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Genau auf so einen Beitrag habe ich gewartet da ich die auch in meinem Becken habe.
Herrlich wie die von A nach B schwimmen, und schnell sind die. Die Bewegung sind sehr schön anzusehen.
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Christian
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Petitella bleheri hieß früher Hemigrammus bleheri. Der Rotkopfsalmler (Petitella bleheri, früher Petitella bleheri) ist ein bis zu 5 cm großer, elegant gebauter Salmler aus der Familie Characidae. Seine silbrig-goldliche Grundfärbung wird durch eine intensive Rotfärbung an Kopf und Schwanzregion ergänzt, die der Art ihren deutschen Namen eingebracht hat. Das kleine Maul und die zierlichen Flossen verleihen ihm eine elegante Schwimmweise.

5 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
2-8 °dGHGesamthärte
ab 120 lAquariengröße
Im Aquarium entfaltet der Rotkopfsalmler sein Potenzial erst in größeren Gruppen ab 10 Tieren: Synchronisierte Schwarmbewegungen und koordiniertes Umkehren gehören zum Hauptreiz dieser Art. Einzelne Exemplare wirken nervös und zurückgezogen. Das Temperament ist durchweg friedlich und zurückhaltend. Die Art stammt aus südamerikanischen Schwarzwasserflüssen und bevorzugt tanninreiche, dunkle Gewässer mit weichem, saurem Wasser. Unter solchen Bedingungen kommt die Rotfärbung besonders intensiv zur Geltung.
Der Rotkopfsalmler benötigt eine Temperatur von 24-28 °C, einen pH-Wert von 5,5–7,0 und eine Gesamthärte von 2–8 °dGH. Für eine artgerechte Haltung wird ein Aquarium ab 90 cm Kantenlänge und mindestens 120 Liter empfohlen. Die Einrichtung sollte naturnahe Schwarzwasserbedingungen nachahmen: feines bis mittelkörniges Substrat, Wurzeln, Laubstreu und dichter Bepflanzungsschwerpunkt. Feinfiedrige Pflanzen und Moospolster dienen als Ruhezonen. Schwimmpflanzen sorgen für Schattierung. Moderate Wasserbewegung, starke Strömungen vermeiden. Petitella bleheri ist als Springer bekannt – eine lückenlose Abdeckung ist Pflicht. Die Art reagiert empfindlich auf hektische Beifische, gedeiht aber in ruhigen südamerikanischen Gemeinschaften hervorragend.
Petitella bleheri ist ein ausgeprägter Schwarmfisch. Mindestens 10 Tiere, empfohlen werden 12 oder mehr Exemplare für voll ausgeprägtes Schwarmverhalten. In ausreichend großen Gruppen zeigen die Tiere synchronisierte Schwarmbewegungen ohne Dominanz- oder Revierbildung. Das Temperament ist sehr friedlich und zurückhaltend. Der Rotkopfsalmler konkurriert nicht gut mit sehr lebhaften oder ruppigen Beifischen. Geeignete Mitbewohner: andere Hemigrammus- oder Hyphessobrycon-Arten, Bleistiftsalmler (Nannostomus), Apistogramma, Panzerwelse (Corydoras) und kleine Harnischwelse. Auch für Diskus-Aquarien geeignet. Schnecken werden toleriert. Junggarnelen können gefährdet sein, adulte Garnelen werden meist akzeptiert.
Petitella bleheri ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Im Aquarium eignen sich Lebendfutter (Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnia, Mückenlarven), hochwertiges Frostfutter und feine Flocken oder Granulatfutter. Pflanzliche Ergänzungen sind sinnvoll.
Der Rotkopfsalmler ist ein Freilaicher. Die Zucht gilt als anspruchsvoll und erfordert sorgfältige Vorbereitung. Zuchtbedingungen: separates, abgedunkeltes Laichbecken mit Javamoos oder Laichmopps. Zucht-Wasserwerte: pH 5,5–6,5, GH 1–5 °dGH, Temperatur 26–28 °C. Konditionierung durch Lebendfutter und getrennte Hälterung der Geschlechter. Die Eier sind lichtempfindlich – Laichbecken abdunkeln. Die Eier schlüpfen in 24–36 Stunden, Jungfische werden nach 3–4 Tagen freischwimmend. Elterntiere sofort entfernen. Erstfutter: Infusorien, danach Mikrowürmchen und Artemia-Nauplien.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Petitella bleheri stammt aus südamerikanischen Schwarzwasserflüssen und deren Zuflüssen. Diese Biotope zeichnen sich durch tannin- und humusreiches, dunkles Wasser aus. Die Gewässer sind von dichtem Uferbewuchs, überhängender Vegetation und weichem, organisch angereichertem Substrat geprägt. Geringe Strömung und langsame Fließverhältnisse sind typisch.
Weibchen sind im fortpflanzungsreifen Zustand fülliger und runder als die schlankeren Männchen. Diese subtile, aber verlässliche Unterscheidung ermöglicht die Selektion von Zuchtgruppen.
Der Rotkopfsalmler benötigt 24-28 °C, pH 5,5–7,0 und GH 2–8 °dGH. Für intensivste Färbung empfiehlt sich weiches, leicht saures Wasser.
Ja, mit ruhigen südamerikanischen Arten: andere Salmler, Bleistiftsalmler, Apistogramma und Panzerwelse. Auch für Diskus-Aquarien geeignet. Ruppige oder sehr aktive Beifische vermeiden.
Die Zucht ist anspruchsvoll. Freilaicher mit lichtempfindlichen Eiern. Zuchtbecken mit pH 5,5–6,5, GH 1–5 °dGH bei 26–28 °C. Eier schlüpfen in 24–36 Stunden.
Mindestens 90 cm Kantenlänge und 120 Liter für eine Gruppe von mindestens 10 Tieren. Lückenlose Abdeckung ist Pflicht, da die Art springfreudig ist.
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