
Welse
Kuckuckswels
Synodontis multipunctatus
- Endgröße: bis 27,5 cm
- Aquarium: ab 450 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 7,5-8,5
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Mochokidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Goldene Fiederbartwels ist die goldgelbe Farbform von Synodontis nigrita. Die Tiere sind xanthistisch (das dunkle Farbpigment fehlt weitgehend, gelbe Töne überwiegen), Kopf und Körper sind gold- bis senfgelb gefärbt. Die Form geht auf einzelne Tiere zurück, die beim Heranwachsen große gelbe Flächen zeigten.

bis 25 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
21-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
4-15 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
Daraus wurde eine durchgehend gelbe Linie gezüchtet, die heute kommerziell, in der Regel mit Hormongaben, nachgezogen und im Handel getrennt von der dunklen Wildform angeboten wird, etwa als „Gold“ oder „Mustard“. Jungtiere sind oft noch fleckig und färben erst mit zunehmender Größe gleichmäßig gelb aus. Der Goldene Fiederbartwels erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 25 cm (rund 17,5 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse, SL) und gehört damit zu den mittelgroßen Vertretern der Gattung. Synodontis nigrita kommt von der Westküste Afrikas bis Ägypten und Äthiopien vor. Im Aquarium zeigt sich die Art als ruhiger, dämmerungs- und nachtaktiver Bodenbewohner, der tagsüber in Höhlen und unter Wurzeln ruht. Wie alle Synodontis-Arten besitzt auch Synodontis nigrita Stridulationsorgane an den Brustflossenstacheln, mit denen er bei Stress knurrende Geräusche erzeugen kann.
Synodontis nigrita benötigt ein Becken ab 300 Litern mit mindestens 120 cm Kantenlänge. Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen, um die empfindlichen Barteln zu schonen. Große Wurzeln, Höhlen und Steinaufbauten bieten die notwendigen Tagesverstecke. Die Wassertemperatur liegt bei 21–28 °C, der pH-Wert bei 6,0–7,5 und die Gesamthärte bei 4–15 °dGH. Die Strömung sollte mäßig sein. Regelmäßige Wasserwechsel (25 % wöchentlich) halten die Wasserqualität stabil. Die Beleuchtung darf gedämpft sein; Schwimmpflanzen sorgen für natürliches Halbdunkel. Die Haltung ist mittelschwer und für Aquarianer mit Grundkenntnissen geeignet.
Synodontis nigrita ist ein friedlicher, überwiegend nachtaktiver Wels. Die Art kann einzeln oder in kleinen Gruppen gehalten werden. In der Gruppe zeigen sich die Tiere natürlicher und nutzen das Becken aktiver. Geeignete Mitbewohner sind andere westafrikanische Fische ähnlicher Größe: größere Salmler, westafrikanische Cichliden, Barben und andere Synodontis-Arten. Kleine Fische unter 5 cm können als Beute betrachtet werden. Garnelen sind ebenfalls gefährdet. Ungeeignet sind sehr aggressive oder zu kleine Arten.
Synodontis nigrita ist ein Allesfresser. Hauptfutter sind sinkende Welstabletten und Frostfutter (Mückenlarven, Artemia, Krill). Lebendfutter wie Regenwürmer und Wasserflöhe werden gern angenommen. Pflanzliche Ergänzung (Spirulina, Gurke, Zucchini) rundet den Speiseplan ab. Die Fütterung sollte abends erfolgen, kurz bevor die Beleuchtung ausgeschaltet wird.
Über die Zucht von Synodontis nigrita im Aquarium liegen nur wenige Berichte vor. In der Natur ist die Art ein Freilaicher, der während der Regenzeit in überfluteten Bereichen ablaicht. Brutpflege findet nicht statt. Im Aquarium gilt die Zucht als schwierig. Vereinzelt wird von Erfolgen mit Regenzeitensimulation (Temperaturabsenkung, große Wasserwechsel mit weichem Wasser) berichtet.
Synodontis nigrita kommt von der Westküste Afrikas bis Ägypten und Äthiopien vor. Die Art bewohnt verschiedene Gewässertypen – von langsam fließenden Flüssen über Seen bis zu saisonal überfluteten Bereichen. Das Wasser ist typischerweise weich bis mittlerer Härte und leicht sauer bis neutral. Der Untergrund besteht meist aus Sand, Schlamm oder Kies mit Strukturen aus Wurzeln und Steinen.
Weibchen sind im geschlechtsreifen Zustand am Bauch deutlich fülliger als Männchen. Die Bestimmung über die Genitalpapille ist möglich, erfordert aber Erfahrung.
Synodontis nigrita bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser: pH 6,0–7,5, GH 4–15 °dGH und eine Temperatur von 21–28 °C. Das breite Temperaturspektrum spiegelt die weite Verbreitung von Westafrika bis Ägypten und Äthiopien wider.
Ja, die Art ist friedlich und verträgt sich gut mit gleichgroßen westafrikanischen Fischen. Kleine Fische unter 5 cm können als Beute betrachtet werden.
Die Zucht ist schwierig und selten gelungen. In der Natur ist die Art ein Freilaicher. Versuche mit Regenzeitensimulation (Temperaturabsenkung, große Wasserwechsel) werden empfohlen.
Die Art erreicht bis zu 25 cm Gesamtlänge, ohne Schwanzflosse rund 17,5 cm. Ein Becken ab 300 Litern mit Sand und vielen Verstecken ist Voraussetzung für eine artgerechte Haltung.
Die goldgelbe, xanthistische (weitgehend ohne dunkles Pigment gefärbte) Farbform von Synodontis nigrita. Sie wird kommerziell nachgezogen und getrennt von der dunklen Wildform gehandelt. Jungtiere sind oft noch fleckig und werden erst mit zunehmender Größe gleichmäßig gelb. Die Wasserwerte entsprechen der Wildform.
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