
Welse
Rautenflecken-Zwergwels
Akysis portellus
- Endgröße: 4 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Akysidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Akysis vespa ist ein bis zu 3 cm kleiner Bodenwels aus dem Salween-Becken (Myanmar/Thailand) mit markanter Warnfärbung. Die Grundfärbung ist dunkelbraun; über den Rumpf ziehen sich breite Querbänder in Gelb bis Orange und hellgrauen Tönen, wodurch ein kontrastreiches, hummelähnliches Muster entsteht. Der Bauchbereich zeigt eine gelbliche Tönung; die Flossen sind teilweise dunkelbraun und können punktiert oder gestreift erscheinen.

3 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
16,5-23,5 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Akysis vespa besitzt wie alle Vertreter der Familie Akysidae Giftdrüsen an der Basis der Rücken- und Brustflossenstacheln. Die Stacheln können bei Berührung schmerzhafte Verletzungen verursachen. Beim Umsetzen und Netzen stets vorsichtig vorgehen.
Im Aquarium zeigt der Hummel-Zwergwels typisches Bodenfischverhalten: die Tiere sind überwiegend nachtaktiv und sehr scheu. Tagsüber vergraben sie sich gern im feinen Sand oder suchen Schutz unter Steinen und in Höhlen. Bei Dämmerung und Nacht werden sie aktiv und durchsuchen den Bodengrund als flinke Mikroprädatoren nach Kleintieren.
Wasserwerte: Temperatur 16,5-23,5 °C, pH 6,0-7,5, GH 2-12 dGH. Die vergleichsweise kühlen Temperaturen sind artspezifisch; die Fundgewässer liegen im Tiefland des Salween-Einzugs mit jahreszeitlich schwankenden Temperaturen.
Beckengröße: ab 60 cm Kantenlänge, 54 Liter. Feiner Sand als Hauptsubstrat ist notwendig, da sich die Tiere eingraben. Glatte Kiesel, Totholz, Wurzeln und Steine als Verstecke ergänzen die Einrichtung. Falllaub dient als natürlicher Unterschlupf.
Die Strömung sollte mäßig bis stark sein, mit ruhigen Rückzugszonen. Gute Sauerstoffversorgung ist wichtig. Gedämpfte Beleuchtung ist vorteilhaft; Versteckmöglichkeiten sind wichtiger als dichte Bepflanzung.
Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, um hohe Wasserqualität und ausreichend gelösten Sauerstoff zu gewährleisten. Abdeckung empfohlen, auch wenn das Sprungrisiko gering ist.
Akysis vespa ist eine lohnende, aber anspruchsvolle Art für erfahrene Aquarianer, die ein Fließgewässer-Biotop mit feinem Sand, kräftiger Strömung und guter Sauerstoffversorgung bieten können.
Akysis vespa kann einzeln oder in kleinen Gruppen gehalten werden; in der Gruppe wirken die Tiere etwas sicherer. Konkrete Angaben zu einer idealen Gruppengröße sind in der Literatur nicht einheitlich dokumentiert.
Das Temperament ist grundsätzlich ruhig und friedlich gegenüber anderen nicht räuberischen Fischen. In Ruhephasen sind sie sehr scheu und zurückgezogen; bei Nacht werden sie aktiver. Sehr kleine Fischlarven oder frisch geschlüpfte Wirbellose können gefressen werden.
Zwerggarnelen-Nachwuchs kann gefressen werden; adulte Garnelen (Caridina, Amano) und Schnecken bleiben in der Regel ungestört.
Akysis vespa passt am besten zu ruhigen, kleinbleibenden Arten aus Südostasien wie kleine Rasboras, passende Schmerlen und ruhige Bodenfische. Aggressive oder territoriale Arten und afrikanische Cichliden sind zu vermeiden.
Akysis vespa ist ein Mikroprädator und bevorzugt lebende oder frisch gefrorene Kleinbeute. Auf dem Speiseplan stehen Rote Mückenlarven, Artemia, Daphnien sowie andere tierische Kleinstnahrung. Trockenfutter wird häufig zunächst verschmäht; bei regelmäßiger Fütterung können einige Individuen jedoch auch an hochwertiges feines Granulatfutter herangeführt werden. Kleine Portionen am Abend oder bei Dämmerung erreichen die besten Ergebnisse.
Zuchtstatus: teilweise dokumentiert. Ein großer Wasserwechsel mit deutlich kühlerem, weicherem Wasser (Temperaturabfall um ca. 7 °C) simuliert die einsetzende Regenzeit und löst Laichbereitschaft aus.
Zuchtwasser: Temperatur 16-17 °C (nach Abkühlung), pH 6,0-7,0, GH max. 8 dGH. Intensive Konditionierung mit hochwertigem Lebend- und Frostfutter (Rote Mückenlarven, Artemia) vor dem Laichen.
Inkubation: ca. 4 Tage bis zum Schlupf, Dottersack vollständig resorbiert bis Tag 10, adultes Zeichnungsmuster bis ca. Tag 23. Aufzucht mit Infusorien, dann Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen.
Zuchtschwierigkeit: mittel. Erfordert gezielte Nachahmung der natürlichen Regenzeitbedingungen.
Zuchtwasser: 16 bis 17 °C, pH 6 bis 7, bis 8 °dGH
Akysis vespa ist endemisch im Quellgebiet des Salween-Flussbeckens, speziell in den Einzugsgebieten von Ataran und Hanthayaw an der Grenze zwischen Myanmar und Thailand. Die Art bewohnt klare, sauerstoffreiche Bäche mit mäßiger bis starker Strömung. Typische Habitate sind strukturierte Flussabschnitte mit feinem Sand, Kies und glatten Steinen. Totholz, Wurzeln und Falllaub dienen als Unterschlupf.
Weibchen sind allgemein fülliger gebaut und häufig etwas größer als Männchen; bei laichbereiten Weibchen schimmern die Eier durch die Bauchdecke hindurch. Männchen sind oft schlanker.
Akysis vespa benötigt eine Temperatur von 16,5-23,5 °C, einen pH-Wert von 6,0-7,5 und eine Gesamthärte von 2-12 dGH. Die vergleichsweise kühlen Temperaturen entsprechen dem natürlichen Lebensraum im Salween-Becken.
Ja, mit ruhigen, kleinbleibenden Arten aus Südostasien wie kleinen Rasboras, passenden Schmerlen und friedlichen Bodenfischen. Aggressive oder territoriale Arten und afrikanische Cichliden sind ungeeignet. Junggarnelen können gefressen werden, adulte Garnelen und Schnecken werden meist toleriert.
Die Zucht ist teilweise dokumentiert und gilt als mittelschwer. Ein großer Wasserwechsel mit deutlich kühlerem Wasser (Temperaturabfall um ca. 7 °C) simuliert die Regenzeit und löst das Laichen aus. Die Eier schlüpfen nach ca. 4 Tagen.
Akysis vespa ist ein Mikroprädator und bevorzugt lebende oder frisch gefrorene Kleinbeute wie Rote Mückenlarven, Artemia und Daphnien. Trockenfutter wird oft verschmäht. Fütterung am besten abends oder bei Dämmerung.
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