
Welse
Kyataphisa nenga
Kyataphisa nenga
- Endgröße: bis 30 cm
- Becken: ab 1000 l
- Temperatur: 26-29 °C
- pH-Wert: pH 7-8,5
- Wasserhärte: mittelhart bis sehr hart
- Schwierigkeit: Schwierig
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Zierfische, Familie Monodactylidae
Monodactylus argenteus
Das Silberflossenblatt (Monodactylus argenteus) erreicht bis zu 27 cm Standardlänge und gehört zur Familie der Fingerfische (Monodactylidae). Der hochrückige, seitlich stark abgeflachte Körper glänzt silbrig; Rücken- und Afterflossen zeigen gelbliche Tönungen mit dunklen bis schwarzen Spitzen. Typisch ist das stark reduzierte bis fehlende Bauchflossenpaar, das zum eleganten Schwimmverhalten beiträgt.
27 cmEndgröße
8-10 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
8-8,5pH-Wert
10-20 dGHGesamthärte
ab 600 lBeckengröße
Gelegentlich wird die nah verwandte Art Monodactylus sebae unter dem gleichen Handelsnamen angeboten – diese besitzt jedoch einen schmaleren Körper mit schwarzen Längsstreifen. Im Aquarium zeigt das Silberflossenblatt ein lebhaftes, schwarmorientiertes Verhalten: Die Tiere bewegen sich aktiv in mittleren bis oberen Wasserschichten und bilden bei ausreichender Gruppengröße synchronisierte Schwärme. Bei zu kleinen Gruppen können innerartliche Aggressionen auftreten. Monodactylus argenteus ist agil und benötigt großen, offenen Schwimmraum. Entscheidend für die artgerechte Haltung ist der Salzgehalt: Jungtiere halten sich häufig in Brack- oder Süßwasser auf, adulte Tiere benötigen jedoch zwingend Brackwasser (SG 1.010–1.020). Eine reine Süßwasserhaltung adulter Tiere ist langfristig gesundheitsschädlich.
Die empfohlenen Aquariumwerte betragen 24–28 °C, pH 8,0–8,5 und GH 10–20 dGH. Entscheidend ist der Salzgehalt: Für adulte Tiere ist Brackwasser (SG 1.010–1.020, ca. 13–26 g/L Meersalz) notwendig. Jungtiere vertragen auch niedrigere Salzgehalte. Eine reine Süßwasserhaltung adulter Tiere verkürzt die Lebenserwartung erheblich. Das Aquarium sollte mindestens 600 Liter fassen, wobei 1.000 Liter und mehr der Natur dieser aktiven Schwimmer deutlich besser entsprechen. Großer, offener Schwimmraum ist wichtiger als dichte Bepflanzung. Robuste Dekorationselemente wie große Wurzeln oder Mangroven-Imitate sind möglich, sollten aber den Schwimmraum nicht einschränken. Starke Strömung und gute Durchmischung des Wassers sind wichtig. Leistungsstarke Filterung mit hoher Umwälzleistung ist empfehlenswert. Ein sicherer, dicht schließender Deckel ist wegen des Sprungrisikos nötig. Das Silberflossenblatt ist ein anspruchsvoller Brackwasser-Spezialist für fortgeschrittene Aquarianer. Die Kombination aus Schwarmverhalten, großem Platzbedarf und spezifischen Salzgehaltsanforderungen macht die Art zu einem lohnenden, aber fordernden Pflegling.
Monodactylus argenteus ist ein typischer Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 5–6, besser 8–12 Exemplaren gehalten werden. Die Art ist gegenüber gleich großen, robusten Mitbewohnern überwiegend friedlich, betrachtet jedoch sehr kleine Fische oder Wirbellose als Beute. Das Temperament ist lebhaft und gesellig. Aggressivität während der Laichzeit ist nicht dokumentiert, da die Art als Freilaicher ohne Brutpflege reproduziert. Garnelen sind als Mitbewohner ungeeignet; Schnecken sind riskant, da Jungtiere gefressen werden können. Geeignete Beifische sind andere robuste Brackwasserbewohner: Scatophagus-Arten, weitere Monodactylus-Arten und Bogenschützenfische (Toxotes). Kleine Schwarmfische, Zwergbuntbarsche oder wirbellose Besatztiere sind ungeeignet. Alle Mitbewohner müssen Brackwasser tolerieren.
Monodactylus argenteus ist ein Allesfresser, der in der Natur Plankton und Detritus aufnimmt. Im Aquarium wird ein breites Spektrum an Nahrung angenommen: gefrostete und lebende Kleintiere (Mysis, Artemia, Krill), Granulate und Flocken für marine Allesfresser sowie pflanzliche Kost wie Spirulina oder Algentabletten. Eine abwechslungsreiche Kombination aus Frost-, Lebend- und hochwertigem Trockenfutter hat sich bewährt.
Erfolgreiche Nachzuchten von Monodactylus argenteus im Heimaquarium sind sehr selten. Die Art ist ein Freilaicher, der im Schwarm in der Wassersäule laicht; es erfolgt keine elterliche Fürsorge. Kommerzielle Erfolge werden meist durch hormonelle Stimulierung oder komplexe Simulationen von Gezeitendynamiken erreicht. Die Zuchtwasserwerte liegen bei 26–28 °C und pH 8,0–8,5. Die Art laicht pelagische Eier in großer Zahl; die Inkubationsdauer beträgt bei etwa 26 °C rund 24–48 Stunden. Für die Aufzucht der planktischen Larven sind marines Mikroplankton und Rädertierchen in frühen Stadien, später Artemia-Nauplien erforderlich. Die Zucht bleibt für die meisten Hobbyhalter eine große Herausforderung.
Zuchtwasser: 26 bis 28 °C, pH 8 bis 8,5
Monodactylus argenteus ist im weiten Bereich des Indopazifiks verbreitet: vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas über den Persischen Golf bis nach Samoa, nördlich bis zu den Yaeyama-Inseln und südlich bis nach Neukaledonien und Australien. Das natürliche Habitat umfasst Buchten, Mangroven-Ästuare, Gezeitenkreeks und Küstenflüsse. Jungtiere treten häufig in Brack- und Süßwasserzonen auf; adulte Tiere halten sich vorwiegend in brackigen bis marinen Küstengewässern auf. Das Gesamtverbreitungsgebiet reicht vom Roten Meer bis Südafrika und vom Persischen Golf bis Samoa und Australien.
Bei Monodactylus argenteus sind keine äußeren, deutlich erkennbaren Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen dokumentiert. Eine visuelle Geschlechtsbestimmung im Aquarium ist schwierig bis unmöglich.
Das Silberflossenblatt benötigt 24–28 °C, pH 8,0–8,5 und GH 10–20 dGH. Entscheidend ist der Salzgehalt: adulte Tiere brauchen Brackwasser mit SG 1.010–1.020. Reine Süßwasserhaltung ist langfristig nicht artgerecht.
Ja, mit robusten Brackwasserbewohnern wie Scatophagus-Arten, Bogenschützenfischen und weiteren Monodactylus-Arten. Alle Mitbewohner müssen Brackwasser tolerieren. Garnelen und sehr kleine Fische sind ungeeignet.
Die Zucht im Heimaquarium ist sehr selten erfolgreich. Die Art ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Kommerzielle Zucht nutzt hormonelle Stimulierung und Gezeitensimulatonen.
Mindestens 600 Liter für eine kleine Gruppe, idealerweise 1.000 Liter oder mehr. Ein dicht schließender Deckel ist wegen des Sprungrisikos nötig.
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