
Buntbarsche
Feuermaulbuntbarsch
Thorichthys meeki
- Endgröße: bis 17 cm
- Aquarium: ab 300 l
- Temperatur: 26-30 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Elliots Buntbarsch (Thorichthys maculipinnis, Synonym: Thorichthys ellioti) ist ein mittelamerikanischer Buntbarsch mit gestrecktem, seitlich abgeflachtem Körper, der ca. 15 cm Standardlänge (17-18 cm Totallänge) erreicht. Die Grundfärbung ist silbrig-grau bis grünlich-golden; die Schuppen schimmern irisierend.

bis 15 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
5-18 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Charakteristisch für die Gattung sind die leuchtend rote bis orangefarbene Kehle und Brust sowie dunkle Kiemendeckelflecken. Männchen werden tendenziell etwas größer und farbenprächtiger. In der Aquaristik wird die Art noch oft als Thorichthys ellioti geführt, taxonomisch richtig ist Thorichthys maculipinnis (Steindachner, 1864). Für die Praxishaltung ist diese Synonymie ohne Relevanz.
Mindestens 160 Liter, besser ab 200-240 Liter für ein Paar. Feiner, weicher Sand als Bodengrund ist notwendig. Totholz und glatte Steine als Laichsubstrate, offene Schwimmzonen im Vorderbereich. Strömung schwach bis moderat, moderate Beleuchtung. Wasserwerte: 26-28 °C, pH 7,0-8,0, GH 5-15 dGH. Regelmäßige Wasserwechsel (20-30 % monatlich) halten Nitratwerte niedrig. Elliots Buntbarsch eignet sich für Aquarianer mit etwas Erfahrung im Bereich Cichliden-Haltung. Die ausgeprägte Brutpflege und das Revierverhalten machen ihn zu einem interessanten Beobachtungsfisch. Auf ausreichend Beckengröße (mindestens 120 cm Länge), feinen Sand und bioregional passende Mitbewohner achten.
Thorichthys maculipinnis ist außerhalb der Brutzeit ein scheuer, überwiegend friedlicher Buntbarsch. Während Laichzeit und Jungfischpflege wird das Paar deutlich territorial. Die Art kommuniziert über Kehlaufblasen und Kiemendeckelspreizen als Drohgebärde, was direkte Kämpfe oft verhindert. Ausschließlich mittelamerikanische Hartwasserarten als Mitbewohner: robuste Lebendgebärende, mittelgroße Salmler, robuste Welse. Nicht geeignet: kleine langsame Arten, hochaggressive Großcichliden. Zwerggarnelen werden als Futter betrachtet und sind nicht geeignet; Schnecken werden in der Regel toleriert.
Thorichthys maculipinnis ist omnivor. Basis: hochwertiges sinkendes Granulat, Flocken, Cichliden-Pellets. Regelmäßig ergänzen: Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Daphnien), pflanzliche Anteile. Die Art siebt den Bodengrund nach Fressbarem; sinkende, kleinkörnige Futterformen sind ideal.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher (Offenbrüter). Das Paar wählt einen flachen Stein oder eine gereinigte Bodenvertiefung als Laichplatz. Beide Elternteile beteiligen sich an Gelege- und Jungfischpflege. Die Zucht gilt als relativ unkompliziert. Zuchtwasser: 26-28 °C, pH 7,0-7,8, GH 8-15 dGH. Konditionierung mit Frost- und Lebendfutter. Regelmäßige Wasserwechsel können den Laichreiz auslösen.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 7 bis 7,8, bis 15 °dGH
Thorichthys maculipinnis stammt aus dem atlantischen Hang Mexikos, hauptsächlich aus dem Papaloapan-Flusseinzugsgebiet sowie dem Rio Nacional. Die Art bewohnt langsam fließende bis stehende Gewässer mit sandigem oder schlammigem Substrat.
Männchen sind etwas größer und zeigen intensivere Farbtöne. Weibchen sind kompakter und entwickeln während der Brutzeit einen deutlich sichtbaren dunklen Fleck an der Rückenflosse. Die Flossenverlängerungen an Rücken- und Afterflosse sind beim Männchen ausgeprägter.
Thorichthys maculipinnis benötigt 24-28 °C, pH 7,0-8,0 und GH 5-18 dGH. Als mittelamerikanischer Hartwasserart bevorzugt er neutrales bis leicht alkalisches Wasser.
Ja, mit robusten mittelamerikanischen Arten: Schwertträger, Goodeide, mittelgroße Salmler, robuste Welse. Keine kleinen, langsamen Arten. Ein Becken mit mindestens 120 cm Länge ermöglicht die nötige Revierstruktur.
Ja, die Zucht gilt als relativ unkompliziert. Das Paar laicht auf flachen Steinen bei 26-28 °C und pH 7,0-7,8. Beide Elternteile betreiben aktive Brutpflege und führen die Jungfische.
Die Art ist omnivor und nimmt sinkendes Granulat, Flocken und Cichliden-Pellets an. Regelmäßig mit Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven) ergänzen. Der Fisch siebt den Bodengrund nach Fressbarem.
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