
Harnischwelse
Goldener Schilderwels
Hypostomus luteus
- Endgröße: 40,5 cm
- Aquarium: ab 1030 l
- Temperatur: 18-24 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Spatellwels (Spatuloricaria) wird je nach Art 28-37 cm groß und ist ein langgestreckter Peitschenwels aus der Familie Loricariidae, Unterfamilie Loricariinae. Die Grundfärbung ist kryptisch braun bis graubraun mit dunklen Querbändern. Manche Formen zeigen eine schwarz-weiße Kontrastfärbung. Die Schwanzlappen laufen in lange fadenförmige Verlängerungen aus.

28-37 cmEndgröße
28-32 °CTemperatur
5-6pH-Wert
0-5 °dGHGesamthärte
ab 1080 lAquariengröße
Spatellwelse sind bodenorientierte Fische, die aktiv im Sand wühlen. Männchen entwickeln während der Laichzeit ausgeprägte Odontoden an Wangen und Brustflossenstacheln. Die Gattung umfasst rund 19 beschriebene Arten aus dem nördlichen und westlichen Südamerika.
Spatuloricaria benötigt ein geräumiges Becken mit viel Bodenfläche und feinem Sand als Substrat. Die Wasserwerte sollten bei 28-32 °C, pH 5-6 und GH bis 5 °dGH ohne messbare Karbonathärte liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 160 cm Kantenlänge und 1.080 Liter. Feiner Sand als Substrat (die Tiere wühlen aktiv), flache Steine und Wurzeln als Ruheplätze. Gute Filterung und moderate bis starke Strömung. Sauerstoffreiches Wasser. Abdeckung empfohlen. Kupferhaltige Medikamente sind giftig! Der Spatellwels ist eine Art für erfahrene Aquarianer mit Großaquarien. Die Lebenserwartung ist nicht dokumentiert.
Spatellwelse sind gegenüber anderen Arten friedlich. Unter sich können sie jedoch territorial werden, besonders Männchen untereinander. Haltung als Paar oder Trio (1 Männchen, 2 Weibchen) bei ausreichender Beckengröße möglich. Bodenorientiert, nicht ausgeprägt schwimmfreudig. Schnecken werden als Beute betrachtet: Die Art besitzt nach oben gebogene Fangzähne und jagt Schnecken auch im Aquarium aktiv. Garnelen und kleine Wirbellose können gefressen werden. Vergesellschaftung mit ruhigen Mittelwasser- und Oberflächenfischen: große Salmler, friedliche Buntbarsche, andere Loricariiden (Rineloricaria, Sturisoma). Aggressive Großfische ungeeignet. Kupferhaltige Medikamente sind für Welse giftig und dürfen nicht eingesetzt werden!
Spatuloricaria ist ein Allesfresser mit Präferenz für tierische Kost. Im Freiland: Schnecken (nach oben gebogene Fangzähne). Im Aquarium: Frostfutter (Mückenlarven, Artemia, Cyclops, Krill), sinkende Tabletten und Granulat. Ergänzend: blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke). Keine Algenfresser!
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher mit väterlicher Brutpflege
Zuchtschwierigkeit: Sehr schwer Das Männchen säubert eine glatte Steinfläche (bevorzugt Unterseite flacher Steine) und lockt ein Weibchen zur Ablage. Die großen Eier werden an der Steinoberfläche befestigt und vom Männchen bewacht. Nachzucht im Aquarium gelingt nur selten. Genaue Brutpflegeparameter sind kaum dokumentiert.
Spatuloricaria sp. „Black-White Peru“ LDA115 stammt aus dem oberen Amazonas in Peru, aus dem Rio Nanay. Die Gattung Spatuloricaria als Ganzes ist im nördlichen und westlichen Südamerika verbreitet. Die Tiere besiedeln strömungsreiche, sauerstoffreiche Gewässer mit sandigem oder kiesigem Substrat.
Männchen haben von oben betrachtet einen spitz zulaufenden Kopf, Weibchen einen gleichseitiger geformten. Geschlechtsreife Männchen entwickeln ausgeprägte Odontoden an Wangen und Brustflossenstacheln während der Laichzeit, die sich danach zurückbilden.
Temperatur 28-32 °C, pH 5-6, GH bis 5 °dGH, keine messbare KH. Gute Strömung und sauerstoffreiches Wasser.
Ja, mit ruhigen Mittelwasser- und Oberflächenfischen. Unter sich territorial. Keine aggressiven Großfische. Kupfer ist giftig!
Substratlaicher mit väterlicher Brutpflege. Nachzucht im Aquarium nur selten erfolgreich. Parameter kaum dokumentiert.
Allesfresser mit Präferenz für tierische Kost: Frostfutter, sinkende Tabletten. Keine Algenfresser!
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