Das lebhaft grüne Lebermoos Riccardia sp. „Graeffei“ ist auch als Mini Pellia Moos bekannt. Das zierliche, schön verzweigte und in rüschenartigen Lagen wachsende Lebermoos hat seine Heimat im tropischen Asien und Ozeanien.
Mini Pellia ist ein naher Verwandter des beliebten Korallenmooses Riccardia chamedryfolia, bleibt aber deutlich kleiner. Seine Verästelungen sind kürzer und fühlen sich weicher an. Riccardia sp. „Graeffei“ kann sowohl unterhalb als auch oberhalb des Wasserspiegels wachsen, man kann es also nicht nur submers, sondern auch emers kultivieren und zum Beispiel den Landteil eines Paludariums oder Aquaterrariums mit dem schönen Moos begrünen.
Mini Pellia zeichnet sich durch einen etwas dunkleren Grünton aus. Während die anderen Korallenmoose eher hellgrün sind, ist Riccardia sp. „Graeffei“ mittelgrün bis fast dunkelgrün. Vor allem unter mehr Licht wird es dunkler.
Das attraktive Mini Pellia bildet kräftige Haftorgane aus und wächst mit der Zeit so gut auf dem Untergrund fest, dass die Triebe fast nicht mehr zu lösen sind. Im Aquarium breitet es sich langsam auf den Untergründen aus, auf denen es wächst. Riccardia sp. „Graeffei“ wird idealerweise auf Wurzeln und Steine aufgebunden oder mit einem geeigneten Pflanzenkleber auf Cyanacrylat-Basis aufgeklebt. Nach einiger Zeit sind die Moosbüschel im Aquarium festgewachsen, und die Fäden können vorsichtig entfernt werden. Um ein kompaktes Poster zu erhalten, sollte das Moos hin und wieder mit einer scharfen Pflanzenschere in Form geschnitten werden.
Riccardia sp. „Graeffei“ wächst langsam bis mittelschnell. Unter mittelstarkem Licht, mit einer CO2 Düngung und einer guten Nährstoffversorgung über Flüssigdünger fürs Aquarium lässt sich die Wuchsgeschwindigkeit des schönen Mini Pellia Mooses beschleunigen. Wichtig ist, dass die Aquarium Temperatur nicht zu warm ist – ab 28 °C neigt das Moos zum Absterben.
Vermehrt wird das Moos durch Teilen der Moospolster. Dazu ist eine scharfe Aquarium Pflanzenschere hilfreich. Die so gewonnenen Ableger werden ihrerseits aufgebunden, bis sie von selbst Haftorgane ausgebildet haben.
Quelle : USCAPE
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