das Abschaben von Biofilm ist Teil der natürlichen Nahrungsaufnahme.
Peckoltia vittata ist ein dokumentierter Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Mindestens 7 verifizierte Zuchtberichte liegen vor. Die Zuchtschwierigkeit ist mittel. Zuchtwasserwerte: Temperatur 27-28 °C, pH 5,5-6,5, GH maximal 5 °dGH (Leitfähigkeit unter 300 µS). Als Laichauslöser wirken großzügige, kühlere Wasserwechsel, erhöhte Strömung und reichhaltige Fütterung mit proteinreichem Futter. Einseitig geschlossene Höhlen aus Ton oder Schiefer, deren Eingang zur Strömung ausgerichtet ist, werden als Laichplätze bevorzugt. Pro Zuchtbecken wird nur ein Männchen empfohlen. Mindestzuchtbecken: ca. 100 Liter. Die dokumentierte Inkubationszeit beträgt ca. 6 Tage bei 27-28 °C. Der Dottersack wird innerhalb von 8-10 Tagen aufgebraucht. Typische Gelegegröße: 20-35 Eier. Als Erstfutter eignen sich Mikrowürmchen, Artemia-Nauplien und fein zerkleinerte Zucchini.
Zuchtwasser: 27 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Peckoltia vittata stammt aus dem Amazonasbecken in Brasilien und bewohnt Zuflusssysteme wie Rio Tapajós, Rio Madeira und Rio Xingu. Die Art besiedelt Abschnitte mit mäßiger bis starker Strömung und überwiegend felsigem Untergrund. Typische Fundorte sind Uferzonen unter großen, flachen Steinen, wo Fische in Spalten und Höhlen Schutz finden. Das Substrat besteht aus Sand oder feinem Kies, durchsetzt mit glatten Steinen, Geröll und Totholz.
Männchen entwickeln auf der hinteren Körperhälfte, hinter den Kiemendeckeln sowie auf den Brustflossenstacheln deutliche Odontoden, die als sekundäres Geschlechtsmerkmal auftreten. Diese sind besonders während der Paarungsbereitschaft und Brutphase sichtbar. Weibchen erscheinen insgesamt fülliger, was vor allem am Bauchumfang bei trächtigen Tieren ins Auge fällt.
Peckoltia vittata benötigt 22-26 °C, pH 5,6-7,0 und GH 2-15 °dGH. Die Art bevorzugt leicht saures bis neutrales, weiches Wasser mit mäßiger bis kräftiger Strömung.
Geeignete Partner sind südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche. Schnecken und adulte Garnelen werden toleriert, Junggarnelen sind gefährdet.
Die Zucht ist gut dokumentiert mit mindestens 7 verifizierten Zuchtberichten. Für die Zucht wird weiches, saures Wasser (pH 5,5-6,5, GH unter 5 °dGH) und eine Temperatur von 27-28 °C empfohlen. Einseitig geschlossene Höhlen dienen als Laichplatz.
Die Art ist omnivor mit Schwerpunkt auf fleischlicher Kost. Sinkende Welstabletten, Frostfutter wie Mückenlarven und Artemia sowie pflanzliche Ergänzungen wie Zucchini bilden die Basis. Weiches Holz im Becken dient als natürliche Nahrungsergänzung.
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Das sind Peckoltia cf. vittata und nicht pulcher.
22 °C ist zu kalt und sie stammen aus dem Rio Xingu, was zwar in Südamerikka liegt, aber das ist ja nunmal etwas größer.
lg Daniel
Danke, alles geändert!
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