
Buntbarsche
Heringscichlide
Cyprichromis leptosoma
- Endgröße: 12 cm
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 7,8-9
- Wasserhärte: mittelhart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Tropheops sp. „Red fin“ (früher Pseudotropheus) gehört zur Familie der Buntbarsche. Der Fisch weist einen schlanken, seitlich abgeflachten Körper mit leuchtenden Farben auf. Durchschnittlich erreicht er eine Länge von etwa 12 cm. Die rote Färbung der Flossen ist ein markantes Merkmal, das ihm seinen gebräuchlichen Namen verleiht.
bis 12 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
In seinem natürlichen Lebensraum, dem afrikanischen Malawisee, herrscht warmes, alkalisches Wasser mit einer Durchschnittstemperatur von rund 25 °C. Dort prägen Felsen und Geröll die Uferzonen und bieten zahlreiche Verstecke. Die Art zeigt ein ausgeprägtes Territorialverhalten, das im natürlichen Habitat und im Aquarium beobachtet wird. Im heimischen Ökosystem finden sich stabile, lichtdurchflutete Felszonen, während die Aquarienhaltung optimalerweise mit pH-Werten um 8, hartem und alkalischem Wasser sowie ausreichend Versteckmöglichkeiten erfolgt.
Der Tropheops-Buntbarsch benötigt ein Aquarium ab 130 cm Kantenlänge (ab 300 Liter). Empfohlene Wasserwerte: 24-28 °C, pH 7,5-8,5, GH 10-18 °dGH. Das Becken muss steinreiche Strukturen mit zahlreichen Höhlen und Spalten bieten, wie sie für Malawisee-Mbuna-Aquarien typisch sind. Sandbodengrund, starke Filterung, gute Strömung. Überbesatz kann als Aggressionsbremse dienen, erfordert aber verstärkte Filterleistung und häufige Wasserwechsel. Kein weiches oder saures Wasser! Hartes, alkalisches Leitungswasser ist in der Regel gut geeignet.
Tropheops sp. „Red fin“, auch als Pseudotropheus „Red Fin“ im Handel bekannt, ist ein typischer Vertreter der Mbuna-Buntbarsche aus dem Malawisee und zeigt ein ausgeprägtes Haremverhalten, wobei ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammenlebt; für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher eine Gruppenhaltung mit mindestens einem Männchen und drei bis fünf Weibchen, um innerartlichen Stress zu minimieren. Geeignete Beckenpartner sind andere robuste, nicht zu dominante Mbuna-Arten ähnlicher Größe, wie Labidochromis caeruleus oder Iodotropheus sprengerae, sowie friedliche, standorttreue Bodenfische wie Synodontis-Arten, sofern ausreichend Verstecke und Revierstrukturen vorhanden sind. Ungeeignet sind sehr kleine Beutefische wie Neonsalmler, da sie gefressen werden könnten, sowie aggressive oder hyperaktive Arten wie einige Maylandia- oder Melanochromis-Vertreter, die zu Revierkämpfen und Stress führen können; auch langflossige Fische wie Skalare oder Guppys sollten vermieden werden, da sie unter Flossenzupfen und Konkurrenzdruck leiden würden.
Tropheops sp. „Red fin“ ist ein Aufwuchsfresser (herbivor). Hauptfutter: Spirulina-Flocken und -Pellets, pflanzliches Granulat, gelegentlich gedämpftes Gemüse (Spinat, Zucchini). Kleines tierisches Futter (Artemia, Daphnien) nur in Maßen als Ergänzung. Kein fettreiches, proteinintensives Fleischfutter! Dies kann zu Malawi-Aufblähung führen, einer oft tödlichen Erkrankung bei Mbuna-Cichliden.
Die Gattung Tropheops zeigt ihre lebhafte Aktivität und farbenprächtige Erscheinung, was sie zu einer beliebten Wahl in der Aquaristik macht. Tropheops sp. „Red fin“ benötigt für eine erfolgreiche Zucht ein aquarium mit stabilen Wasserparametern, idealerweise einem pH-Wert zwischen 7,8 und 8,6 sowie Temperaturen zwischen 24 und 28 °C, und sollte mit Felsen und Versteckmöglichkeiten ausgestattet sein, um ihr natürliches territoriales Verhalten zu unterstützen. Das Paarungsverhalten ist durch ausgeprägte Revierkämpfe gekennzeichnet, bei denen dominierende Männchen die Brutstätten verteidigen, während die Art als Mundbrüter fungiert: Nach der Befruchtung nimmt das Weibchen die Eier in den Mund, um sie vor Fressfeinden zu schützen und eine optimale Entwicklung der Jungtiere zu gewährleisten. Die erfolgreiche Aufzucht der Nachkommen hängt von einer konstant guten Wasserqualität und einer sorgfältigen Beobachtung des Sozialverhaltens ab, da die Art spezifische Anforderungen an das Zusammenleben und die Pflege der Brut stellt.
Tropheops sp. „Red fin“ lebt in den felsreichen Uferzonen des Malawisees (Malawi: Hora Mhango, Mara Rocks; Tansania: Lumbaulo/Ruhuhu), einem klaren, tropischen Binnengewässer, das durch stabile Wasserparameter wie eine Wassertemperatur von etwa 24 bis 28 °C, einen pH-Wert im Bereich von 7,7 bis 8,6 und einen gut durchlüfteten Sauerstoffgehalt gekennzeichnet ist. Die Art besiedelt vorwiegend Gebiete mit ausgedehnten Felsenformationen, Spalten und sandigen Abschnitten, in denen sie Deckung sucht und ihre Nahrung in Form von Algen und kleinen Wirbellosen findet. Dieser strukturreiche Lebensraum fördert nicht nur das territoriale Verhalten der Art, sondern bietet auch ideale Bedingungen für das Brut- und Sozialsystem, das typisch für viele endemische Buntbarsche des Malawisees ist.
Männchen weisen in der Regel eine intensivere und leuchtendere Färbung der Flossen – vor allem der hinteren Flossen – auf, während die Weibchen meist in einem blasseren Farbton erscheinen. Zudem sind Männchen oft etwas größer und haben ausgeprägtere Konturen, was während der Laichzeit deutlich hervortreten kann, während Weibchen insgesamt kompakter gebaut sind.
Tropheops sp. „Red fin“ zeigt leuchtend rote Flossen und kontrastreiche Körpermuster. Der Fisch zeigt aktives, territorial geprägtes Verhalten sowie ausgeprägte soziale Interaktionen. Eine artgerechte Haltung mit strukturierten Rückzugsmöglichkeiten hebt ihn von anderen Zierfischen ab.
Tropheops-Buntbarsch benötigt eine Temperatur von 24-28 °C, einen pH-Wert von 7,5-8,5 und eine Gesamthärte (GH) von 10 bis 25.
Für Tropheops-Buntbarsch wird ein Aquarium ab 130 cm Kantenlänge und 300 Liter empfohlen.
Ja, mit robusten, nicht zu dominanten Mbuna-Arten ähnlicher Größe wie Labidochromis caeruleus oder Iodotropheus sprengerae sowie Synodontis-Welsen. Die Art wird haremsorientiert gehalten (ein Männchen mit drei bis fünf Weibchen). Sehr kleine oder langflossige Fische sind ungeeignet.
Ja. Die Art ist ein maternaler Maulbrüter: Das Weibchen nimmt die befruchteten Eier ins Maul und betreut die Larven, bis sie freischwimmen. Dominante Männchen verteidigen Reviere in den Felsbereichen. Stabile, harte und alkalische Wasserwerte fördern den Zuchterfolg.
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