
Harnischwelse
Ohrgitterharnischwels
Otocinclus macrospilus
- Endgröße: bis 3,5 cm
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 21-26 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Trichomycteridae
Tridensimilis brevis
Tridensimilis brevis, der Zwergglaswels, wird nur 3 cm groß (TL) und ist eine der kleinsten Welsarten aus der Familie der Trichomycteridae. Er stammt aus dem Amazonasbecken Südamerikas (Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru). Der Körper ist gestreckt, zylindrisch und nennenswert transparent. Bei guter Beleuchtung sind die inneren Organe durch die dünne Haut sichtbar, was dem Tier eine glasartige Erscheinung verleiht.
3 cm (TL)Endgröße
5-8 JahreLebenserwartung
23-27 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
2-10 dGHGesamthärte
ab 54 lBeckengröße
Die Körperfarbe ist nahezu farblos bis leicht gelblich-grau. Die Art besitzt Opercularstacheln (Kiemendeckelstacheln), keine Fettflosse und nur kurze Barteln. In der Natur lebt Tridensimilis brevis parasitisch und dringt in die Kiemenhöhlen größerer Welse ein. Im Aquarium verhält sich die Art jedoch friedlich und schwimmt frei durch das gesamte Becken. Verwechslungen mit Tridensimilis venezuelae sind im Handel möglich.
Der Zwergglaswels benötigt ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge (ab 54 Liter) für eine Gruppe von 6-10 Tieren. Empfohlene Wasserwerte: 23-27 °C, pH 5,5-7,0, GH 2-10 °dGH. Feiner Sand als Bodensubstrat ist Pflicht, da die Art am Boden nach Nahrung sucht. Weiches, leicht saures bis neutrales Wasser. Dichte Bepflanzung und gedämpfte Beleuchtung. Moderate Strömung. Aufgrund der geringen Größe müssen die Futterpartikel entsprechend klein sein (Artemia-Nauplien, Mikrowürmer). Die Art ist selten im Handel und erfordert Erfahrung mit der Haltung kleiner, empfindlicher Fische.
Trotz der parasitischen Lebensweise in der Natur verhält sich Tridensimilis brevis im Aquarium friedlich. Die Art schwimmt frei durch das gesamte Becken und ist aktiver als erwartet. Gruppenverhalten ist dokumentiert, Einzelhaltung ist zu vermeiden. Haltung in Gruppen von mindestens 6-10 Tieren. Gegenüber ausreichend großen Begleitfischen (über 3 cm) besteht kein Risiko. Keine Zwergpanzerwelse oder andere Kleinstwelse (Otocinclus) als Gesellschaft. Geeignet sind kleine Salmler und Bärblinge aus dem Amazonasgebiet. Garnelen und Schnecken werden nicht behelligt.
Tridensimilis brevis ist ein Karnivor. Im Aquarium werden kleine Lebend- und Frostfutterarten akzeptiert: Artemia-Nauplien, kleine Daphnien, Mikrowürmer, zerhacktes Tubifex. Die Art ist aufgrund ihrer Kleinheit auf entsprechend kleine Futterpartikel angewiesen. Trockenfutter in Granulatform wird nach Eingewöhnung teilweise angenommen.
Über die Fortpflanzung von Tridensimilis brevis liegen keine gesicherten Angaben vor. Weder die Zuchtbiologie in der Natur noch erfolgreiche Aquariumnachzuchten sind dokumentiert. Die Familie Trichomycteridae zeigt keine einheitlichen Brutpflegemuster.
Tridensimilis brevis stammt aus dem Amazonasbecken Südamerikas, mit Nachweisen aus Bolivien, Kolumbien, Peru und dem brasilianischen Amazonas-Flusssystem. Die Art bewohnt flache, sandige Bäche und Nebenarme mit ruhiger bis mäßiger Strömung. Sie lebt am und nahe dem Sandboden, wo sie in der Natur parasitisch in die Kiemenhöhlen größerer Welse eindringt.
Bei dieser Art ist kein zuverlässiger Geschlechtsdimorphismus dokumentiert. Aufgrund der geringen Größe und Transparenz sind äußere Unterscheidungsmerkmale kaum erkennbar.
Temperatur 23-27 °C, pH 5,5-7,0, GH 2-10 °dGH. Weiches, leicht saures bis neutrales Wasser.
In der Natur ja: Er dringt parasitisch in die Kiemenhöhlen größerer Welse ein. Im Aquarium verhält er sich jedoch friedlich und schwimmt frei durch das Becken. Keine Gefahr für Begleitfische über 3 cm.
Karnivor. Kleine Lebend- und Frostfutterarten: Artemia-Nauplien, kleine Daphnien, Mikrowürmer, zerhacktes Tubifex. Futterpartikel müssen sehr klein sein.
Die Zuchtbiologie ist vollständig unbekannt. Weder in der Natur noch im Aquarium gibt es dokumentierte Nachzuchten.
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hallo Leute ;
was isst dieser fisch gerne ?
wie viel wasser braucht er ?
Hallo Laura, sie ernähren sich von Insektenlarven und kleinen im Wasser lebenden Organismen. Daher ist feines Lebensfutter angesagt.
Hallo. Warum sollte er nicht zusammen mit Corydoras gehalten werden?
Es geht nur um Zwergpanzerwelse. Corydoras Arten, die größer sind, gehen sehr gut.