
Schmerlen
Tiger-Zwergschmerle
Micronemacheilus cruciatus
- Endgröße: 3,4 cm SL
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Danionidae
Rasbosoma spilocerca
Der Zwerg-Scherenschwanz (Rasbosoma spilocerca) ist ein sehr kleiner Schwarmfisch aus der Familie Danionidae mit einer Endgröße von 2,6-3 cm SL. Die Gattung Rasbosoma ist monotypisch und wurde 2010 phylogenetisch von Rasbora abgetrennt. Laichbereite Männchen zeigen einen rötlich-rosa Körperton mit gelblich überzogenen Flossen.
bis 3 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7pH-Wert
2-10 dGHGesamthärte
ab 54 lBeckengröße
Im Aquarium bevorzugt die Art die mittlere Wasserschicht und zeigt als Schwarmfisch reges, soziales Verhalten. Die Haltung erfolgt in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren bei 22-26 °C, pH 6-7 und GH 2-10 °dGH in einem Becken ab 54 Litern mit 60 cm Kantenlänge.
Rasbosoma spilocerca ist ein ausgeprägter Schwarmfisch, der in der Haltung unbedingt in einer Gruppe von mindestens 8–10 Tieren gehalten werden sollte, damit natürliche Schwarmdynamiken entstehen und Stress reduziert wird. In einer ausreichend großen Gruppe zeigen die Fische ein ruhiges, neugieriges Temperament und bilden kompakte bis lockere Schwärme in den mittleren Wasserschichten. Die Art ist sehr friedlich und timide gegenüber Mitbewohnern. Als Freilaicher ohne Brutpflege zeigt sie während der Fortpflanzung keine nennenswerte Aggression gegenüber Artgenossen. Aufgrund ihrer geringen Größe ist sie anfällig für Bedrängung durch größere oder räuberische Mitbewohner und sollte ausschließlich mit kleinwüchsigen, friedlichen Arten vergesellschaftet werden. Ausgewachsene Ziergarnelen (Neocaridina, Caridina) werden von dieser sehr kleinen Art in der Regel nicht erbeutet; frisch geschlüpfte Garnelennachwuchs kann jedoch gefressen werden. In reinen Garnelenbecken ist Vorsicht geboten. Schnecken sind unproblematisch. Geeignete Mitbewohner sind andere kleinwüchsige, friedliche Arten aus Südostasien: kleine Rasboras (z. B. Trigonostigma-Arten), Boraras-Arten, kleine Schmerlen (z. B. Yunnanilus, kleine Schistura) sowie ruhige Grundeln derselben Region. Ausgewachsene Ziergarnelen (Neocaridina, Caridina) sind als Gesellschaft möglich, sofern kein Nachwuchs aufgezogen werden soll. Aggressive, große oder deutlich aktivere Arten sind zu vermeiden.
Rasbosoma spilocerca ist ein Mikropredator. Im Aquarium eignen sich kleine Lebend- und Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und kleine Mückenlarven. Hochwertige Flocken und Mikrogranulat als Ergänzung. Pflanzliche Anteile sind weniger relevant.
Rasbosoma spilocerca ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Die Zucht ist gut dokumentiert und gilt als einfach. Bei guter Kondition laichen die Tiere häufig und regelmäßig. Zuchtbedingungen: pH 7, GH 4 °dGH, 23-24 °C. Inkubation ca. 24-36 Stunden. Larven nach 3 Tagen freischwimmend.
Rasbosoma spilocerca stammt aus dem unteren Mekong-Becken in Südostasien (Laos, Thailand, Kambodscha). Die Art besiedelt seichte, vegetationsreiche Flachwasserbereiche wie Sümpfe, Überschwemmungsgebiete und ruhige Kanäle. Das Wasser ist mäßig weich bis mittelhart.
Männchen sind deutlich kleiner und schlanker als Weibchen. Laichbereite Männchen zeigen einen rötlich-rosa Körperton sowie gelblich überzogene Flossen. Weibchen sind fülliger und weniger intensiv gefärbt, insbesondere zur Laichzeit erkennbar am rundlicheren Bauch.
Rasbosoma spilocerca erreicht 2,6-3 cm SL.
Temperatur 22-26 °C, pH 6-7, GH 2-10 °dGH.
Die Zucht ist gut dokumentiert und gilt als einfach. Rasbosoma spilocerca ist ein Freilaicher. Bei guter Kondition laichen die Tiere häufig.
Rasbosoma spilocerca ist ein Mikropredator. Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und kleine Mückenlarven als Hauptfutter, Flocken als Ergänzung.
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