
Labyrinthfische
Dicklippiger Fadenfisch
Trichogaster labiosa "Orange"/"Sunset", "Rubin Red"
- Endgröße: 8-9 cm
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Haremshaltung, friedlich
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Zierfische, Familie Osphronemidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Trichogaster cf. labiosa "Inle" hieß früher Colisa cf. labiosa. Trichogaster cf. labiosa „Inle“ ist eine besondere Standortvariante des Dicklippigen Fadenfisches, die ausschließlich im Inle-See in Myanmar vorkommt. Wissenschaftlich ist noch ungeklärt, ob es sich um eine eigene Art handelt, weshalb er oft das Kürzel „cf.“ trägt. Er erreicht eine Länge von etwa 8 bis 10 cm.

bis 9 cmEndgröße
5-7 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
4-15 °dGHGesamthärte
ab 120 lAquariengröße
Der Körper zeigt eine warme orange-braune Färbung mit markanten blauen Querstreifen, die bei dieser Variante besonders kontrastreich ausfallen. Die namensgebenden dicken Lippen sind deutlich erkennbar. Als Bewohner eines Hochlandsees ist er an härteres und kühleres Wasser angepasst als viele seiner Verwandten aus dem Tiefland.
Aufgrund der Herkunft aus einem Karstsee ist ein pH-Wert im alkalischen Bereich (7,5–8,5) und eine mittlere bis hohe Wasserhärte ideal. Das Aquarium sollte mindestens 100 Liter fassen und dicht bepflanzt sein. Schwimmflanzen sind zur Beruhigung der Oberfläche und für den Nestbau sehr empfehlenswert.
Trichogaster cf. labiosa „Inle“ sollte bevorzugt als harmonisierendes Paar gehalten werden. Während der Fortpflanzungszeit baut das Männchen ein Schaumnest und verteidigt dieses energisch. Gute Beifische sind andere Arten aus dem Inle-See oder ruhige Bärblinge. Zu vermeiden sind Flossenzupfer und extrem lebhafte Fische, die das ruhige Wesen der Fadenfische stören könnten.
Allesfresser (Omnivore). Er akzeptiert Flockenfutter, Granulat sowie Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven). Ein kleiner pflanzlicher Anteil in der Nahrung ist vorteilhaft.
Die Zucht erfolgt über den Bau eines Schaumnests an der Wasseroberfläche. Bei leicht erhöhter Temperatur (ca. 27 °C) und guter Fütterung setzt bald die Balz ein. Das Männchen bewacht das Nest, bis die Larven frei schwimmen.
Die Bestandsbezeichnung „Inle“ verweist auf den Inle-See in Myanmar. Dort gilt die Art allerdings als eingeführt oder mit unsicherem Status, nicht als endemisch. Die Referenzart Trichogaster labiosa stammt aus dem südlichen Myanmar und bewohnt dort Flusslebensräume.
Männchen sind farbenfroher und besitzen spitz zulaufende Rücken- und Afterflossen. Weibchen sind meist etwas kleiner, schlichter gefärbt und wirken fülliger.
Trichogaster cf. labiosa „Inle“ gilt bei stabilen Wasserwerten als robust. Als Labyrinthfisch reagiert die Art empfindlich auf kalte Zugluft an der Wasseroberfläche, die zu Erkrankungen des Labyrinthorgans führen kann; der Beckendeckel sollte daher dicht schließen. Bei schlechter Wasserqualität oder Stress können bakterielle Infektionen und Verpilzungen auftreten. Kupferhaltige Medikamente sind nur vorsichtig zu dosieren.
Die Inle-Variante zeigt eine intensivere Färbung als die Standardform. Als Labyrinthfisch benötigt er Zugang zur Wasseroberfläche, um atmosphärische Luft zu atmen. Die Tiere sind an alkalisches Wasser gewöhnt, was sie zu einer Besonderheit unter den ansonsten eher Weichwasser liebenden Fadenfischen macht.
Die optimale Temperatur liegt bei 22 bis 26 Grad Celsius. Der pH-Wert sollte im alkalischen Bereich zwischen 7,5 und 8,5 liegen, die Gesamthärte (GH) zwischen 4 und 15.
Für ein Paar wird ein Aquarium mit 80 bis 100 cm Breite und mindestens 100 bis 120 Litern empfohlen. Eine größere Grundfläche ist immer vorteilhaft.
Trichogaster cf. labiosa „Inle“ wird bevorzugt als harmonisierendes Paar gehalten. Gute Beifische sind ruhige Bärblinge oder andere friedliche Arten, die alkalisches, mittelhartes Wasser vertragen. Flossenzupfer und sehr lebhafte Fische sind zu meiden.
Ja. Die Zucht erfolgt über ein Schaumnest an der Wasseroberfläche. Bei leicht erhöhter Temperatur von etwa 27 Grad Celsius und guter Fütterung setzt die Balz ein; das Männchen bewacht das Nest, bis die Larven frei schwimmen.
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