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my-fish

Zuchtprogramm, Zuchtaktion 1

Yaoshania pachychilus

Pandaschmerle, Panda Loach

Auch bekannt als: Yaoshania pachychilus

  • Level 4 – Experte
  • Noch kein Tagebuch-Eintrag

Warum diese Zucht

Man wächst an der Herausforderung. Wäre schön einen Aquarien-Stamm aufzubauen um diese Art zumindest in der Aquaristik erhalten zu können.

Zuchttiere

10 semiadulte Tiere unbekannten Geschlechts- einzelne Tiere wechseln gerade ihre Jugendfärbung.

Zuchtaufbau

60er Standartbecken 54l Steine, Kies, Sand und Eichenlaub Airtek-Innenfilter, starke Belüftung und zusätzliche Wasserbewegung durch Luftheber.

Wasserwerte

Temperatur schwankend 15 bis 25 C, GH 10, KH 7, ph 7,5.

Futter

Lebendfutter und veralgte Steine. Frostfutter, Granulat und Futtertabletten..

Futtertierzucht

Mikroorganismen auf Algenteppich.

Weitere Beschreibung

Dazu sind große Wannen mit Steinen aufgestellt auf denen sich ein Algenteppich bilden kann. Diese Steine und Schieferplatten werden fortlaufend als Nahrungsgrundlage in das Aquarium eingebracht.Dies soll die Basis der Ernährung werden, die dann ggf ergänzt wird.

Wir versuchen durch eine artgerechte Ernährung und möglichst geringer Keimdichte die Schmerlen in eine gute Kondition zu bekommen.Es wird bewußt mehr Wert auf stetigen Wasserwechsel als auf großdimensionierte Filter gelegt

