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Zierfische, Familie Cyprinidae

Bitterlingsbarbe Puntius (Barbus) titteya Super Red

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Puntius titteya Super Red hieß früher Barbus titteya. Puntius titteya Super Red, wissenschaftlich als Puntius titteya benannt, gehört zur Familie der Cypriniden. Der Fisch zeigt ein leuchtend rotes Schuppenmuster und bleibt mit etwa 5 cm eine kleine Art. Er besitzt einen schlanken Körper sowie kurz gestreckte, spitz zulaufende Flossen, die ihm schnelle Wendungen ermöglichen.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Schwarm
  • Friedlich
  • bis 5 cmEndgröße

  • 4-7 JahreLebenserwartung

  • 22-26 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 5-15 °dGHGesamthärte

  • ab 112 lAquariengröße

Beschreibung

In seinem natürlichen Lebensraum, meist in flachen, warmen Flussgebieten, lebt er in klarem Wasser mit mäßiger Strömung. Dort bietet dicht bewachsene Ufervegetation Schutz und Nahrungsquellen in Form kleiner Insekten und Krebstiere. Er zeigt ein aktives Schwimmverhalten und reagiert rasch auf Umweltreize, was ihm beim Beutefang und der Flucht vor Gefahren hilft. Im Aquarium gedeiht er am besten unter ähnlichen Bedingungen mit einer Durchschnittstemperatur von 24 °C und einem pH-Wert um 7. Diese Faktoren unterstützen sowohl seine Physiologie als auch sein gesellschaftliches Verhalten.

Haltung und Pflege

Puntius titteya Super Red sollte in einem Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge und rund 112 Liter gehalten werden, das mit einer naturnah gestalteten Bepflanzung, ausreichend Schwimmraum und Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet ist, um den natürlichen Verhaltensweisen gerecht zu werden. Die Wasserqualität ist essenziell – regelmäßige Teilwasserwechsel (ca. 25 % wöchentlich), eine konstante Temperatur zwischen 22 und 26 °C sowie stabile pH- und Härtewerte tragen zu einem gesunden Lebensraum bei; moderne Filteranlagen und eventuell ein Heizer unterstützen die Aufrechterhaltung dieser Parameter. Auch die Fütterung sollte abwechslungsreich gestaltet sein, indem neben hochwertigem Flocken- und Pelletfutter gelegentlich Lebend- oder Frostfutter angeboten wird, um den Nährstoffbedarf optimal abzudecken. Regelmäßige Reinigungsmaßnahmen wie das Entfernen von Algen, das Säubern der Dekoration und der Bodengrund sowie das Überprüfen der Technik des Filtersystems mindern Schadstoffansammlungen und helfen, das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Allgemeine Pflegemaßnahmen beinhalten zudem die Beobachtung des Fischverhaltens, um frühzeitig auf mögliche Erkrankungen oder Stresssymptome reagieren zu können.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Die Bitterlingsbarbe ist ein friedlicher, geselliger Schwarmfisch. Eine Gruppe von mindestens acht bis zehn Tieren ist ratsam – so verteilt sich die innerartliche Balz- und Rivalitätsaktivität der Männchen, und die Tiere zeigen ihre schönste Färbung. Ein gut strukturierter, beschatteter Randbereich mit dichter Bepflanzung und ausreichend freiem Schwimmraum ist ideal. Als Beifische eignen sich andere ruhige, kleinbleibende Arten; sehr hektische oder deutlich größere Fische sind ungeeignet.

Ernährung

Natur: Puntius titteya ist ein Allesfresser. Im Darm wurden Detritus, Grünalgen, Kieselalgen, Dipteren und weitere tierische Bestandteile gefunden. Eine abwechslungsreiche omnivore Fütterung in passender Maulgröße kann dieses Spektrum nachbilden.

Zucht

Puntius titteya ist ein Freilaicher ohne Brutpflege; die Zucht gilt als unkompliziert. Ein separates Zuchtbecken mit feinfiedrigen Pflanzen, Javamoos oder Laichmopps und gedämpftem Licht hat sich bewährt. Zuchtwasser: 25-27 °C, pH 6,0-6,5, weich. Die Elterntiere werden mit Lebend- und Frostfutter konditioniert und nach dem Ablaichen sofort entnommen, da sie die eigenen Eier fressen. Das Weibchen gibt die Eier in mehreren Schüben zwischen die Pflanzen ab. Die Larven schlüpfen nach etwa 24 bis 48 Stunden und schwimmen nach weiteren zwei bis drei Tagen frei. Erstfutter sind Infusorien und feinstes Staubfutter, nach einigen Tagen Artemia-Nauplien.

