
Buntbarsche
Teufelsangel
Satanoperca jurupari "Tocantins"
- Endgröße: bis 25 cm TL
- Aquarium: ab 750 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Rotlippen-Erdfresser (Satanoperca rhynchitis) ist ein Erdfresser aus der Gattung Satanoperca mit einer Standardlänge von bis zu 14,1 cm (ca. 16–17 cm Gesamtlänge). Das wichtigste Erkennungsmerkmal adulter Tiere sind die leuchtend roten Lippen (im Handel als S. sp. „Red Lips“ bekannt). Der Körper ist gedrungen mit einer verlängerten Schnauze, die auf das Absuchen des Bodengrunds spezialisiert ist.

bis 17 cmEndgröße
22-28 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
2-12 °dGHGesamthärte
ab 650 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt die Art typisches Erdfresserverhalten: Sandsubstrat wird aufgenommen, durch die Kiemen gefiltert und wieder ausgestoßen. Ruhiges Verhalten außerhalb der Brutzeit. Larvophiler Maulbrüter mit beidelterlicher Brutpflege. HINWEIS: Im Handel selten, stammt ausschließlich aus Französisch-Guayana. Anfällig für Kopf- und Seitenlinienerosion (HLLE) bei schlechter Wasserqualität.
Satanoperca rhynchitis benötigt ein Becken ab 180 cm Kantenlänge (ca. 650 Liter) mit Temperaturen von 22–28 °C, einem pH-Wert von 5,5–7,5 und einer Gesamthärte von 2–12 °dGH. Feiner Sand als Substrat ist Pflicht. Größere Treibholzstücke und flache Wurzeln als Reviermarkierung und Rückzugsplätze. Offene Sandflächen zwischen Strukturelementen. Robuste Pflanzen (Javamoos, Anubias) auf Wurzeln. Leistungsfähige Filterung (4–5-faches Beckenvolumen/Stunde). Moderate Strömung. Wöchentliche Wasserwechsel 50–70 %. Dezente Beleuchtung.
Satanoperca rhynchitis ist eine gruppenbildende Art, die in Gruppen ab 5–8 Tieren gehalten wird. Friedlich im Alltag, während der Fortpflanzungszeit können Paare Reviere verteidigen. Garnelen: Sehr kleine Junggarnelen gefährdet, adulte meist sicher. Schnecken: Toleriert. Zur Vergesellschaftung eignen sich südamerikanische Salmler, friedliche Panzerwelse und kleine Buntbarsche mit Weichwasserbedarf.
Substratfiltrierer (benthophag). Hochwertige, feinkörnige Cichliden-Granulate oder -Pellets. Artemia, Cyclops, Mückenlarven, Chironomiden. Spirulina-Tabletten. 3–4 kleine Mahlzeiten täglich.
Satanoperca rhynchitis ist ein larvophiler (verzögerter) Maulbrüter. Die Eier werden zunächst auf festem Substrat abgelegt und dort bewacht; nach dem Schlupf nehmen die Elterntiere die Larven ins Maul und pflegen die Brut bis zum Freischwimmen. Die Brutpflege erfolgt beidelterlich, beide Partner können die Larven übernehmen. Die Zucht gilt als anspruchsvoll, ist aber dokumentiert. Hochwertiges Futter und regelmäßige große Wasserwechsel stimulieren die Laichbereitschaft.
Satanoperca rhynchitis stammt aus Französisch-Guayana und bewohnt Fließgewässer mit weichem, feinkörnigem Substrat. Strukturreiche Bereiche mit Treibholz und Wurzeln in mäßig strömenden Abschnitten.
Männchen können etwas größer werden und zeigen während der Balz intensivere Farben. Weibchen bei Trächtigkeit tiefer gebaut. Zuverlässige Bestimmung vor Paarbildung schwierig.
Satanoperca rhynchitis benötigt Temperaturen von 22–28 °C, einen pH-Wert von 5,5–7,5 und eine Gesamthärte von 2–12 °dGH.
Die leuchtend roten Lippen sind das Haupterkennungsmerkmal und treten erst mit der Geschlechtsreife auf. Jungtiere haben noch keine roten Lippen.
Ja, ein larvophiler Maulbrüter: Die Eier werden zunächst auf dem Substrat abgelegt und bewacht, nach dem Schlupf nehmen die Elterntiere die Larven ins Maul. Die Brutpflege erfolgt beidelterlich.
Substratfiltrierer – nimmt Sand auf und filtert Nahrung (Wirbellose, Insektenlarven) durch die Kiemen. Im Aquarium: feinkörnige Pellets, Artemia, Mückenlarven.
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