Datum:17.juni 2013 Die Tiere gewöhnen sich recht schnell ein. Sie legen sehr schnell an Substanz zu- es scheint sehr wichtig zu sein,
dass ständig soviel Futter vorhanden ist um den Schmerlen ständige Nahrungsaufnahme zu ermöglichen aber
andererseits die Wasserqualität nicht zu stark zu beeinträchtigen. Veralgte Steine eignen sich wahrscheinlich- aber
die erforderliche Menge ist nicht zu unterschätzen.
Die Tiere färben sich sehr schnell um. Ein Exemplar kam schon (vgl Bilder) umgefärbt an. Die anderen ändern sich
auch. Sowohl in den schwarzen, wie auch in den weißen Bändern reißt die Bänderung auf. Das einzelne Tier ist
wahrscheinlich schon umgefärbt- könnte allerdings auch ein Beifang sein. Dies wird sich aber in den nächsten Wochen
aufklären. Datum:4.Juli Die Schmerlen entwickeln sich prächtig. Das Futter besteht zu 70-80% aus veralgten Steinen.
Die benötigte Menge ist beachtlich. Mal schauen ob auf Dauer die Versorgung sichergestellt
werden kann. Datum:17.Juli Die Tiere färben sich nun alle um.
Die Haltung ist unproblematisch.
Es kommt zu Engpässen bei den veralgten Steinen :-(.
Die benötigten Mengen sind nicht immer vorhanden- es wird vermehrt Trocken (JBL Tabs-mit Spirulina) und Frostfutter
gefüttert. Wobei der „Algenteppich“ eindeutig bevorzugt wird. Eingebrachte veralgte Steine werden innerhalb von
Sekunden von der Gruppe gezielt angeschwommen und abgeweidet ( siehe Video). Datum:11.8.2013 Die hochsommerliche Hitze hat die Wassertemperatur im Becken bis auf 24 C hochgetrieben. Die Schmerlen kommen damit
aber gut zurecht. Es werden vermehrt kühle Wasserwechsel durchgeführt- die allerdings auf das Verhalten keinerlei
Auswirkung haben. Auffallend ist, dass sich die Tiere immer mehr für Kunstfutter interessieren und das anfänglich
bevorzugte „Frischfutter“ in der Gunst zurückfällt. Datum:23.8.2013 Momentan tut sich wenig. Die Tiere scheinen ihr Wachstum verlangsamt zu haben und auch die Umfärbung macht gerade
eine Pause. Datum:5.9.2013 Die Tiere werden immer kräftiger und legen deutlich an Substanz zu. Einzelne Tiere sondern sich ab. Es sind selten
alle Tiere gleichzeitig zu sehen. Datum:15.9.2013 Die Tiere werden zunehmend sensibler gegenüber Temperaturschwankungen. Die Aktivität
steigt schon bei einer leichten Erhöhung deutlich an. Die Umfärbung ist fast abgschlossen.Die
individuellen Zeichnungsmuster unterscheiden sich deutlich. Datum:15.9.2013 Die Tiere werden zunehmend sensibler gegenüber Temperaturschwankungen. Die Aktivität
steigt schon bei einer leichten Erhöhung deutlich an. Die Umfärbung ist fast abgschlossen.Die
individuellen Zeichnungsmuster unterscheiden sich deutlich. Datum:5.10.2013 Die Beckentemperatur sinkt und die Pandaschmerlen reagieren darauf mit abnehmender Aktivität. Datum:12.10.2013 Betrachtet man die Klimadaten der Fundorte, dann sollte man davon ausgehen, dass die Schmerlen kühle und auch sehr
kalte Temperaturen ( zumindest temporär) benötigen. Momentan ist die AQ-Temperatur bei ca. 17C und die Tiere
reagieren darauf sensibel. Die Tiere werden sehr passiv und fressen wenig.Es überrascht, dass die Tiere scheinbar
deutlich zu hohe Temperaturen wesentlich besser verkraften als die kalten Wassertemperaturen, die in den Biotopen
gemessen wurden. Datum:11.11.2013 Keine Veränderungen zu beobachten.
Brauchen die Tiere eine Kälteperiode ? Vielleicht die entscheidende Frage. Datum:24.11.2013 Die Tiere besetzten ihre Reviere. Selbst bei der Fütterung kommen nicht mehr alle Tiere
gleichzeitig zur Futterstelle. Datum:02.12.2013 Einzelne Tiere sind mittlerweile deutlich größer und fülliger als andere. (???)
Artemia Nauplien sind momentan das bevorzugte Futter. Datum:13.12.2013 Die zweite Phase der Umfärbung hat begonnen. Entlang der Körpermitte zieht sich ein dünnes
schwarzes Band. Die Interaktionenn zwischen den Tieren werden intensiver und auch ruppiger.
Neben der Temperatursensibilität reagieren sie auf Veränderungen der Beleuchtungsdauer. Datum:25.12.2014 Neue Bilder hinzugefügt. Datum:11.01.2014 Die letzten Wochen wurde darauf geachtet, dass das Zuchtbecken kühl und dunkel stand.
Mittlerweile steht das Becken in mittlerer Höhe im Zuchtraum. Die Temperatur pendelt ohne
Heizung um 20C. Ich konnte- wie Gerhardt Ott schon beschrieben hat- auch beobachten, dass
die Tiere deutlich weniger Interesse an Kunstfutter zeigen. Futter mit pflanzlichen Inhaltsstoffen
wird mittlerweiler schlecht angenommen. Microwürmer und Artemia-Nauplien bilden momentan
die Grundlage der Ernährung. Datum:19.01.2014 Größe der Tiere: 5-6 cm.
Deutliche Größenunterschiede.
Geschlechter ( zumindest für mich) momentan nicht zu bestimmen. Datum:1.2.2014 keine Datum:12.2.2014 Auf einen großzügigen WW mit weichem und katlten Wasser haben die Tiere sehr empfindlich und gestreßt reagiert.
Erst nachdem die Kh wieder angehoben wurde sind die Tiere aus ihrem leicht panischen Verhalten gekommen. Datum:17.2.2014 Die „Warmduscher“-Kälteperiode geht langsam zu Ende. Die Wasserwerte werden angepaßt- die Osmoseanlage läuft. Datum:26.2.2014 Wasser ,Licht, Strömung. Datum:14.3.2014 Mal ein Bild einer kleinen Pandaschmerle, die es momentan im Handel angeboten werden, eingestellt. Die Tiere werden Datum:22.3.2014 Stetiger Wasserwechsel- min 1x täglich. Die Tiere sind recht träge- nach WW weichen sie der Strömung aus und hängen in der ruhigsten Ecke des Zuchtaquariums. Nach ein paar Minuten beginnen die dominaten Tiere die anderen zu vertreiben. Es kommt zu wilden Verfolgungen durch das ganze Becken. Nach weiteren 5 Minuten ist der Souk vorbei und wiederholt sich erst wieder beim nächsten WW. Datum:06.04.2014 Keine Veränderungen, die Tiere sind erstaunlich ruhig und verkriechen sich kleine Höhlen und Steinspalten. Datum:20.4.2014 Es ist wieder Ruhe eingekehrt. Die zwischenzeitliche erhöhte Aktivität ist wieder deutlich reduziert. Vermehrt Lebendfutter für die Schmerlen. Datum:10.5.2014 Viel Lebendfutter und Wasserwechsel. Leider keine Anzeichen welche auf ein baldiges ablaichen schließen lassen. Datum:15.06.2014 Häufige WW und ausschließlich Lebendfutter. Die Tiere sind aktiv und gut genährt.Leider keine weiteren Aktivitäten. Datum:18.7.2014 Durch die warme Witterung sind die Zuchtaquarien sehr warm geworden. Bei 24C und viel Lebendfutter versuche ich sie über den Sommer zu bekommen. Datum:10.8.2014 Sommerloch- die Tiere freuen sich über Lebendfutter und veralgte Steine. Die Gruppe ist in einem sehr guten Zustand. Auf kalte Wasserwechsel reagieren sie- allerdings wird immer noch nicht gelaicht. Beobachten und warten. Datum:Sept. 2014 Die Gruppe wurde aufgestockt- sie umfaßt nun ca 20 Tiere. Die Tiere sind sehr aktiv und scheinen in Laichstimmung zu sein. Leider ist bis jetzt weder ein Jungtier noch Laich gesichtet worden. Datum:01.01.2015 Seit September gab es keine neuen Beobachtungen. Die Gruppe sitzt seit September kühl und wird ausreichend -a ber auch nicht übermäßig gefüttert. Die ergänzten Jungtiere haben sich dennoch sehr gut entwickelt und könnten vielleicht langsam geschlechtsreif werden. Die Ernährung wird in den nächsten Wochen gehaltvoller werden und soll versucht werden die Tiere zu stimulieren. Datum:6/2015 Von den 10 Ausgangstieren sind leider nur noch 3 da. Die Gruppe wurde mit Jungtieren aufgestockt, welche leider noch nicht geschlechtsreif sind. Die nächsten Monate hoffe ich neue Versuche zu starten.