Natürlicher Lebensraum

Puntius titteya ist ein Endemit Sri Lankas und besiedelt dort beschattete, langsam fließende Bäche und Zuflüsse im Tiefland der Südwestregion (Kelani bis Nilwala). Typisch sind dichte Ufer- und Kronenbeschattung, Falllaub auf dem Grund und weiches, leicht saures, oft durch Huminstoffe leicht gefärbtes Wasser. Die Art hält sich bevorzugt in den ruhigen, strukturreichen Randbereichen zwischen Wurzeln, Pflanzen und Laub auf.

Geschlechtsunterschiede

Männchen weisen, besonders während der Laichzeit, eine schlankere, gestrecktere Körperform mit verlängerten und spitz zulaufenden Flossen sowie intensiver leuchtende Farben auf. Weibchen sind im Vergleich rundlicher gebaut, wobei vor allem der Bauchbereich praller erscheint und die Farbintensität insgesamt etwas zurückhaltender ausfällt.

Krankheiten

Der Super Red Puntius titteya gilt bei artgerechter Haltung als relativ robust, jedoch können wie bei vielen Zierfischen ungünstige Wasserwerte, Stress durch Überbesatz oder falsche Ernährung sowie unsachgemäße Quarantäne neue Artgenossen die Krankheitsanfälligkeit erhöhen. Unter suboptimalen Bedingungen kann es zu bakteriellen Infektionen, Parasitenbefall oder Pilzerkrankungen kommen. Um das Immunsystem zu stärken, sind regelmäßige Wasserwechsel, eine ausgewogene Ernährung und die Beachtung optimaler Haltungsbedingungen entscheidend, da Schwankungen der Wasserparameter und unnötiger Stress maßgeblich die Anfälligkeit für Krankheiten beeinflussen können.

Gut zu wissen

  • Nur die Männchen tragen die namengebende kirschrote Färbung; Weibchen bleiben bräunlich-gelb mit dunklem Längsband.
  • „Super Red“ ist eine Zuchtform mit dauerhaft intensiv roten Männchen – die Wildform zeigt das Rot nur zur Balz.
  • Endemit Sri Lankas; die Wildbestände stehen durch Lebensraumverlust und Fang unter Druck, Nachzuchten sind vorzuziehen.
  • Über dunklem Bodengrund, mit Laub und gedämpftem Licht deutlich farbiger und weniger scheu.
  • Freilaicher ohne Brutpflege: Elterntiere fressen die eigenen Eier.
  • Gruppe ab 8 bis 10 Tieren; die Männchen imponieren dann untereinander statt einzelne Weibchen zu bedrängen.
  • Geringe Sprungneigung, Abdeckung dennoch empfohlen.

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Bitterlingsbarbe?

Temperatur 22-26 °C, pH 6,0-7,5, GH 5-15 dGH (weiches bis mittelhartes Wasser).

Wie groß muss das Aquarium für die Bitterlingsbarbe sein?

Ein Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge (rund 112 Liter) ist gut geeignet; 60 cm / 54 Liter gelten als Minimum für eine kleine Gruppe.

Kann man die Bitterlingsbarbe vergesellschaften?

Die Bitterlingsbarbe (Super Red) ist ein friedlicher Schwarmfisch. Eine Gruppe von acht bis zehn Tieren ist ratsam; passende Beifische sind andere ruhige, kleinbleibende Arten.

Kann man die Bitterlingsbarbe züchten?

Ja, sie ist ein Freilaicher und lässt sich in weichem, leicht saurem Wasser bei etwa 24-26 °C züchten. Jungtiere mit feinstem Staubfutter und Infusorien, nach einigen Tagen mit Artemia-Nauplien aufziehen.

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Fragen und Erfahrungen

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Pethia padamya

  • Endgröße: 5-6 cm TL
  • Aquarium: ab 112 l
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  • Wasserhärte: weich bis hart
  • Schwierigkeit: Mittel

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  • Endgröße: bis 6 cm
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  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Mittel

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Desmopuntius pentazona

  • Endgröße: 5-6 cm
  • Aquarium: ab 112 l
  • Temperatur: 22-26 °C
  • pH-Wert: pH 6-7,5
  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Einfach

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Fünfstreifenbarbe

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Fünfstreifenbarbe

Puntigrus partipentazona

  • Endgröße: bis 6 cm TL
  • Aquarium: ab 112 l
  • Temperatur: 20-26 °C
  • pH-Wert: pH 5-7
  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Mittel

Schwarmfisch, friedlich

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