
Salmler
Höhlensalmler
Astyanax jordani
- Endgröße: 9 cm
- Becken: ab 160 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Poeciliidae
Xiphophorus evelynae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Puebla-Platy (Xiphophorus evelynae) ist ein sehr kleiner Platy aus der Familie Poeciliidae und zählt mit Männchen von nur 4 cm zu den kleinsten Vertretern der Gattung Xiphophorus. Die Art ist endemisch im Tecolutla-Flusssystem (Necaxa) im Bundesstaat Puebla, Mexiko, und im Handel äußerst selten. Der Körperbau ist gedrungen und hochrückig, typisch für die Platyfisch-Gruppe.
bis 6 cmEndgröße
2-3 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
7-8pH-Wert
10-17 dGHGesamthärte
ab 55 lBeckengröße
Als mexikanischer Hochlandplaty ist eine gedeckte, olivbraune bis grünlich-graue Grundfärbung zu erwarten. Männchen tragen ein Gonopodium zur inneren Befruchtung, Weibchen entwickeln bei Trächtigkeit einen sichtbaren Trächtigkeitsfleck. Der Größenunterschied zwischen Männchen (4 cm) und Weibchen (6 cm) ist für Xiphophorus ungewöhnlich groß. Verwechslungsgefahr besteht mit Xiphophorus variatus und Xiphophorus xiphidium aus benachbarten Einzugsgebieten.
Xiphophorus evelynae benötigt ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge mit mindestens 55 Litern. Die Wassertemperatur sollte bei 22-27 °C liegen, der pH-Wert bei 7-8 und die Gesamthärte bei 10-17 °dGH. Das Becken sollte gut bepflanzt sein mit Rückzugsmöglichkeiten und freier Schwimmzone. Dichte Bepflanzung ist besonders wichtig für den Jungfisch-Schutz. Die Strömung sollte moderat sein, passend zum natürlichen Flusshabitat. Feiner Kies oder Sand eignen sich als Bodengrund. Bei so kleinen Tieren ist auf angepasste Filteransaugung (Schutzgitter) zu achten. Sprungrisiko mittel – Abdeckung empfohlen. Der Puebla-Platy ist ein selten gehaltener Endemit für spezialisierte Poeciliiden-Liebhaber. Die Datenlage zu artspezifischen Werten außer der Größe ist begrenzt.
Xiphophorus evelynae ist überwiegend friedlich. Männchen tolerieren einander besser als bei anderen Xiphophorus-Arten. Die Haltung in einer Gruppe mit Weibchenüberschuss (1:2 oder mehr) wird empfohlen, um Balzstress bei Weibchen zu reduzieren. Ältere Weibchen können gelegentlich Jungfische fressen – dichtes Pflanzenmaterial schützt den Nachwuchs. Aufgrund der sehr kleinen Körpergröße eignen sich nur friedliche, nicht zu große Mitbewohner aus Mittelamerika. Räuberische oder territorial aggressive Arten sind ungeeignet. Gut passend sind andere kleinwüchsige Poeciliiden.
Xiphophorus evelynae ist ein Allesfresser. Im Aquarium werden feine Trockenfutter (Flocken, Granulat), lebende und gefrorene Kleintiere (Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops) sowie pflanzliche Bestandteile akzeptiert. Bei so kleinen Tieren sollte die Futterpartikelgröße angepasst werden – feine Flocken statt grobes Granulat.
Xiphophorus evelynae ist lebendgebärend. Das Männchen befruchtet das Weibchen über das Gonopodium, Weibchen können Spermien über Monate speichern. Für diese Größe sind Würfe von 10-30 Jungfischen realistisch. Dichte Bepflanzung schützt Jungfische vor Kannibalismus durch ältere Weibchen. Die Zucht gilt als einfach bei guter Pflege.
Xiphophorus evelynae ist endemisch im Tecolutla-Flusssystem (Necaxa) im Bundesstaat Puebla, Zentralmexiko. Das System liegt im mexikanischen Hochland und ist durch klares, mäßig hartes bis hartes Wasser mit leicht alkalischen pH-Werten gekennzeichnet, passend zum Kalkstein-Untergrund.
Der Größenunterschied ist für Xiphophorus ungewöhnlich groß. Männchen bleiben mit ca. 4 cm deutlich kleiner und besitzen ein Gonopodium. Weibchen werden mit bis zu 6 cm erheblich größer, haben eine fächerförmige Afterflosse und zeigen bei Trächtigkeit einen sichtbaren Trächtigkeitsfleck. Männchen sind wahrscheinlich farbenprächtiger.
Xiphophorus evelynae benötigt 22-27 °C, pH 7-8 und GH 10-17 °dGH. Mäßig hartes bis hartes, leicht alkalisches Wasser entspricht dem Kalkstein-Hochland seiner Heimat Puebla.
Ja, aber nur mit friedlichen, kleinen Arten aus Mittelamerika. Männchen mit nur 4 cm Größe sind empfindlich gegenüber größeren oder aggressiven Mitbewohnern. Andere kleinwüchsige Poeciliiden passen gut.
Die Art ist lebendgebärend. Würfe von 10-30 Jungfischen sind für diese Größe realistisch. Weibchen können Spermien speichern. Dichte Bepflanzung schützt den Nachwuchs vor Kannibalismus.
Mindestens 55 Liter bei 60 cm Kantenlänge. Gut bepflanzt mit Rückzugsräumen und Schutzgitter am Filtereinlauf wegen der geringen Körpergröße.
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