Bilder

Videos

Tagebuch

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Fragen und Erfahrungen

14 Kommentare, der letzte vom 10. August 2016
  1. Matthias WiesenseeRedaktion

    Tolle Eindrücke! Weiter so!
    Habe dein Video mal ordentlich eingebunden 😉 Dafür sollte der Code zum „Einbetten“ genommen werden 😉

  2. TDG

    Hi.

    Du schreibst davon, dass die Tiere bei geringen Temperaturen recht passiv werden. Wie viel Grad herrschen denn im Moment in deinem Becken, bzw. bei welchen Temperaturen werden sie aktiver?

    1. ralf buckAutor

      Hallo,

      sorry habe deinen Kommentar überlesen.

      Zwischen 20 und 17C nimmt die Aktivität erheblich ab- unter 17C sind sie sehr passiv und auch die Nahrungsaufnahme nimmt deutlich ab.
      Ich habe mittlerweile einen Heizstab eingebracht der bei ca 17/18C zuschaltet um das Wachstum der Tiere sicherzustellen.

  3. Matthias WiesenseeRedaktion

    Ein tolles Foto von den Jungtieren. Wahnsinn wie die Entwicklung der Tiere rast. Gefühlt sehen meine Tiere auch noch so aus 😉 Aber umgefärbt sind sie ebenfalls sehr schön!

  4. Ralf Buck

    Der Kontrast der sehr kleinen Tiere ist schon sehr intensiv und wirkt fast schon „unnatürlich“. In den Importsendungen sind diese sehr kleinen Tiere auch vorhanden und sehr begehrt. Ein Grund mehr sie zu vermehren- wobei ich die adulten Tiere nicht weniger attraktiv finde. Vielleicht gelingt bald die Nachzucht und wir erfahren mehr über das interessante Verhalten dieser Tiere.Die Tiere leben in ihren Biotopen ja in recht großen Verbänden, sollte die Vermehrung klappen- dann können wir uns auf eine produktive Art freuen.

  5. Gerhard Ott

    Hallo Ralf,

    kannst du sagen, was das für weißn Partikel (Infusorien?) an der Scheibe sind? (bei den Fotos, die du von den Fischen von der Bauchseite aus an der Scheibe vor dem Blatt gemacht hast ).

  6. Ralf

    Hallo Gerhard,
    sorry für die späte Antwort- habe deinen Kommentar nicht gesehen.
    Das sind Reste von Pantoffeltierchen und Microwürmern, die ich bei abgesenktem Wasserspiegel auf die Scheiben auftrage und antrocknen lasse. Gruß Ralf

  7. Josei

    Toller Beitrag. Gespannt werde ich als Neubesitzer von 2 Schmerle weiter verfolgen. Die beide von habe ich ca. vor 10 Tagen bekommen, noch im süßen Jugendkleid. Die lasse ich in meinem Taiwangarnelenbecken zwischen Garnelen verschiedenen Alter schwimmen. Was ich bemerke ist daß die Tiere sog. ein Zuhause sich finden und vorwiegend da sich orientieren. Kann Jemand mir erklären wie ich die Pantoffeltierchen von Null an ziehen kann?. Gruß an allen Züchter.

  8. Josei

    Toller Beitrag. Gespannt werde ich als Neubesitzer von 2 Schmerlen weiter verfolgen. Die beide von habe ich ca. vor 10 Tagen bekommen, noch im süßen Jugendkleid. Die lasse ich in meinem Taiwangarnelenbecken zwischen Garnelen verschiedenen Alter schwimmen. Gruß an allen Züchter.

  9. Matthias WiesenseeRedaktion

    Hallo Ralf, frischer Wind ist immer gut. Bin schon ganz gespannt was es bringt. Meine Tiere sind weiterhin sehr aktiv, aber bisher außer einem Laichansatz nix zu sehen.

    1. ralf buckAutor

      Hi Matthias, die neuen Tiere sind wesentlich agiler. Sie machen einen guten Eindruck. Mal schauen ob eine größere Gruppe leichter aktivierbar ist. Gruß Ralf

  10. Ivo Mareth

    Grüße aus der Tschechischen Republik,

    „Panda Loach“ verhalten sich im Aquarium mehr als einem Jahr. Ich möchte den tschechischen Aquarium VEB Nicht Artikel, in dem ich andere Aquarianer beschreiben ihre Erfahrungen mit der Zucht dieser Fische zu schreiben. Ich möchte Sie fragen, ob Sie mich nicht die Erlaubnis zu geben, könnte ich Ihren Artikel für eines Ihrer Fotos, die gut kapselt das Auftreten von erwachsenen Fischen zu verwenden. Ich habe sie in einem 300-Liter-Aquarium Pflanzen und irgendwie fehlen mir schönes Bild.

    Vielen Dank und tut mir leid, mein Deutsch zu übersetzen mit Hilfe von Google Translate.

    Dr. Mareth

  11. Matthias WiesenseeRedaktion

    Hallo Ralf, hat sich durch die Aufstockung der Gruppe etwas getan? Gibt es Nachwuchs? Ich würde mich sehr über ein weiteres Video und Updates freuen.

  12. Matthias WiesenseeRedaktion

    Das liest man gerne – bin auf weitere Bilder und Berichte gespannt!

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